Theatertreffen
Hauptmenue

Gift. Eine Ehegeschichte

Regie
Christian Schwochow

Dramaturgie
John von Düffel

Bühne
Anne Ehrlich

Kostüme
Pauline Hüners

Es spielen
Dagmar Manzel; Ulrich Matthes

Deutsches Theater Berlin

Theatertreffen

Gift. Eine Ehegeschichte

von Lot Vekemans
Deutsch von Eva Pieper und Alexandra Schmiedbach

19:00 Uhr Schauspielführer live
Dauer: ca. 1 Stunde 15 Minuten, keine Pause

Ein Friedhof. Zwei Menschen. Eine gemeinsame Vergangenheit, ein gemeinsamer Verlust und zehn Jahre Trennung, Schweigen. Aus Anlass einer Grabverlegung kommen "Sie" und "Er" wieder zusammen. Gift soll aus einer nahegelegenen Fabrik ausgetreten sein und die Umbettung der Toten notwendig machen. Sie warten auf jemanden, der ihnen die anstehende Umbettung des Grabes erklärt. Doch niemand kommt, nur ihre Erinnerungen ...

Den schmerzlichen Zustand des eng miteinander Verbundenund zugleich Getrennt-Seins entfaltet die Niederländerin Lot Vekemans in ihrem einfühlsamen Ehe-Porträt in seiner ganzen Schönheit, besonderen Komik und Traurigkeit. "Mit ihrem wunderbaren Dialog über zwei Menschen, die erst ein Kind verloren haben, dann sich selbst und dann einander, trifft Vekemans direkt ins Herz", heißt es in der Jurybegründung des Taalunie Toneelschrijfprijs, den die Autorin 2010 für "Gift" erhielt und der in den Niederlanden jedes Jahr für das beste aufgeführte Stück vergeben wird. Dagmar Manzel wurde 2014 für ihre Rolle "Sie" mit dem Deutschen Theaterpreis "Der Faust" ausgezeichnet.

PRESSE

Das Tolle an diesem Dialogstück ist, dass es en passant nicht nur viele Wahrheiten ausspricht, sondern diese auch fühlbar werden lässt. Und das nicht nur durch die unbestreitbare Schauspielkunst der beiden Großdarsteller Manzel und Matthes, sondern vor allem durch den Text. Er ist simpel und doch tief, er ist oberflächlich und doch genau. Er biedert sich nicht an zeitgemäße Diskurse an, auch nicht, was Liebestheorien angeht, und ist doch so zeitlos wie aktuell._taz

Mit Verlegenheit, Verletzbarkeit, Wut, aber auch Zärtlichkeit fluten die Darsteller den unwirtlichen Raum. Gut dosiert, perfekt getimt und mit einer Wärme, die kein Pathos braucht._Berliner Morgenpost

Grandioses Schauspielertheater._Berliner Zeitung

Das Theatertreffen wird gefördert vom

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Ort: Theater Duisburg, Großes Haus

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