Die Floating Homes in der Marina Duisburg

Wohnen wie in Amsterdam

Die ersten Häuser auf dem Wasser "Floating Homes" sind im Dezember 2010 im Innenhafen angekommen.
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Die Treuhandstelle Wohnen GmbH (THS) möchte die Werbetrommel für das Wohnen auf dem Wasser rühren. "In den Niederlanden ist das schon lange üblich", erklärte THS-Sprecher Ralf Radschun. Deshalb hat die THS auch ein deutsch-niederländisches Kooperationsprojekt mit der European Federation for Living (EFL) ins Leben gerufen. Das Ziel: An möglichst vielen Stellen im Ruhrgebiet soll das Wohnen auf dem Wasser etabliert werden. "Wir haben bereits rund 15 Stellen ausgemacht, die dafür in Frage kommen. Den Auftakt machen wir in Duisburg ", so der Firmensprecher.

Die "Floating Homes" sollen sich im Inneren nicht von herkömmlichen Gebäuden unterscheiden. Die angelieferten Prototypen haben ihre Alltagstauglichkeit in den Niederlanden schon unter Beweis gestellt. Die THS spricht von einem "innovativen Wohnkonzept, das den Reiz des außergewöhnlichen Umfeldes mit der sinnvollen Nutzung räumlicher Ressourcen in einem Ballungsraum" verbinde.

Bei der Vorstellung der Häuser, die man in dieser oder in ähnlicher Form beispielsweise von den Grachten in Amsterdam kennt, hat Dr. Henk Voskamp, Generalkonsul der Niederlande, die Vorzüge dieser besonderen Wohnkultur erläutert. Duisburg wurde von der THS ausgewählt, weil die Infrastruktur der Marina (Strom, Wasser, Abwasser) genutzt werden kann und die Häuser so schnell bewohnbar gemacht werden können.


Mit Einliegerwohnung

Zunächst sind im Innenhafen zwei Häuser angedockt worden. Bei Interesse könnten noch zwei, drei weitere hinzukommen. Es gibt sie in mehreren Varianten. Auch zweigeschossige Modelle mit Einliegerwohnung sind möglich. "Sie können später gekauft oder auch gemietet werden", so der THS-Sprecher.