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Bombenentschärfung - Innenstadt wird Sicherheitszone

Auf dem Gelände des Steinbart-Gymnasiums, Realschulstraße/Ecke Kantpark, wurde am Dienstag, 5. September, ein Bombenblindgänger aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Die Fünf-Zentner-Bombe, die bei Neubauarbeiten freigelegt wurde, wird am Donnerstag, 7. September, ab 12 Uhr entschärft. Aus Sicherheitsgründen muss das Gebiet im Umkreis von 250 Metern bis 11 Uhr evakuiert werden. Die Zufahrtsstraßen werden 500 Meter rund um den Fundort gesperrt. Vier Schulen und zwei Kindergärten bleiben an diesem Tag geschlossen. Sowohl Beginn als auch Ende der Entschärfung werden per Lautsprecherdurchsagen bekannt gegeben.
Der Plan zeigt die Evakuierungs- und Sicherheitszone rund um die Bombe.

Der Plan zeigt die Evakuierungs- und Sicherheitszone rund um die Bombe.
 
Zum Zeitpunkt der Entschärfung darf sich im Evakuierungsgebiet niemand mehr aufhalten. Polizei und Einsatzkräfte des Sonderaußendienstes werden die Straßen und den Kantpark kontrollieren. Die Stadt hat für alle, die ihr Haus verlassen müssen, ab 10 Uhr einen Aufenthaltsraum im Gemeindehaus der Marienkirche, Joseph-Kiefer-Str. 6 (am Parkplatz Steinsche Gasse) eingerichtet.

Über die Evakuierungszone hinaus wird es eine Sicherheitszone (500 Meter vom Fundort) geben, die ab 11 Uhr abgesperrt ist. Wer hier wohnt oder arbeitet, muss sich zivilschutzmäßig verhalten. Das heißt: Personen müssen sich für die Zeit der Entschärfung in Räumen aufhalten, die der Fundstelle abgewandt sind. Die Fenster sollen geschlossen werden. Auch in dieser Sicherheitszone ist ein Aufenthalt im Freien nicht gestattet. Büros, Arztpraxen, Hotels oder auch Geschäfte dürfen nicht verlassen werden.

Die Schulen Katholische Grundschule Goldstraße, Globus-Gesamtschule, St. Hildegardis-Gymnasium, Steinbart-Gymnasium sowie der Katholische Kindergarten Kremerstraße und der private Kindergarten "Rotznasen e.V." an der Realschulstraße bleiben den ganzen Tag geschlossen. Das Wilhelm-Lehmbruck-Museum öffnet erst nach der Entschärfung.

Da die Bombe im Herzen der Innenstadt gefunden wurde, ist auch die von vielen Buslinien befahrene Friedrich-Wilhelm-Straße von den Sperrungen betroffen. Ab 11 Uhr werden die Busse weiträumig bis zum Hauptbahnhof umgeleitet. Die Straßenbahnlinien 903 und U 79 fahren nur bis zu den Haltestellen Platanenhof und Grunewald. Von dort werden die Fahrgäste mit Ersatzbussen weiter befördert.

Die Ausfahrten Duissern und Duisburg-Zentrum auf der Autobahn 59 werden ab 11 Uhr geschlossen. Der Busbahnhof am Portsmouthplatz wird zur Mercatorstraße in Richtung Averdunk-Centrum verlegt. Taxen dürfen nur im nördlichen Bereich des Bahnhof-Vorplatzes parken.

Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes haben ab Mittwoch, 6. September, alle Anwohner, Geschäfte und Unternehmen in Evakuierungs- und Sicherheitszone informiert. 10 000 Info-Blätter wurden verteilt

Bettlägerige und unterstützungsbedürftige gehbehinderte Personen in der Evakuierungszone werden gebeten, sich ab sofort bei CallDuisburg unter der Rufnummer 0203/94000 (am heutigen Mittwoch bis 22:00 Uhr und Donnerstag ab 07:00 Uhr) zu melden.

Informationen zur Bombenentschärfung gibt es bei CallDuisburg, 0203/94000, dem städtischen Info-Telefon 0203/19700 und auf der Homepage www.duisburg.de.

Die Stadt bittet darum, die Maßnahmen ernst zu nehmen und den Anweisungen der Ordnungskräfte Folge zu leisten.
 
Call Duisburg
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