Hausanschrift

Amt für Umwelt und Grün
31-1 Abteilung Umweltschutz
Friedrich-Wilhelm-Str. 96
47051 Duisburg

Kontakt

Herr Dr. Yousef
Telefon: 0203-283 3357
Telefax: 0203-283 4643

E-Mail: dr.yousef@stadt-duisburg.de

Bilderstrecke Auftaktveranstaltung DUISBURGER UMWELTTAGE 2012

Regionales Bürgerforum "Abfall und Umwelt - Visionen für Duisburg und Europa"

Abfall und Umwelt - Abfall von heute ... Rohstoff von morgen!

Unter dem diesjährigen Motto der Duisburger Umwelttage bietet der EUROPE DIRECT EU Bürgerservice der Stadt Duisburg, in Kooperation mit den Wirtschaftsbetrieben und dem Amt für Umwelt und Grün der Stadt Duisburg, Bürgerinnen und Bürgern eine Plattform, ihre Visionen und Forderungen an die Politik zum Thema zu äußern.

Die Forderungen werden im Rahmen von Arbeitsgruppen Workshops interaktiv erarbeitet, wobei jedem der Thementische ein Moderator mit Expertise zur Verfügung steht. Im Zentrum der Veranstaltung stehen die Leitfragen:

  • Was können wir Bürger tun?
  • Welche Rolle spielt die Wirtschaft?, welche die Kommune?
  • Welche Forderungen und Visionen haben wir und was erwarten wir vom Land NRW und der EU?

Die entwickelten Forderungen sollen im Plenum den anwesenden Politikern übergeben und mit ihnen im direkten Gespräch diskutiert werden.

Vertreten sind die Stadt Duisburg, der Landtag NRW sowie die Europäische Kommission und das Europäische Parlament.


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Workshop 1: Duisburg 2050-European Capital of Steel

Duisburger Stahlindustrie 2050, sauber und frei von Abfall, klimafreundlich und ressourcenschonend, Vision oder Illusion?

2011 wurden in Deutschland 27,9 Millionen t Roheisen und 44,3 Millionen t Rohstahl erzeugt. In den letzten vier Jahrzehnten konnte, durch den hohen Anteil an eingesetztem Stahlschrott, der CO2-Ausstoß bei der Stahlerzeugung in Deutschland um knapp 42 Prozent, von 2,4 t CO2 pro Tonne Rohstahl auf 1,4 t, verringert werden.

Zukunftsträchtige Konzeptionen der stofflichen und energetischen Restabfallverwertung orientieren sich zunehmend auch an den Aspekten der Minimierung des Ressourcenverbrauchs und des Ausstoßes klimaschädlicher Emissionen. 

Wäre es möglich, emittiertes CO2 zu recyceln und als Rohstoffressourece für Methangas- bzw. Kunststoffproduktion einzusetzen?

Es diskutieren miteinander und mit den Teilnehmern:

  • Norbert Bömer, Umweltforum Duisburg
  • Prof. Dr. Ing. Gunnar Still, ThyssenKrupp Steel Europe AG
  • Udo Kalina, HKM - Hüttenwerke Krupp Mannesmann
  • Jürgen Dzudzek, IG Metall Duisburg

Moderation: Andreas von der Heydt, Amt für Umwelt und Grün Duisburg


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Workshop 2: "Rohstoffe aus Abfällen am Beispiel kritischer Rohstoffe aus Elektronik-Altgeräten"

Im Auftrag des LANUV hat das Freiburger Ökoinstitut e.V. seine Ergebnisse zur Rückgewinnung "kritischer" Metalle aus vier häufigen Elektronikgeräten (Flachbildschirme, Notebooks, Smartphones und LED-Lampen )vorgelegt.

  • Welche der kritischen Rohstoffe werden verwendet?
  • Welches Mengenpotenzial ist zu erwarten?
  • Welcher Stand besteht gegenwärtig zur Behandlungstechnik ?

Herr Klaus-Dieter Koss, LANUV, stellt die Studie dar und diskutiert mit den Teilnehmern.

Moderation: Dr. Ribhi Yousef, Amt für Umwelt und Grün, Duisburg


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Workshop 3: Hausmüllaufkommen

Im Jahr 2010 fielen in Duisburg insgesamt 289 683,02 t Abfälle an. Umgerechnet auf 488 959 Einwohner/-innen (Stand zum 30.06.2010) entspricht dies einer Abfallmenge von 592,45 kg je Einwohner/-in. Den größten Anteil bildet mit knapp über 44 % das Hausmüllaufkommen. Die Wertstoffe machen über 35 % aus.

  • Sind diese Zahlen feste Größen?
  • Ließe sich die Abfallmenge verringern bzw. eine ökologischere Abfallverwertung umsetzen?
  • Was kann die oder der Einzelne tun, welche Folgen hat das heutige Konsumverhalten?

Über diese Fragen diskutiert Torsten Engelhardt,  Wirtschaftsbetriebe Duisburg, mit den Teilnehmern.

Moderation: Silke Kersken, Wirtschaftsbetriebe Duisburg 


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Workshop 4: Lebensmittelabfälle im Restmüll - kauf drei, zahl zwei, iss eines?

