Vielfältige Lebensformen

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Joachim Müller

Referat für Gleichberechtigung und Chancengleichheit

Schwerpunktbereich: Vielfältige Lebensformen

Kontaktdaten:

Joachim Müller

Tel.: 0203 / 283 - 69 83

Fax: 0203 / 283 - 39 64

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Seit dem 1. Januar 2014 bin ich dabei, eine Bestandsaufnahme der Duisburger (LSBTI*) Community durchzuführen. LSBTI* steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans- und Intergeschlechtliche sowie einem Sternchen oder Asterisk (*) für unterschiedliche Selbstdefinitionen und Identitäten.

Und wie das mit Beständen so üblich ist, sind diese im stetigen Wandel. Daher benötige ich ihre/eure Hilfe und Unterstützung, um auf dem Laufenden zu bleiben. Wenn sie/ihr also ihre/eure Gruppe oder ihren/euren Treff nicht finden/findet oder die Kontaktdaten sind veraltet, dann bitte melden sie sich /meldet euch bei mir.

Meine Aufgabe ist die Vernetzung und Vermittlung im Bereich LSBTI*. Darüber hinaus bin ich Ansprechpartner für alle die es angeht, sei es persönlich Betroffene, Sympathisant_Innen oder Neugierige (z.B. Ratsuchende, Freunde und Verwandte, Gruppen und Verbände, Firmen, interne Mitarbeiter etc.)

Wichtig und an erster Stelle stehen für mich der Kontakt und der Austausch mit den Menschen dieser Stadt und auch für die Beschäftigten dieser Stadtverwaltung!

Dazu kommen noch grundsätzliche Tätigkeiten (z.B. Ratsvorlagen sichten, Stellungnahmen schreiben sowie Öffentlichkeitsarbeit und einiges mehr)


AKTUELLES / NEUES


CSD Nachlese

Ein Bild von Oberbürgermeister Sören Link, Ralph Morgenstern, der Landtagsabgeordnete Frank Börner, Bürgermeister Osenger und Christian Karus (Mr. DU Gay e.V.) mit der Regenbogenflagge am CSD nebeneinanderstehend  Großbildansicht
Hissung der Regenbogenflagge am Duisburger Rathaus am CSD/Foto: 2016 duisburg.gay-web.info

Zum einen der Abschluss der CSD-Kulturwoche am Freitag den 22. Juli 2016 mit der Ausstellungseröffnung "Max ist Marie - Mein Sohn ist meine Tochter ist mein Kind" mit prominenten Besucher Ralph Morgenstern. Zum anderen das Großereignis CSD 2016 in Duisburg. Motto: Hafen der Vielfalt!

Nach einer durch den Oberbürgermeister Sören Link einlegte Schweigeminute für die Opfer des Amoklaufs am 22.Juli 2016 in München wurde die Regenbogenflagge am Duisburger Rathaus gehisst. Sören Link wies mit einer kurzen innovativ prägnanten Rede ausdrücklich auf die Rollback-Situation in Deutschland hin und das ein_e jede_r daran mitzutragen hat sich für Vielfalt und Akzeptanz einzusetzen. Auch eine Stadt kann sich positionieren in dem sie, wie Duisburg, die Flagge vor dem Rathaus hisst.

Anschließend startete die CSD-DEMO vom Rathaus aus durch die Duisburger Innenstadt bis zum CSD-Platz. Die Reaktionen der Menschen aufs Bühnenprogramm - durchweg positiv! Der CSD 2016 war eine hundertprozentig gelungene Veranstaltung für den Kampf gegen den Rechtsruck in Duisburg und für mehr Akzeptanz von LSBTI*.


Verleihung des Akzeptanzpreises an Katy Karrenbauer

Zwei gemahlte Figuren halten ein Schiff in ihren Händen. Dazu Bilder der Veranstaltungsteilnehmer. Alles sehr bunt gehalten.Großbildansicht
Plakat zur 1. CSD-Gala 2016 im Wyndham Hotel Duisburger Hof

Der Verein DU Gay e.V. verleiht anlässlich des CSD 2016, im Rahmen eines Galaabends im Wyndham Hotel Duisburger Hof am 21. Juli 2016 um 19:30 Uhr, zum vierten Mal den Akzeptanzpreis "Die Brücke der Solidarität". Die Auszeichnung geht dieses Jahr an eine der bekanntesten und beliebtesten deutschen Schauspielerinnen: Katy Karrenbauer.

