Das Duisburger Rathaus -VIDEO-
Herzlich willkommen im Duisburger Rathaus am Burgplatz. Lassen Sie sich verzaubern vom Charme der "Guten Stube" Duisburgs.
Das Rathausgebäude

Auf geschichtsträchtigem Boden steht das Rathaus am Burgplatz: Dort befand sich im frühen Mittelalter die Königspfalz. Im Stadtplan von Johannes Corputius von 1566 wird das Rathaus noch als bescheidenes Gebäude dargestellt. Doch im 19. Jhd. zog die junge Industriestadt Duisburg immer mehr Menschen an, so dass 1843 ein Neubau errichtet werden musste.
Im Jahre 1895 entschieden die Stadtväter, ein noch größeres Rathaus zu bauen, das in drei Bauabschnitten realisiert wurde. Um zwei Innenhöfe wurden die Gebäudeflügel und ein 67 Meter hoher Rathausturm errichtet. Nach den Bombenangriffen des Zweiten Weltkriegs ersetzte man jedoch beides durch einfachere Formen. Das Rathaus erhielt ein schlichtes Satteldach, der Turm - ehemals mit einer Barockhaube - eine unauffällige Spitze.
Im Jahre 1895 entschieden die Stadtväter, ein noch größeres Rathaus zu bauen, das in drei Bauabschnitten realisiert wurde. Um zwei Innenhöfe wurden die Gebäudeflügel und ein 67 Meter hoher Rathausturm errichtet. Nach den Bombenangriffen des Zweiten Weltkriegs ersetzte man jedoch beides durch einfachere Formen. Das Rathaus erhielt ein schlichtes Satteldach, der Turm - ehemals mit einer Barockhaube - eine unauffällige Spitze.
Rathausvideo
Virtueller Rundgang durch das Rathaus
Das Duisburger Rathaus wird täglich von vielen Menschen besucht und ist ein lebendiger Anziehungspunkte im Duisburger Innenstadtbereich. Anlässlich der 1125 Jahr Feier der Stadt Duisburg wurde eine attraktive Website über das Rathaus erstellt, die sowohl die Historie veranschaulicht, aber auch kurzweilige Geschichten und Anekdoten aus der heutigen Zeit erzählt.
Das Rathausportal

Herzlich willkommen im Duisburger Rathaus
Bemerkenswert ist die prächtige Innenausstattung des Rathauses. Die Bildhauerarbeiten innen und außen stammen von Fritz Heinemann und Fridolin Deutsche.
Anschrift:
Burgplatz 19
Duisburg-Innenstadt
Der Eingangsbereich

Das Foyer des Rathauses
Daten und Fakten:
- 1361 erstes erwähntes Rathaus
- erbaut 1897-1902
- Baustil: Historismus (Frührenaissance)
- Architekt: Friedrich Ratzel, Karlsruhe
- Buchtip: "Rathaus Duisburg", ISBN 3-87096-090-6
Das Goldene Buch der Stadt Duisburg

