Haushaltstage mal ganz exotisch
Im exotischen Ambiente von Zoo Zajac starteten die Duisburger Haushaltstage im Bezirk Hamborn. Das große Zoofachgeschäft war Gastgeber für die traditionelle Bürgerinformation, die schon zum sechsten Mal stattfand.

Zwischen Papageien, Insekten und Urwaldpflanzen stellte der Konzern Stadt rund 200 Besuchern seine Investitionen für den Bezirk und die Ergebnisse der Bürgerforen vor.
In der neuen Ausstellungshalle von Zoo Zajac präsentierten sich nicht nur die städtischen Ämter und Tochtergesellschaften, sondern auch Unternehmer und Akteure des Bezirks wie die Kliniken, das Berufsbildungszentrum des Handwerks, der Werbering und sogar das Finanzamt Duisburg-Nord an Messeständen. Oberbürgermeister Adolf Sauerland war von der Resonanz zum Auftakt der Informationsreihe, die in den sechs anderen Bezirken fortgeführt wird, beeindruckt. Drei Tage nach Vorstellung der Haushalts- und Sparpläne war das Interesse an der wirtschaftlichen Zukunft der Stadt groß.
Sauerland machte deutlich, warum Duisburg den Gürtel konsequenterweise enger schnallen muss: "Wir haben mehr als die Hälfte an Gewerbesteuer verloren und inzwischen unser Vermögen aufgebraucht. Alles, was wir haben, ist mit Krediten hinterlegt. Da gibt es keine Alternative mehr, als zu sparen." Um aber weiterhin handlungsfähig zu bleiben, müsse man in allen Bereichen den Rotstift ansetzen. "Wir wollen in vier Jahren insgesamt 150 Millionen Euro einsparen. Das geht an die Substanz in allen Bereichen", so der Oberbürgermeister. "Wir haben versucht, die Bürger dabei am wenigsten zu belasten. Die Hauptlast liegt bei der Verwaltung."
In der neuen Ausstellungshalle von Zoo Zajac präsentierten sich nicht nur die städtischen Ämter und Tochtergesellschaften, sondern auch Unternehmer und Akteure des Bezirks wie die Kliniken, das Berufsbildungszentrum des Handwerks, der Werbering und sogar das Finanzamt Duisburg-Nord an Messeständen. Oberbürgermeister Adolf Sauerland war von der Resonanz zum Auftakt der Informationsreihe, die in den sechs anderen Bezirken fortgeführt wird, beeindruckt. Drei Tage nach Vorstellung der Haushalts- und Sparpläne war das Interesse an der wirtschaftlichen Zukunft der Stadt groß.
Sauerland machte deutlich, warum Duisburg den Gürtel konsequenterweise enger schnallen muss: "Wir haben mehr als die Hälfte an Gewerbesteuer verloren und inzwischen unser Vermögen aufgebraucht. Alles, was wir haben, ist mit Krediten hinterlegt. Da gibt es keine Alternative mehr, als zu sparen." Um aber weiterhin handlungsfähig zu bleiben, müsse man in allen Bereichen den Rotstift ansetzen. "Wir wollen in vier Jahren insgesamt 150 Millionen Euro einsparen. Das geht an die Substanz in allen Bereichen", so der Oberbürgermeister. "Wir haben versucht, die Bürger dabei am wenigsten zu belasten. Die Hauptlast liegt bei der Verwaltung."

680 Stellen sollen ohne Kündigungen abgebaut werden, bestimmte Dienstleistungen nicht mehr oder nur in geringerem Umfang angeboten werden. Außerdem sollen Land und Bund in die Pflicht genommen werden, die Leistungen, die sie auf die Stadt übertragen haben, auch angemessen zu finanzieren. Sauerland warb vor den Bürgerinnen und Bürgern um Verständnis: "Die Alternative zum Sparen ist, Nichts mehr zu haben. Deshalb müssen wir diesen harten Weg gemeinsam gehen." Nähere Informationen zum Bezirkshaushalt gaben im Anschluss Vertreter des Amtes für Umwelt und Grün, der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, der Kämmerei, der Bildungsholding und Entwicklungsgesellschaft Duisburg, des Immobilien Management Duisburg, des Stadtentwicklungsdezernats, der Wirtschaftsbetriebe und von DuisburgSport.

Im zweiten Teil des Abends kamen die Vertreter des Bürgerforums Hamborn zu Wort. Im Rahmen des Projekts 2027, das als Ziel die Aufstellung eine neuen Flächennutzungsplans und eines strategischen Konzeptes für die kommenden 15 Jahre hat, konnten sich Bürgerinnen und Bürger mit kreativen Ideen in selbstorganisierten, bezirksbezogenen Bürgerforen engagieren. Im Rahmen der Hamborner Haushaltstage wurden nicht nur die Ideen vorgestellt, sondern symbolisch der gedruckte Ergebnisbericht an Oberbürgermeister Sauerland und Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler überreicht.
Wem der Kopf nach den vielen Zahlen und Informationen "rauchte", für den hatte Norbert Zajac noch einen freundlichen Tipp: "Ich habe gehört, Tiere beruhigen...", und lud die Gäste zu einem Rundgang durch seinen Fachhandel ein.
Wem der Kopf nach den vielen Zahlen und Informationen "rauchte", für den hatte Norbert Zajac noch einen freundlichen Tipp: "Ich habe gehört, Tiere beruhigen...", und lud die Gäste zu einem Rundgang durch seinen Fachhandel ein.
Downloads:
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Etatrede
(pdf, 1,08 MB) -
Präsentation des Amtes für Umwelt und Grün
(pdf, 2,75 MB) -
Präsentation des AMtes für Wasser- und Kreislaufwirtschaft
(pdf, 511,98 KB) -
Präsentation der Bildungsholding
(pdf, 323 KB) -
Präsentation von DuisburgSport
(pdf, 91,18 KB) -
Präsenation der EG-DU
(pdf, 2,08 MB) -
Präsentation des IMD
(pdf, 2,61 MB) -
Präsentation der Wirtschaftsbetriebe
(pdf, 0,78 MB) -
Ergebnisse des Bürgerforums - Präsentation
(pdf, 25,45 MB) -
Ergebnisse des Bürgerforums - Dokumentation
(pdf, 364,88 KB)