Mit dabei sind Ralph Morgenstern, Wommy Wonder und die Gruppe Zeitflug.

Karten gibt es unter 

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für 39,90 oder 49,90 zu bestellen. Darin enthalten ein dreigängiges Ruhrpott-Menue.


IDAHOT am 17. Mai 2016

IDAHOT = Internationaler Tag gegen Homo- und Trans*phobie

Auf Zeche Zollverein wurde, vorbereitet durch die Fachberatungsstelle "gerne anders!" und der NRW-Akzeptanzkampagne "anders und gleich - Nur Respekt Wirkt!", der IDAHOT zusammen mit der Emanzipationsministerin Barbara Steffens, der Jugend- und familienministerin Christina Kampmann, dem Essener Bürgermeister Rudolf Jelinek und dem Bundestagsabgeordneten Kai Gehring (Schirmherr des Jugendprojektes "together") und vielen Jugendlichen gegen Homo- und Transphobie demonstriert. Aber nicht auf herkömmmliche Art und Weise. 

Es wurden Vorurteile und Beleidigungen auf Leinwand mit Farbe übersprüht oder mit Farbbeutel beworfen. Dazu konnte wer wollte sich mit einer "Roten Karte" fotografieren lassen und Stellung beziehen. Dabei auch unsere Kontaktstelle für Vielfalt das JUZO aus Homberg.

Der Hashdag#RoteKarte schaffte es auf den Twitter-Charts sogar auf Platz 8.

Wer die vielen gelungenen Bilder sehen möchte - einfach dem Link folgen.


Kultursensible Pflege für Lesben und Schwule

Am 27.04.2016 fand die 3. Sitzung der Duisburger Konferenz "Alter und Pflege" (KAP DU) im Konferenz- und Beratungszentrum "Der Kleine Prinz" statt.

Ein Tagesordnungspunkt war gleichgeschlechtliche Lebensweisen im Alter. Vorgestellt durch Carolina Brauckmann (Landesfachberatung für gleichgeschlechtliche Lebensweisen in der Seniorenarbeit, rubicon e.V., Köln). Präsentiert wurde ein 11 minütiger Film, um auf die Besonderheiten in der Pflege und Betreuung für Menschen mit LSBTI*-Hintergrund hinzuweisen. Anschließend gab es eine kleine Frage Runde.

Näheres zum Thema kann der angehängten Broschüre entnommen werden.


Jugendzentrum JUZO wird Kontaktstelle für sexuelle Vielfalt im Netzwerk "Gerne anders"

Am 19.02.2016 wurde die Tafel am JUZO angebracht, die das Jugendzentrum als Kontaktstelle für sexuelle Vielflat auszeichnet.

Anwesend bei der Aktion, waren ersteinmal die Jugendlichen aus dem JUZO, die mit ihrem persönlichen Engagement und Einsatz die Kontaktstelle überhaupt möglich machen.

Begleitet wurden die Feierlichkeiten von Wiebke Korten ("gerne anders"), Ulrike Färber (Bereichsleitung offene Kinder- und Jugendarbeit), Volker Haasper (Leiter des Falkenheim Beeck und Bezirksbürgermeister-Süd), Joachim Müller (OB-3, Referat für Gleichberechtigung und Chancengleichheit) und Vertreter der Presse.


Das Motto zum CSD 2016 steht fest!!!

CSD Duisburg - Hafen der Vielfalt

2015 ist der CSD in Duisburg leider "vom Winde verweht" worden. Trotz allem hing erstmalig eine Regenbogenflagge vor dem Duisburger Rathaus und dank des großartigen Einsatzes des Mercure Hotel im AVERDUNK-Centrum, konnte die Verleihung des Akzeptanzpreises von DU.Gay e.V. an Thomas Hitzelsberger ebenfalls stattfinden. Im wohl ersten und hoffentlich einmaligen Indoor-CSD mitten im Juli.

Mehr zum CSD 2016 können Sie/könnt Ihr in der Pressemitteilung lesen.


