KliKER - Klimakommunen in der Euregio Rhein-Waal

Die Stadt Duisburg beteiligt sich am KliKER-Projekt und möchte eigene Erfahrungen und Erkenntnisse im Bereich des kommunalen Klimaschutzes grenzüberschreitend im Rahmen des Programms INTERREG IV A Deutschland-Nederland "KliKER-Projekt" einbringen.

Klimaschutzprojekte in Duisburg

In einer dicht besiedelten (488 000 Einwohner) und industriell geprägten Großstadt wie Duisburg kommt dem Klimaschutz eine besondere Bedeutung zu. Dichte Siedlungsstrukturen werden besonders vom Klimawandel betroffen sein, daher sind ressortübergreifende und präventive Maßnahmen notwendig, um Auswirkungen - so weit möglich - zu verringern. Strategien zum Klimaschutz erfordern aber auch eine aktive Rolle der Stadtplanung. Mit einer Vielzahl von Konzepten, Strategien, Analysen, Managementsystemen und Projekten mit Klimabezug nimmt die Stadt Duisburg eine Vorreiterrolle ein. Zu nennen sind hier:

  • Duales Klimakonzept Duisburg,
  • Strategie für Arbeiten und Wohnen,
  • Grünordnungs- und Freiraumentwicklungskonzept,
  • Handlungskonzept WohnVision,
  • Mobilitätsstrategie,
  • Klimaanalyse,
  • Gebäudetypologie,
  • Potenzialanalyse regenerativer Energiequellen,
  • Solardachkataster,
  • Fernwärmepotenzialanalyse,
  • Energieanalysen in Klärwerken,
  • European Energy Award,
  • ESPADU,
  • Zentrales Energiemanagementsystem,
  • Ökoprofit,
  • KliKER - Klimakommunen in der Euregio Rhein-Waal,
  • Covenant of Mayors.

Die Strategien und Konzepte bieten dabei die Orientierung und zeigen Handlungsoptionen. Die Projekte weisen konkrete, handlungsorientierte Ansätze auf und führen zu Umsetzungen von Klimaschutz unterstützenden Maßnahmen.

Hauptziel der erwähnten Konzepte und Projekte ist es, die Vorgaben der nationalen Klimaschutz- und Klimaanpassungsziele auf die kommunale Ebene herunterzubrechen.


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Duisburg und KliKER

Um diese Aufgabe umzusetzen und das vorgegebene Klimaziel zu erreichen, braucht die Stadt Duisburg Unterstützung von vielen Akteuren. Daher ist die Teilnahme an dem überregionalen Projekt KliKER von besonderer Bedeutung, denn die grenzüberschreitende Optimierung im Bereich kommunaler Klimaschutzkonzepte und die Etablierung dauerhaft praktisch anwendbarer Klimaschutzaktivitäten in den Kommunen stehen beim Pro-jekt KliKER im Mittelpunkt. Ferner stehen Kooperationen der Kommunen, Erfahrungsaustausch und konkrete Anwendungen in diversen Konferenzen, Workshops, Beratungstage und Pilotprojekte auf der Tagesordnung. Durch die aufgebauten Netzwerke der 10 teilnehmenden Kommunen sollen die Aktivitäten in der Euregio verankert werden. Die beteiligten Kommunen sollen dahin geführt werden, einen Klimaschutz-Fahrplan (Klimakonzept) zu entwickeln (inklusive Ziele und Maßnahmen), zu beschließen und auf den Weg zu bringen. Aus den einzelnen Fahrplänen soll ein euregionaler Fahr-plan entwickelt werden. Mit der Teilnahme am Projekt KliKER wird der Stadt Duisburg die Möglichkeit geboten, gemeinsam mit engagierten Kommunen, mit Unterstützung von fachkundigen Beratern, einen wichtigen Schritt zum Schutz des Klimas durch Min-derung der CO2-Emissionen zu machen, durch Senkung der sonstigen Emissionen in Duisburg allgemein zum Umweltschutz beizutragen und den anderen Kommunen un-terstützend zur Seite zu stehen.

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Ziel des Projektes

RP: Auftaktveranstaltung 18.01.2012Großbildansicht
RP: Auftaktveranstaltung 18.01.2012

Ziel des Projektes ist, die Zusammenarbeit zwischen deutschen und niederländischen Kommunen in der Euregio Rhein-Waal zu unterstützen, um die Förderung er-neuerbarer Energien und Energieeinspar- und Effizienzmaßnahmen zu gestalten und somit einen euregionalen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Die grenzüberschreitende Optimierung im Bereich kommunaler Klimaschutzkonzepte und die Etablierung dauerhaft praktisch anwendbarer Klimaschutzaktivitäten in den Kommunen stehen dabei im Mittelpunkt. Ferner stehen Kooperationen der Kommunen, Erfahrungsaustausch und konkrete Anwendungen in diversen Pilotprojekten auf die Tagesordnung. Durch die aufgebauten Netzwerke sollen die Aktivitäten in der Euregio verankert werden.

