History


Loveparade-Unglück

Die Loveparade am 24. Juli 2010 sollte einer der Höhepunkte des Kulturhauptstadtjahres in Duisburg werden. Bedauerlicherweise entwickelte sich das Fest zu einer Tragödie. 21 junge Menschen verloren ihr Leben. Viele wurden zum Teil schwer verletzt.
Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat die Ermittlungen zu diesem Unglück übernommen. Die Stadt Duisburg hat von Anfang an die ermittelnden Behörden bei ihrer Arbeit in vollem Umfang unterstützt und alle Unterlagen aus dem Genehmigungsverfahren für die Veranstaltung übergeben.

Nicht zuletzt wegen des immensen öffentlichen Drucks insbesondere auf die Stadt Duisburg als Genehmigungsbehörde hat die Stadt die renommierte Anwaltssozietät Heuking Kühn Lüer Wojtek beauftragt, in einem Bericht die Zuständigkeiten und die Aufgabenerledigung auf Seiten der Stadt im Zusammenhang mit der Loveparade zu bewerten. Der Abschlussbericht wurde am 1. September 2010 veröffentlicht und den ermittelnden Behörden übergeben.
 

Bürgerkreis Gedenken

In guten wie in schlechten Zeiten: Duisburg hat ein selbstbewusstes, verantwortungsvolles Bürgertum. Dies war auch in den Tagen und Wochen nach der Tragödie vom 24.7.2010 zu spüren, als viele Bürgerinnen und Bürger ihre tiefe Trauer mit der Absicht verbanden, in schwerer Stunde für ihre Stadt aktiv zu werden. An vielen Stellen formierten sich Gruppen und Initiativen, die sich sagten, "man muss etwas tun". Bürger wollten sich engagieren, um der großen Trauer in dieser Stadt eine öffentliche Form und ein bürgerschaftliches Gesicht zu geben, um den Opfern beizustehen, um einer gramgebeugten Stadt auf die Beine zu helfen und später dann wieder nach vorn zu blicken.

Alle Infos zum Bürgerkreis Gedenken finden Sie hier:
 

Hilfe für Geschädigte

Für die Geschädigten des Loveparade-Unglücks wurden zeitnah unterschiedliche Hilfsangebote geschnürt. Soforthilfeangebote haben sowohl das Land NRW als auch die Stadt Duisburg mit der AXA-Versicherung bereitgestellt.

Für Menschen, die nach dem Loveparade-Unglück seelische Folgen erlitten haben, bietet die Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft für Leidtragende (PSAG) Orientierungshilfen an. Allein für diesen Zweck wurde ein Bürgertelefon eingerichtet. Von Montag bis Freitag stehen in der Zeit von 9 bis 17 Uhr erfahrene Sozialarbeiter unter der Telefonnummer 0151-16349676 zur Verfügung.