Oper
Die lustige Witwe
Operette in drei Akten
Text von Victor Léon und Leo Stein
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In deutscher Sprache
Dauer: ca. 2 Stunden 30 Minuten, eine Pause
Harald Schmidt und die "Lustige Witwe", das ist eine Paarung, welche die Medienküche vor und nach der Düsseldorfer Premiere brodeln ließ. Inzwischen hat diese Operettenproduktion zahlreiche ausverkaufte Vorstellungen erlebt und dem Publikum gezeigt, dass sie hält, was sie verspricht: einen kurzweiligen Abend, bei dem die Musik des österreichischen Operettenmeisters Franz Lehár (1870 -1948) ganz zu ihrem Recht kommt.
Obwohl die Kassen des provinziellen Pontevedro leer sind, veranstaltet der Gesandtschaftsrat Baron Zeta in Paris ein großes Fest - angeblich, um den fernen Landesherrn zu ehren. In Wahrheit steht er unter dem Druck, quasi auf dem Tanzparkett die letzten finanziellen Privatreserven für das Vaterland retten zu müssen, die sich hier in Gestalt der attraktiven Millionärswitwe Hanna Glawari auftun. Damit ihr Vermögen "in der Familie" bleibt, soll sie den einzig verfügbaren echten Ponte- vedriner Graf Danilo Danilowitsch heiraten. Dieser geht aber lieber ins Maxim, seit seine aristokra- tische Sippschaft sich einst einer Verbindung mit der schönen, aber aus einfachen Verhältnissen stammenden Hanna entgegenstellte. Inzwischen ist Hanna Witwe und reich und möchte ihren Ex- Geliebten zurückgewinnen. Doch Danilo will nicht als "Mitgiftjäger" gelten. Um zwischen ihm und Hanna einen Ehebund zu stiften, bräuchte es also einiges diplomatisches Geschick, das Baron Zeta nicht hat. So ist es dann doch die Liebe, die alles richtet, nachdem Hanna Glawari ein bisschen nachgeholfen hat. Als sie bekannt gibt, durch eine neue Heirat ihr gesamtes Vermögen zu verlieren, lässt sich Danilo zu einer Liebeserklärung hinreißen. Vollmundig kann er erklären, Hanna Glawari auch ohne Geld zu heiraten, wird ihm doch im gleichen Atemzug versichert, dass ihr gesamtes Vermögen an den zukünftigen Ehemann übergeht. ***