Fotoausstellung "Ich - Du - Wir"

Das Referat für Gleichberechtigung und Chancengleichheit freut sich die Fotoausstellung "Ich - Du - Wir" vom Jugendzentrum 'Sunrise' in Dortmund präsentieren zu dürfen.

Gezeigt werden Gefühle, die Jugendliche in ganz besonderen Situationen hatten - z.B. Erste Liebe, Coming Out, Erstes Geld und vieles mehr. Sie zeigen in Schwarz-Weiß-Aufnahmen die Botschaft Mensch ist Mensch und setzen damit ein klares Zeichen gegen Homo- und Transphobie.

Die Ausstellung wird als Wanderausstellung vom 28.10.2015 - 05.02.2016 an verschiedenen Orten, genauer gesagt Jugendzentren, zu sehen sein.

Ausstellungsorte in ihrer/deiner Nähe gibts unter dem Link: Zeitplan für die Fotoausstellung "Ich - Du - Wir"

Wir freuen uns auf ihren/euren Besuch!


27. Festival - Queer.Life.Duisburg vom 28. Oktober - 29. November 2015

Queer.Life.Duisburg Plakat 2015 Duisburger Stadttheater in Regenbogenfarben beleuchtet und darüber ein Feuerwerk Großbildansicht
Queer.Life.Duisburg Plakat 2015

Am 28. Oktober 2015 startet das alljährliche Festival Queer.Life.Duisburg mit der Eröffnung der Fotoausstellung "Ich - Du - Wir" bei SLaM and Friends in Moers ab 16:00 Uhr, Rüttgersweg 25.

Erarbeitet und erstellt wurde die Fotoaustellung von "Queeren" Jugendlichen aus dem Jugendzentrum Sunrise in Dortmund.

Veranstalter ist das Referat für Gleichberechtigung und Chancengleichheit, OB-3 / Vielfältige Lebensformen.

Näheres zu dieser Veranstaltung und Informationen zum Gesamtprogramm erhalten sie über den weiterführenden Link.



I. bundesweites Vernetzungstreffen der kommunalen LSBTI*-Koordinierungstellen

Alle LSBTI*-Koordinierungsstelleninhaber und -innen im Innenhof der Münchner Einrichtung GruppenbildGroßbildansicht
Alle TeilnehmerInnen aus der gesamten Republik

Vom 23. - 24. April 2015 fand in München das erste bundesweite Vernetzungstreffen der kommunalen LSBTI*-StelleninhaberInnen statt. 

Eingeladen hatte die Münchner Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen. Mit dabei waren TeilnehmerInnen aus Dortmund, Duisburg, Essen, Frankfurt/Main, Hannover, Köln, Mainz, Stuttgart mit Team 1 nur für intern und Team 2 nur für extern. 

Beim ersten Treffen standen im Vordergrund die Fragen nach der Ausstattung und Ansiedlung der Stellen. Das reichte von 0,- € Etat, vom Oberbürgermeister gewollt, 1/4 Stellenanteile, loser Kontakt zur Szene bis hin zum Sachmitteljahresetat von 50.000,- €, Ratsbeschluss, 3 StelleninhaberInnen und im Stadtrecht verankerte regelmäßige Treffen mit Ausschussqualität. Von gleichen Standards also keine Spur. Aber zumindest sind dies alles Städte, die begriffen haben, auch Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans- und Intergeschlechtliche sind eine Gruppe, die neben den Themenfeldern Frauen, Migration, Behinderte, Ältere und Religion eine besondere Beachtung verdient haben. Zum einen, weil (noch) nicht alles rund läuft und zum anderen, damit keine Verschlechterungen der Lebenssituationen durch ewig Gestrige eintreten. 

Des Weiteren wurden Strategien für die Arbeit innerhalb der kommunalen Verwaltung am Beispiel München besprochen und mögliche Strategien in der Kinder- und Jugendhilfearbeit (z.B.: Coming Out, Mobbing usw.). 

Es waren daher sehr aufregende und trotzdem auch anstrengende Tage in München.

Die nächsten zwei Treffen stehen übrigens auch schon fest. Nach Hannover geht es 2016 und 2017 nach Dortmund.