History


Veterinäramt

Das Veterinäramt Duisburg ist sowohl im Bereich des Verbraucherschutzes als auch im Bereich Tiergesundheit tätig.
Zum Schutz des Verbrauchers dienen die Schlachttier- und Fleischuntersuchung, sowie die Trichinenuntersuchung (von Schweinen, Wildschweinen u.a.).
Bei der Überwachung zugelassener Exportbetriebe wird die Einhaltung der EU- oder Drittlandbestimmungen für die vom Tier stammenden Lebensmittel überprüft und die erforderlichen Exportzertifikate ausgestellt.
Die Tierarzneimittelüberwachung soll den sachgerechten Einsatz dieser Mittel im Verkauf (freiverkäufliche Arzneimittel), bei Tierheilpraktikern und in landwirtschaftlichen Tierhaltungen gewährleisten
Tierkrankheiten können für den Menschen gefährlich sein oder aber schwere wirtschaftliche Verluste für die Landwirtschaft bedeuten. Die Prävention und Bekämpfung von Tierseuchen stellt daher eine wichtige Aufgabe für das Veterinäramt dar.
Für den Vollzug des Tierschutz- und Landeshundegesetzes werden im Veterinäramt die erforderlichen gutachterlichen Stellungnahmen erstellt.

Wichtig:
Wenn Sie persönlich im Veterinäramt vorsprechen wollen, sollten Sie unbedingt vorher einen Termin vereinbaren, Anderenfalls kann es sein, dass Sie Ihren Ansprechpartner/Ihre Ansprechpartnerin nicht antreffen, da sie häufig Außentermine wahrnehmen.

Telefon 0203/283 - 7770

Aktuelle Meldungen:

Seit mehr als vier Wochen wurden keine Fälle von aviärer Influenza bei Hausgeflügel in Nordrhein-Westfalen festgestellt. Bei Wildvögeln ist in den Regierungsbezirken Düsseldorf, Köln und Münster seit mehr als einem Monat kein Influenzavirus mehr nachgewiesen worden. Bei der wiederholten Untersuchung von Kotproben von Wildgänsen sind auf dem Gebiet der Stadt Duisburg keine hochpathogenen Influenzaviren nachgewiesen worden. Daher wird das Risiko eines Eintrags durch Wildvögel als mäßig eingestuft. Die Stadt Duisburg hat mit Verfügung vom 17.03.2017 die Aufstallungspflicht für Geflügel in den Risikogebieten im Norden der Stadt aufgehoben. Dennoch ist die Gefahr der Geflügelpest noch nicht endgültig gebannt. Das Veterinäramt der Stadt Duisburg appelliert daher an die Geflügelhalter, auch nach der Aufhebung der Stallpflicht direkte und indirekte Kontakte von Hausgeflügel insbesondere zu Wildenten oder Wildgänsen möglichst zu vermeiden. Das Einhalten einfacher Hygieneregeln beim Betreten und Verlassen von Geflügelbeständen sowie bei der Versorgung der Tiere trägt maßgeblich zu einer Risikominimierung bei. (siehe Infobox rechts).

Adresse:


Erreichbarkeit:

Montag08:30 bis 15:30 Uhr
Dienstag08:30 bis 15:30 Uhr
Mittwoch08:30 bis 15:30 Uhr
Donnerstag08:30 bis 15:30 Uhr
Freitag08:30 bis 14:30 Uhr

E-Mail: E-Mail-Adresse der Abteilung

Infos zur Abteilung:

Dienststelle Am Schnabelhuck 6
Schutzmaßnahmen gegen die Geflügelpest

Geflügel, Futter-, Tränkestellen und gelagerte Einstreu für den Geflügelstall sind gegen Wildvögel zu schützen!!!

Die Anforderungen der "Verordnung über besondere Schutzmaßregeln in kleinen Geflügelhaltungen" sind zu beachten. Siehe auch die Informationen des FLI bzw. des LATIKO ( Links unten).

Daneben ist die Gesundheit der Tiere zu überwachen. In den folgenden Fällen hat der Besitzer unverzüglich durch einen Tierarzt die Ursache feststellen zu lassen:

 - wenn innerhalb von 24 Stunden in einem Geflügelbestand hohe Verluste auftreten, bei einer Bestandsgröße bis zu 100 Tieren mindestens 3 Tiere oder bei einer Bestandsgröße von mehr als 100 Tieren mehr als 2 %.

-  wenn es zu einer erheblichen Veränderung der Legeleistung kommt oder auch zu Gewichtsabnahmen von mehr als 5%.

- wenn in reinen Enten- und Gänsebeständen in einem Zeitraum von mehr als 4 Tagen mehr als die dreifache übliche Sterblichkeit der Tiere eingetreten ist

 Dabei ist immer auch auf die Influenza-A-Subtypen H5 und H7 untersuchen zu lassen