Es ist unvorstellbar: Viele Menschen leiden Hunger - und hierzulande landen Lebensmittel einfach auf dem Müll. Lebensmittel sind ein wertvolles Gut. Trotzdem landet ein immer größerer Teil davon im Abfall. Dies ist nicht nur eine Verschwendung hochwertiger Nahrungsmittel, sondern auch eine Vernichtung von Geld: Jährlich verschwinden pro Haushalt mehrere Hundert Euro (310 Euro pro Person) als Lebensmittelabfälle in der Mülltonne. Aus ökologischer Sicht ist diese Entwicklung äußerst bedenklich, da die Bereitstellung von Lebensmitteln sehr energie- und ressourcenintensiv ist.

  • Haben wir den sorgsamen Umgang mit unseren Lebensmitteln verlernt?
  • Welche Rolle trägt die Marktwirtschaft und unser Konsumverhalten bei?  
  • Kann regionale Landwirtschaft und regionale Vermarktung Abhilfe schaffen?

Frau Sonja Pannenbecker, Ernäherungsabteilung der Verbraucherzentrale NRW, und Frau Petra Böer, Verbraucherzentrale Duisburg, werden das Thema beleuchten und mit den Teilnehmern diskutieren.

Moderation: Regisseur Valentin Thurn (angefragt)


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Workshop 5: Konsumgesellschaft - muss das dritte Handy wirklich sein?

Wer kennt sie nicht, die neuen schicken smarten Handys, sie können weitaus mehr als alle ihre Vorgänger zusammen. Neben Telefonieren, SMS verschicken und weiteren kommunikativen Notwendigkeiten kann manch einer mit diesen Wunderwerken der Technik auch seinen Lebensalltag bestreiten. Oft stellt sich da die Frage, was mache ich mit meinem "alten Handy"? Weiter benutzen und trotzdem das neueste Handy haben wollen, getreu nach dem Motto: Ein Handy für Privates, ein anderes für den Beruf? In Zeiten knapper werdender Rohstoffe sowie steigender Energie- und Unterhaltskosten können solche Fragen sehr wichtig werden. Doch wird ein zweites Handy wirklich gebraucht? In diesem Workshop soll dieser und anderen Fragen weiter nachgespürt werden:

  • Brauchen wir immer das neueste Handy mit der neuesten Technologie um miteinander zu kommunizieren - oder geht's auch anders?
  • Verschieben wir es auf morgen! Wie nachhaltig sind Handys, deren Wartungsaufwand immer höher wird?
  • Wunderwerk der Technik! Was steckt eigentlich alles in meinem Handy?

Herr Jens Langerwisch, Universität Bochum, beleuchtet das Thema und diskutiert mit den Teilnehmern.

Moderation: Stefan Peitz Ruhr, Universität Bochum


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Workshop 6: Liberalisierung des Abfallmarktes - Vor- und Nachteile für den Verbraucher

Die Frage stellt sich insbesondere vor dem Hintergrund der Wettbewerbsphilosophie der EU-Kommission. Dies hat nicht nur Auswirkungen für die Entsorgungswirtschaft, sondern im Endeffekt auch für den Verbraucher. Folgende Aspekte und Fragestellungen sollen in diesem Kontext diskutiert werden:

  • Ist die kommunale Abfallsammlung noch zeitgemäß, d.h. der Zwang zur öffentlichen Müllentsorgung?
  • Entsorgungssicherheit und Nachhaltigkeit von öffentlichen und privaten Entsorgungsbetrieben
  • Kosten-, Nutzenaspekte
  • Was kann bzw. was soll die Politik tun?

Herr Uwe Wolters, BEST AöR Bottroper Entsorgung und Stadtreinigung be-leuchtet das Thema und diskutiert mit dem Publikum.

Moderation: Joachim Fischer, EUROPE DIRECT Bürgerservice der Stadt Duisburg


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Zeit und Ort

Montag, 04. Juni, um 18:00 Uhr
Zentrum für Berufliche Bildung und Weiterbildung Duisburg,
Carstanjenstraße 10, 47057 Duisburg, stattfinden. 


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Anmeldung

Anmeldeformular (siehe unten) bitte ausfüllen und bis zum 29. Mai 2012 an eine der folgenden Adressen senden. 

J. Fischer, Stabsstelle für Wahlen, Europaangelegenheiten und Informationslogistik, I-03, Bismarckstr. 150 - 158, 47049 Duisburg

Telefon: 0203 283 3814
Fax: 0203 283 4404 
E-Mail: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

Dr. Ribhi Yousef, Amt für Umwelt und Grün, Friedrich-Wilhelm-Str. 96, 47049 Duisburg 

Telefon: 0203 283 3357
Fax: 0203 283 4643
E-Mail: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik


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Duisburger Bürgererklärung - Ergebnisse des "Regionalen Bürgerforums "Abfall und Umwelt - Visionen für Duisburg und Europa"

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LOGO Duisburger Bürgererklärung dut2012

Zum Auftakt der DUISBURGER UMWELTTAGE 2012, führte das Amt für Umwelt und Grün, EUROPE DIRECT EU-Bürgerservice der Stadt Duisburg und die Wirtschaftsbetriebe Duisburg AöR am 4. Juni eine Veranstaltung mit dem Titel "Regionales Bürgerforum Duisburg - Visionen für Duisburg und Europa" durch. Die Ergebnisse des "Regionalen Bürgerforums" liegen nun als "Duisburger Bürgererklärung" vor. Dies soll als ein Katalog von bürgerschaftlichen Forderungen und Empfehlungen an die Politik verstanden werden. Mit dieser Intention wird dieses Papier an die Vertreter der beteiligten Institutionen übergeben werden. Als PDF-Datei stehen Ihnen die Ergebnisse auf diese Seiten zum Download zur Verfügung.