Die beteiligten Kommunen sollen dahin geführt werden, einen Klimaschutz-Fahrplan (Klimakonzept) zu entwickeln (inklusive Ziele und Maßnahmen), zu beschließen und auf den Weg zu bringen. Aus den einzelnen Fahrplänen soll ein euregionaler Fahrplan entwickelt werden.

Die teilnehmenden Städte

  • arbeiten zu Schwerpunktthemen wie erneuerbare Energien, Gebäudesanierung, Anpassung an den Klimawandel und Klimaschutzmanagement zusammen,
  • hospitieren in anderen Verwaltungen
  • und erhalten intensive Unterstützung von externen Beratern bei der Weiterentwicklung der Aktivitäten vor Ort.

Hemmnisse sollen so überwunden werden. Mittels Pilotprojekten und gemeinsam entwickelten Konzepten/Strategien sollen positive, für die gesamte Region interessante und wichtige Entwicklungen forciert werden. Fernziel ist es, bis zum Jahr 2020 eine euregionale Klimaagentur aufzubauen.


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Angaben zum KliKER-Projekt:

EuregiokarteGroßbildansicht

Projektzeit:  Jan. 2012 - Dez. 2014

Finanzumfang: 1,196 Mio. €

Kooperationspartner:

 

Ausführliche Informationen zum Projekt Kliker finden Sie unter folgende LINK


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Projekt Koordinatoren

KoordinatorenGroßbildansicht
KLIKER Koordinatoren


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Betriebliches Mobilitätskonzept

Bild Kliker Abschlußbericht Mobilitätskonzept Großbildansicht
Bild Kliker Abschlußbericht Mobilitätskonzept

"Wie kommen die Mitarbeiter des Amtes unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit möglichst schnell, aber möglichst auch umwelt- und energiebewusst zum Ortstermin?"

Im Rahmen des Projektes Kliker (Klimakommunen in der Euregio Rhein-Waal) gab es die Gelegenheit, die städtische Mobilität untersuchen zu lassen.

Ziel des Konzeptes ist das Aufzeigen von Möglichkeiten zur Senkung der Kosten für dienstliche Mobilität unter Berücksichtigung des Luftreinhalteplans sowie der  Umweltbelastung und Energieverbrauch bei gleichzeitiger Erhaltung oder Verbesserung der Mobilität. Dabei spielte auch die Vermeidung unnötiger Verkehre, die Verlagerung von Verkehren auf energieeffizientere Verkehrsmittel und die effizientere Gestaltung nicht vermeidbarer Verkehre eine Rolle.

Die ersten Untersuchungen dazu wurden bezogen auf das Dezernat VI (Umwelt, Klimaschutz, Gesundheit, und Verbraucherschutz) der Stadtverwaltung Duisburg durchgeführt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sind im nachfolgenden Bericht veröffntlicht.


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Pilotprojekt 1 - Anpassung an den Klimawandel

Das Thema Anpassung an den Klimawandel spielt in der strategischen Ausrichtung und alltäglichen Arbeit der Kommunen bisher selten eine Rolle. Es ist nicht greifbar und wird nur mit Kosten verbunden. Um die Verwaltungen für das Thema zu sensibilisieren wurde mit Unterstützung des Forschungsinstituts Wasser und Abfall an der RWTH Aachen, fiw, dem Institut Alterra der Universität Wageningen und dem Landschafts-Planungsbüro Grond jeweils ein mehrstufiges Veranstaltungskonzept durchgeführt. Schritte und Ergebnisse sind als PDF-Datei zu downloaden.

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Pilotprojekt 2 - Sanierungsplanung und Finanzierungsmöglichkeit für öffentliche Gebäude

Energetische Gebäudedaten von städtischen Gebäuden liegen oft nicht oder nicht systematisch nutzbar vor. Dem entsprechend verfügen die wenigsten Gemeinden über eine unter energetischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten erstellte Prioritätenliste für die Sanierung der kommunalen Liegenschaften. Außerdem steht die Finanzierung und Amortisationsfrage von energetischen Sanierungsmaßnahmen im Fokus, hier insbesondere die Abwägung zu weitreichender energetischer Sanierung (verbunden mit höheren Investitionskosten, aber geringeren Folgekosten) gegenüber einer Standardsanierung (geringere Investitionen, dafür höhere Folgekosten). Schritte und Ergebnisse sind als PDF-Datei zu downloaden.

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Klimaschutz-Roadmap der Euregio Rhein-Waal

Vorgelegte euregionale Klimaschutz-Roadmap ist das Ergebnis aus 3-jähriger intensiver euregionaler Zusammenarbeit im KliKER-Projekt. Ziel der Roadmap ist:

  1. Um aus den Lehren aus dem KliKER-Projekt zur euregionalen Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Klimaschutzes konkrete Projektanregungen für die kommenden Jahre zu geben
  2. Beiträge zu leisten zur konkreten Energieeinsparung, CO2-Reduzierung sowie zur Erhöhung des Anteils der Energiegewinnung durch erneuerbare Energie.

Das Klimaschutz-Roadmap der Euregio Rhein-Waal finden Sie als PDF-Datei zum downloade auf diese Seite.


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Projekt Förderung

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