Theatertreffen
Hauptmenue

Nathan der Weise

Regie
Christian Stückl

Dramaturgie
David Heiligers

Bühne
Stefan Hageneier

Kostüme
Stefan Hageneier

Musik
Tom Wörndl

Es spielen
Constanze Wächter, Mara Widmann; Paul Behren, Jean-Luc Bubert,
Pascal Fligg, Jakob Geßner,
Thomas Kylau, Mehmet Sözer,
August Zirner

Münchner Volkstheater

Theatertreffen

Nathan der Weise

von Gotthold Ephraim Lessing

19:00 Uhr Schauspielführer live
Dauer: ca. 3 Stunden, eine Pause

Als Nathan, ein wohlhabender Jude, von einer Geschäftsreise zurückkehrt, erfährt er, dass seine Tochter Recha dank eines christlichen Tempelherrn vor dem Feuertod bewahrt wurde. Daja, gläubige Christin und Gesellschafterin in seinem Hause, sieht darin ein göttliches Wunder. Recha und ihr junger Retter verlieben sich, doch Nathan hat zunehmend Vorbehalte.

Indes gehen Sultan Saladin, dem muslimischen Herrscher der Stadt, die Gelder aus, die er für eine Fortsetzung des Krieges mit den Christen benötigt. Er befolgt den Ratschlag seines Bruders Melek und lässt Nathan zu sich rufen. Bevor er diesen um ein Darlehen bittet, stellt er ihm die Frage nach der wahren Religion. Nathan hilft sich mit einem schlauen Einfall und erzählt Saladin ein Märchen: die Ringparabel.

PRESSE

Kein Stuhl, kein Tisch auf der leeren Bühne, nur eine kleine Bodenwelle. Das Jerusalemer Gassengewirr, Saladins Palast - alles ein leerer Raum, in dem sich ein Gedanken- und Menschendrama entwickelt, wie es aus Lessings Schulbuchklassiker schon lange nicht mehr gemacht wurde._ Die Welt

Stückl und sein hoch motiviertes multikulturelles Ensemble stellen sich mit Hirn und Herz in den Dienst des Stückes, da gibt es keine Moden und Mätzchen, keine krampfhaften Gags oder Zwangsaktualisierungen. Gezeigt, gespielt, intensiv durchdacht wird: der Text - der Text in seinem hoffnungsvollen Wünschen und Wollen, seinem kultivierten Reden und Überzeugen. Der formidable August Zirner sieht als Nathan wie Steven Spielberg aus, trägt Blouson und Alltagshosen wie ein Regisseur am Set. Graues Wuschelhaar, Bart, Intellektuellenbrille - das ist kein "Weiser", kein Besserwisser, eher ein Skeptiker, ein Realist. Einer, der durch den Wind gegangen ist. Manchmal steht er da und schaut, als stünde er neben sich. Der denkt viel, dieser Mann. Aber das Denken macht ihn nicht bitter, nicht schwer, sondern leichtfüßig, federnd. Ein tänzelnder Nathan. Einer, der das Leben liebt. Trotz allem._Süddeutsche Zeitung

Das Theatertreffen wird gefördert vom

Logo: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen
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Ort: Theater Duisburg, Großes Haus

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