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Referat für Integration

Sechs Ruhrgebietsstädte unterzeichnen Erklärung - "Interkulturelle Städteregion Ruhr"


GroßbildansichtDie Stadtspitzen bei der Unterzeichnung des Kontrakts
"Vielfalt schafft Zukunft. Kommunen als zukunftsfähige Arbeitgeber" - unter diesem Motto stand das "2. Interkommunale Forum Integration in der Metropole Ruhr". Seit 2008 arbeiten die Ruhrgebietsstädte Duisburg, Bochum, Dortmund, Essen, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen im Rahmen eines KOMM-IN-Projektes des Landes NRW an gemeinsamen Zielen und Vorgehensweisen in der Integrationspolitik. Nun unterzeichneten die Städte eine gemeinsame Erklärung.

Fragen des demografischen Wandels, der Integration, des Personalmanagements und der Finanzen standen in den Arbeitsgesprächen der Kommunen im Mittelpunkt. Im Alten Stanzwerk in Bochum stellten die Kooperationspartner am Freitag, 28. Mai 2010, die Ergebnisse dieser gemeinsamen Initiative der Öffentlichkeit vor.

Eingeladen waren Expertinnen und Experten aus Verwaltung, Zuwandererorganisationen, Wissenschaft und Wirtschaft.
Nach der Begrüßung durch Bochums Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz unterzeichneten zunächst die Stadtspitzen der beteiligten Kommunen die Erklärung "Interkulturelle Städteregion Ruhr". Stadtdirektor Dr. Peter Greulich vertrat dabei Duisburgs Oberbürgermeisters Adolf Sauerland.

In dem unterzeichneten Kontrakt verständigen sich die Städte auf folgende Grundsätze: Interkulturelle Kompetenz ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal für die Arbeit und die Personalauswahl in den Kommunen. Und die beteiligten Kommunen werden langfristig darauf hinarbeiten, dass der Anteil der Beschäftigten mit Zuwanderungsgeschichte auch dem Anteil in der Bevölkerung entspricht. Damit reagieren die Kommunen auf die Herausforderungen des demografischen und kulturellen Wandels in der Region und machen die Städte als Arbeitgeberinnen gleichzeitig zukunftsfähig.

Die Stadt Duisburg hat mit ihrem Know-how und ihren integrationspolitischen Erfahrungen wesentlichen Anteil an den erzielten Ergebnissen. Unabhängig von dieser Initiative hat Duisburg bereits eigene Schritte zur "interkulturellen Öffnung" ihrer Verwaltungsstrukturen und zur Verankerung von "interkulturellen Kompetenzen" ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unternommen. Unter der Federführung des Referats für Integration wurde ein Konzept erarbeitet, das jetzt Eingang in den Alltag der Verwaltung finden wird.

In der Regiegruppe, die die Arbeit der Ruhrgebietsstädte steuerte, konnte die Duisburger Integrationsbeauftragte Leyla Özmal viel über diese Erfahrungen berichten. Sie ist zuversichtlich, dass der Austausch und das "Voneinander Lernen" allen Kommunen zugute kommt. Özmal: "Die Vielfalt in der Bevölkerung ist eine Chance für die gesamte Region. In der Vielfalt verbergen sich Potentiale, die wir klug in die Entwicklung unserer Städte und Verwaltungen einbinden sollten"

Infos zur Institution:

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