Duisburg. Aber sicher! - Schüler regeln den Verkehr

Die Erhöhung der Verkehrssicherheit ist ein wichtiges kommunales und landespolitisches Ziel. Die Zusammenarbeit
von unterschiedlichsten Partnern vor Ort ermöglicht dabei, das Engagement zu stärken und auf
viele Schultern zu verteilen. In Duisburg schließen sich zunächst vier Partner zusammen, die Polizei Duisburg,
die Stadt Duisburg, die Bürgerstiftung und die Verkehrsbetriebe DVG, um in gemeinsamen Aktionen
und Kampagnen die Verkehrssicherheit zu verbessern.
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Auf Landesebene ist die Stadt Duisburg seit Anfang Mai Mitglied im "Netzwerk Verkehrssicheres Nordrhein- Westfalen". Im regionalen Netzwerk des Regierungsbezirks Düsseldorf sind 48 Städte und Gemeinden und alle fünf Kreise vertreten. Die gemeinsame Entwicklung von Kampagnen, Erfahrungsaustausch und Zusammenarbeit und schließlich auch eine finanzielle Förderung der Arbeit sind wichtige Aufgaben des Netzwerkes. Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen ist Hauptinitiator des Netzwerkes.

Das lokale Netzwerk in Duisburg wird in gemeinsamen Aktionen und Kampagnen mit unterschiedlichen Akteuren, Schulen, Senioreneinrichtungen, etc., die Sensibilität für richtiges Verhalten im Verkehr stärken und durch Information und Verkehrserziehung zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr beitragen.

Zum Aktionsstart stehen die fünf neuen verkehrsberuhigten Plätze, die Ende des letzten Jahres fertig gestellt wurden, im Fokus. Zwei Sicherheitsaspekte sind hier von besonderer Bedeutung:

  • Das Fahren mit angepasster Geschwindigkeit (hier gilt für alle Fahrzeuge Schrittgeschwindigkeit)
  • und ein Parkverbot auf den Plätzen.

Da staunten die Autofahrer auf der Angermunder Straße in Großenbaum nicht schlecht, als sie unter den Augen von Polizeipräsidentin Dr. Elke Bartels und OB Adolf Sauerland von Drittklässlern der Grundschule an der Großenbaumer Allee angehalten und hinsichtlich ihres Verhaltens im Verkehr "benotet" wurden. Dieses war Bestandteil der ersten Verkehrssicherheitsaktion die die Stadt Duisburg mit der Polizei Duisburg, der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) und der Bürgerstiftung Duisburg durchgeführt hatGroßbildansicht
Da staunten die Autofahrer auf der Angermunder Straße in Großenbaum nicht schlecht, als sie unter den Augen von Polizeipräsidentin Dr. Elke Bartels und OB Adolf Sauerland von Drittklässlern der Grundschule an der Großenbaumer Allee angehalten und hinsichtlich ihres Verhaltens im Verkehr "benotet" wurden. Dieses war Bestandteil der ersten Verkehrssicherheitsaktion die die Stadt Duisburg mit der Polizei Duisburg, der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) und der Bürgerstiftung Duisburg durchgeführt hat

Die erste Sicherheitsaktion fand am 24. Mai auf dem Bahnhofsvorplatz in Duisburg-Großenbaum statt. Die vier weiteren barrierefrei ausgebauten Plätze folgten in den darauf folgenden Monaten.

Im Rahmen der Veranstaltungen führte jeweils eine Schulklasse zusammen mit der Polizei Geschwindigkeitsmessungen durch. Kraftfahrzeugführer, die dann angehalten wurden, bekamen nette Informationen von den Kindern zum richtigen Verhalten auf den Plätzen.