Theatertreffen
Hauptmenue

© Burgtheater Wien

Regie
Andrea Breth

Dramaturgie
Klaus Missbach

Bühne
Martin Zehetgruber

Kostüme
Moidele Bickel

Musik
Bert Wrede

Es spielen
Andrea Clausen; Benjamin Cabuk, August Diehl, Roland Koch,
Nicholas Ofczarek

Burgtheater Wien

Theatertreffen

Diese Geschichte von Ihnen

von John Hopkins 
Deutsch von Michael Eberth

19:00 Uhr Schauspielführer live
Dauer: ca. 3 Stunden 15 Minuten, eine Pause

Es ist drei Uhr nachts. Johnson kommt von einem Verhör nach Hause, bei dem er einen Menschen zu Tode geprügelt hat. Er ist völlig überzeugt, den Mann erwischt zu haben, der für eine Serie von Kinderschändungen verantwortlich ist. Doch hat er Recht? Ist Baxter wirklich der Mann, den sie suchten? Während des Verhörs, das als Rückblende am Ende von John Hopkins' Drama spielt, bohrt sich der Polizist, besessen von dem Wunsch, einen Verbrecher zu überführen, in einem brisanten Gemisch aus begründetem Verdacht, blanker Empörung und unkontrollierter Projektion in den Verdächtigen hinein, bis die Gewalt explodiert.

Der Drehbuchautor John Hopkins (u.a. "James Bond 007 - Feuerball") debütierte 1968 mit "Diese Geschichte von Ihnen" als Theaterautor. Das Stück wurde 1974 von Sidney Lumet unter dem Titel "Sein Leben in meiner Gewalt" mit Sean Connery in der Hauptrolle verfilmt.

PRESSE

Andrea Breth gelingt im Wiener Akademietheater eine Inszenierung, die wie aus der Zeit gefallen wirkt mit ihrer ruhigen Konzentration auf die Figuren und ihre Konflikte. Das Bühnenbild von Martin Zehetgruber schwelgt zunächst in Birminghamer Barock, aber der Vorgang, den Nicholas Ofczarek zusammen mit Andrea Breth fulminant auf die Bühne bringt, ist zeitlos: Ein Mensch wird gezwungen, sich selbst zu erkennen, und erblickt mehr, als er zu ertragen vermag. Ofczarek spielt das virtuos: Der Polizist, der den Vergewaltiger beneidet, weil der erlebt, was er selbst sich nur vorzustellen traut. Ofczareks explodierende Gewaltbereitschaft, seine Weinerlichkeit und schmierige Jovialität treffen im dritten Akt auf August Diehls brillante Verkörperung von Baxter, der genießt, was er erleidet. Nervös-blasiert, hochreflektiert und bösartig._Frankfurter Allgemeine Zeitung

Unglaublich, wie es Andrea Breth und ihrem Ensemble gelingt, die Spannung aufzubauen und zu halten. Ganz selten sieht man wie hier Darsteller am Werk, die in jeder Sekunde wissen, warum sie was auf der Bühne tun. Eine grandiose Theaterproduktion, die man nicht versäumen sollte._Deutschlandfunk

Das Theatertreffen wird gefördert vom

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Ort: Theater Duisburg, Großes Haus

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