Das Goldene Buch ist eines der wert- und eindrucksvollsten Dokumente der Duisburger Stadtgeschichte. Es hält herausragende Besuche prominenter Persönlichkeiten, politische Weichenstellungen und herausragende stadthistorische Ereignisse für heutige und künftige Generationen fest. So ist die Widmung einer Seite im Goldenen Buch, verbunden mit der in Duisburg üblichen kalligraphischen Gestaltung aus Künstlerhand, eine der höchsten Ehren, mit der die Stadt einen Gast, einen verdienten Mitbürger oder ein besonderes Ereignis würdigen kann. Das Goldene Buch ist also kein Gäste-, sondern ein Geschichtsbuch und hält historische Ereignisse fest, die einen Platz in der Chronik unserer Stadt haben werden. Es stiftet Identifikation, bündelt gemeinsame Erinnerungen und festigt die Bande zwischen Bürgerschaft und Stadt. Es umfasst inzwischen drei Bände.
Im Jahre 1908 besuchte Prinz Oskar von Preußen in Vertretung seines Vaters Kaiser Wilhelm II. Ruhrort anlässlich der Einweihung neuer Hafenanlagen. Duisburg hatte damals noch kein Goldenes Buch, so dass sich der Prinz bei seinem anschließenden Besuch in Duisburg im Festsaal der Tonhalle in das Goldene Buch der Schifferbörse eintrug. Kommerzienrat Böninger gab daraufhin in der Stadtverordneten-Sitzung die Anregung zur Beschaffung eines eigenen Goldenen Buches, welches er dann wenig später der Stadt stiftete. Es wurde im Jahre 1909 begonnen und umfasst einen Zeitraum von sieben Jahrzehnten mit 340 Einträgen. Zu den beeindruckendsten Seiten gehören gewiss die Worte von Oberbürgermeister Dr. Weitz zu Duisburgs Neuanfang nach dem 2. Weltkrieg oder die Eintragung Ihrer Majestät Königin Elisabeth II.
Unter dem Motto "Die Stadt stehe für ihre Bürger, die Bürger aber auch für ihre Stadt" stiftete das Duisburger Handwerk im Jahre 1979 den zweiten Band des Goldenen Buches und übergab ihn in der konstituierenden Sitzung des neu gewählten Rates im Oktober. Mit 220 Einträgen, darunter die 1100-Jahrfeier 1983 oder der Besuch von Michail Gorbatschow 1996, ist auch dieser Band inzwischen gefüllt und hat seinen Platz in einer Vitrine des Mercatorzimmers gefunden.
Mit der konstituierenden Ratssitzung nach den Kommunalwahlen 1999 - erstmals fand damals eine Direktwahl des Stadtoberhauptes statt - beginnt der dritte Band des Goldenen Buches. Bergkristalle und das Salvator-Mundi-Siegel aus Silber zieren den ledernen Einband des 34 x 44 cm großen Prachtbandes. Die Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Alt-OB Josef Krings, die Eröffnung der neuen Mercatorhalle, die World Games 2005 und andere sportliche Großereignisse vom MSV-Aufstieg bis zu den Erfolgen des FCR Duisburg sind in ihm festgehalten.
Hat sich die äußere Form auch geändert, so ist die innere Idee des Goldenen Buches geblieben: Wichtige Begegnungen und Ereignisse unserer ebenso lebendigen wie traditionsreichen Stadt für die Ewigkeit festzuhalten.
Im Jahre 1908 besuchte Prinz Oskar von Preußen in Vertretung seines Vaters Kaiser Wilhelm II. Ruhrort anlässlich der Einweihung neuer Hafenanlagen. Duisburg hatte damals noch kein Goldenes Buch, so dass sich der Prinz bei seinem anschließenden Besuch in Duisburg im Festsaal der Tonhalle in das Goldene Buch der Schifferbörse eintrug. Kommerzienrat Böninger gab daraufhin in der Stadtverordneten-Sitzung die Anregung zur Beschaffung eines eigenen Goldenen Buches, welches er dann wenig später der Stadt stiftete. Es wurde im Jahre 1909 begonnen und umfasst einen Zeitraum von sieben Jahrzehnten mit 340 Einträgen. Zu den beeindruckendsten Seiten gehören gewiss die Worte von Oberbürgermeister Dr. Weitz zu Duisburgs Neuanfang nach dem 2. Weltkrieg oder die Eintragung Ihrer Majestät Königin Elisabeth II.
Unter dem Motto "Die Stadt stehe für ihre Bürger, die Bürger aber auch für ihre Stadt" stiftete das Duisburger Handwerk im Jahre 1979 den zweiten Band des Goldenen Buches und übergab ihn in der konstituierenden Sitzung des neu gewählten Rates im Oktober. Mit 220 Einträgen, darunter die 1100-Jahrfeier 1983 oder der Besuch von Michail Gorbatschow 1996, ist auch dieser Band inzwischen gefüllt und hat seinen Platz in einer Vitrine des Mercatorzimmers gefunden.
Mit der konstituierenden Ratssitzung nach den Kommunalwahlen 1999 - erstmals fand damals eine Direktwahl des Stadtoberhauptes statt - beginnt der dritte Band des Goldenen Buches. Bergkristalle und das Salvator-Mundi-Siegel aus Silber zieren den ledernen Einband des 34 x 44 cm großen Prachtbandes. Die Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Alt-OB Josef Krings, die Eröffnung der neuen Mercatorhalle, die World Games 2005 und andere sportliche Großereignisse vom MSV-Aufstieg bis zu den Erfolgen des FCR Duisburg sind in ihm festgehalten.
Hat sich die äußere Form auch geändert, so ist die innere Idee des Goldenen Buches geblieben: Wichtige Begegnungen und Ereignisse unserer ebenso lebendigen wie traditionsreichen Stadt für die Ewigkeit festzuhalten.

