History


OB Link: Zusammenarbeit mit dem jobcenter ist beispielhaft

Oberbürgermeister Sören Link war beeindruckt vom Anblick der vielen Kräfte in Arbeitsgelegenheiten (AGH) am 31. August 2012 auf der Sportanlage des Polizeisportvereins. Dort kamen Teilnehmer zusammen, die sich um strukturverbessernde und erhaltende Maßnahmen auf Duisburger Stadtgebiet und den dortigen Sportstätten kümmern.

 

Für die Dauer von 6 Monaten pflegen Alg-II-Empfänger u.a. Grünanlagen, üben einfache handwerkliche Tätigkeiten aus und unterstützen die ehrenamtlichen Helfer bei organisatorischen Arbeiten.

Möglich ist diese intensive Unterstützung, durch eine Kooperation zwischen dem jobcenter Duisburg, dem Stadtsportbund Duisburg e.V. (SSB) und der Gesellschaft für berufliche Aus- und Weiterbildung mbH (GBA). Derzeit befinden sich mehr als 70 Arbeitslose in AGH, die durch das jobcenter und den SSB konzipiert wurden. 32 dieser Stellen sind speziell für Jugendliche unter 25 Jahren angelegt. Insgesamt stellt das jobcenter Duisburg im Jahr 2012 knapp 1.400 AGH-Plätze bei verschiedenen Trägern zur Verfügung. Das Fördervolumen beträgt hierbei rund sieben Millionen Euro.

Die Sportanlagenpfleger kümmern sich im gesamten Stadtgebiet um die Instandhaltung der Sportplätze. Hiervon profitieren nicht nur die ansässigen Vereine, sondern vor allem auch die Arbeitslosen. "Unsere Kunden werden durch die vorgegebenen Strukturen an eine geregelte Arbeit herangeführt, Schlüsselkompetenzen werden gefördert. Das Engagement für die Allgemeinheit stärkt zudem das Selbstbewusstsein des Einzelnen", so Nobert Maul, Geschäftsführer des jobcenter Duisburg. "Dies kann der Schlüssel zum ersten Arbeitsmarkt sein."

Oberbürgermeister Sören Link verschaffte sich persönlich vor Ort einen Eindruck. "Ich finde es wichtig, wenn alle Möglichkeiten innerhalb der Stadt genutzt werden, Arbeitslosigkeit zu reduzieren. Das jobcenter denkt in Lösungen, das gefällt mir!" Er bedankte sich bei den Sportanlagenpflegern für ihr Engagement, das auch von Gästen wahrgenommen wird: Dank ihres engagierten Einsatzes haben die FISA World Rowing Masters den letzten Schliff bekommen. "Sie haben den Sportpark Duisburg für die weltgrößte Ruder-Regatta herausgeputzt, Sie haben Malerarbeiten übernommen, die Brücken von Graffitis gereinigt oder Zäune aufgebaut. Sie waren mit hoher Motivation bei der Sache. Dafür noch einmal ein herzliches Danke schön!"

Der Stadtsportbund ist dem jobcenter bei dieser Aufgabe seit Jahren ein verlässlicher Partner. Franz Hering, Vorsitzender des SSB: "Die Arbeit hat für den Duisburger Sport einen unschätzbaren Wert. Mehr als 100 Sportvereine haben hiervon in den letzten Jahren profitiert!" Und Jürgen Dietz, Betriebsleiter von DuisburgSport freut sich, "dass das jobcenter immer ein offenes Ohr für die Belange des Duisburger Sports hat."

Herbert Mettler, Vorsitzender des Duisburger Sportausschusses, sieht in der Zusammenarbeit "ein kreatives Beispiel dafür, wie man trotz knapper kommunaler Mittel, Bewegung in die Sportlandschaft bringen kann." Ganz nebenbei werden die Arbeitslosen durch die Tätigkeit auf den Sportanlagen an den Breitensport herangeführt, was neben einer gesundheitlichen auch eine soziale Komponente hat. Denn beim Sport steht weniger der soziale Status als vielmehr der Mensch selbst im Vordergrund.

Übrigens, haben Empfänger von Alg-II die Möglichkeit, einen Zuschuss für den Beitrag zum Sportverein für ihre Kinder beim jobcenter zu beantragen. So kann eine Familie monatlich pro Kind mit bis zu zehn Euro für die Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben unterstützt werden.

 
Call Duisburg
Sie haben die gewünschte Information nicht gefunden? Macht nichts. Unser Call Center hilft Ihnen unter 0203 / 94000 gerne und kompetent weiter. mehr ...