Schauspiel
Hauptmenue

Ehrensache

Regie und Bühne:
Alexander Brill

Kostüme:
Nadja Kaster

theaterperipherie in Koproduktion mit Schauspiel Frankfurt und Kooperation mit Sankt Peter

Schauspiel

Ehrensache

Dauer ca. 1,5 Stunden

Es spielen:
Anja Arncken, Deniz Kezer, Arasch Farugie,
Hadi Khanjanpour, Hartmut Volle

Zwei türkische Jungen lernen zwei Mädchen kennen, es ist Wochenende, und man verabredet einen Ausflug nach Frankfurt, in die Großstadt. Man will sich einen schönen Tag machen. Doch am Ende dieses Tages liegt eines der Mädchen tot auf einem Rastplatz mit mehr als dreißig Messerstichen regelrecht abgeschlachtet, und ihre zwei Jahre jüngere Freundin überlebt schwer verletzt, nur weil die Täter sie für tot halten. Zwar sind die beiden Jungen schnell gefasst, aber was genau an jenem Tag passiert ist, bleibt unklar: Je nach Perspektive gibt es ganz unterschiedliche Versionen oder Vorstellungen davon, was zu einem solchen Exzess von Gewalt geführt hat.

Für die Produktion "Ehrensache" wurde theaterperipherie bei der Woche junger Schauspieler in Bensheim mit dem Günther-Rühle-Preis 2010 ausgezeichnet. Ihr Urteil begründete die Jury wie folgt: "Selten haben wir junge Darsteller so persönlich - aber nie privat - auf der Bühne erlebt wie in der Frankfurter Inszenierung, selten so ehrliches und direktes Spiel, frei von jeglichem Manierismus. Die vier jungen Darsteller, alle vier nicht ausgebildete Schauspieler, unterstützt von einem erfahrenen Kollegen, erzeugen die Illusion, dass die Geschichte von Stolz, Eifersucht und Gewalt von ihnen selbst handelt, dass sie selber diese Figuren leben. Die Entwicklung der Figuren ist fern von jedem Klischee und vor allem jeder Verurteilung."

Presse:

Kein kuscheliges Multikulti. Es ist das Verdienst von Alexander Brill, dass er all die Widersprüche auslotet und auf die Bühne bringt. Und natürlich die Darsteller, die ihre Figuren mit all ihren widersprüchlichen Empfindungen, dem schwer fassbaren Ehrbegriff und Ängsten vor Gesichtsverlust zeigen und verteidigen.
- Frankfurter Neue Presse

Dieses klug inszenierte Stück hat die Wirkung, wie Theater sie haben sollte: Am Ende sitzt der Betrachter stumm vor Staunen da, mit einem Kopf voll offener Fragen.
- Frankfurter Allgemeine Zeitung

Ort: Theater Duisburg, FOYER III

23.09.2010 - 20:00 Uhr
24.09.2010 - 20:00 Uhr

Online-Reservierung Online Reservierung

Karten-Direkt Karten Direkt