Stadt Duisburg und ARGE vereinbaren Verfahren zur Vorfinanzierung von Schulbüchern von Hartz-IV-Empfängern
Damit Kinder von Hartz-IV-Empfängern zu Beginn eines jeden Schuljahres nicht ohne Bücher dastehen, weil ihre Eltern nicht genug Geld hatten, um den 50-prozentigen Eigenanteil zu bezahlen, haben Stadt Duisburg und die Duisburger ARGE ein Verfahren verabredet, das einen Ausweg bietet.
Wenn die Hartz-IV-Empfänger zustimmen, wird die Duisburger ARGE die Mittel zur Deckung des Eigenanteils an den Schulbüchern direkt an die Schulen überweisen. Die Schulen bezahlen mit dem Geld die Bücher, die somit sofort an die Schülerinnen und Schüler ausgegeben werden können. Den Eltern wird in den Folgemonaten in kleinen Raten der vorgestreckte Betrag von ihrer Regelleistung abgezogen. Durch dieses Verfahren wird sowohl verhindert, dass es zu unverhältnismäßigen Sonderbelastungen der Hartz-IV-Empfänger kommt als auch dass Kinder in der Schule keine Lehrbücher haben.
Ein ähnliches Verfahren ist auch beim Elternanteil für Schulmahlzeiten vorgesehen. Eltern, die das Angebot der Schulbuchvorfinanzierung annehmen, will die ARGE auch verstärkt Ein-Euro-Jobs anbieten, damit diese zusätzliches Geld verdienen können. Diese Regelung soll zu Beginn des Schuljahres 2008/2009 greifen. Da sich noch immer keine bundeseinheitliche Lösung für dieses Problem abzeichnet, sind Oberbürgermeister Adolf Sauerland und ARGE-Chef Norbert Maul überzeugt, mit der neue Regelung in Duisburg einen pragmatischen Weg eingeschlagen zu haben.
Ein ähnliches Verfahren ist auch beim Elternanteil für Schulmahlzeiten vorgesehen. Eltern, die das Angebot der Schulbuchvorfinanzierung annehmen, will die ARGE auch verstärkt Ein-Euro-Jobs anbieten, damit diese zusätzliches Geld verdienen können. Diese Regelung soll zu Beginn des Schuljahres 2008/2009 greifen. Da sich noch immer keine bundeseinheitliche Lösung für dieses Problem abzeichnet, sind Oberbürgermeister Adolf Sauerland und ARGE-Chef Norbert Maul überzeugt, mit der neue Regelung in Duisburg einen pragmatischen Weg eingeschlagen zu haben.
