Graphische Sammlung
Die Graphische Sammlung des Lehmbruck Museum verfügt über einen Bestand von mehr als 8800 Arbeiten auf Papier, davon 2400 Zeichnungen, 5060 Druckgraphiken und 1350 Fotographien.
Die Einzigartigkeit der Sammlung besteht in ihrer Schwerpunktbildung bei Zeichnungen, Druckgraphiken und Fotografien von international bedeutenden Bildhauerinnen und Bildhauern des 20. Jahrhunderts. Der Aufbau der Graphischen Sammlung verlief historisch parallel zu den Ankäufen der Skulpturen- und Gemäldesammlung seit Ende 1924. Grob skizziert, konzentrierte sich die gesamte Sammeltätigkeit bis 1957 auf die deutsche Kunst des 20. Jahrhunderts, öffnete sich dann aber - zeitlich zusammenfallend mit dem Baubeschluss des Lehmbruck Museums - seit 1958 der internationalen Moderne.
Erst 1985 begann der Aufbau einer eigenen fotographischen Sammlung zur Skulptur und Raumkunst der Moderne. Ausnahmslos bedingt durch private Schenkungen, gelangten auch Konvolute der Kunst vor 1900 in die Sammlung: Zeichnungen und Druckgraphiken seit dem 16. Jahrhundert sowie japanische Druckgraphiken und Italien-Fotographien des 19. Jahrhunderts.
Der bedeutendste jüngste Ankauf betrifft den gesamten Wilhelm Lehmbruck-Nachlass mit allein 830 Zeichnungen und Pastellen sowie dem druckgraphischen Werk von 260 Radierungen und Lithographien unter Einbezug verschiedener Druckzustände und zahlreicher Druckplatten.
Im Rahmen der Museumsarbeit spielt die Graphische Sammlung eine wichtige Rolle. Aus konservatorischen Gründen befristet, werden Einzelwerke und Werkgruppen in ständigem Wechsel in die Schausammlung integriert, ganze Ausstellungen sowohl im Graphischen Kabinett im Lehmbruck-Trakt, als auch in Kunstlichtbereichen der Schausammlung bzw. bei externen Institutionen durchgeführt.
Der bedeutendste jüngste Ankauf betrifft den gesamten Wilhelm Lehmbruck-Nachlass mit allein 830 Zeichnungen und Pastellen sowie dem druckgraphischen Werk von 260 Radierungen und Lithographien unter Einbezug verschiedener Druckzustände und zahlreicher Druckplatten.
Im Rahmen der Museumsarbeit spielt die Graphische Sammlung eine wichtige Rolle. Aus konservatorischen Gründen befristet, werden Einzelwerke und Werkgruppen in ständigem Wechsel in die Schausammlung integriert, ganze Ausstellungen sowohl im Graphischen Kabinett im Lehmbruck-Trakt, als auch in Kunstlichtbereichen der Schausammlung bzw. bei externen Institutionen durchgeführt.




