Chronik des LehmbruckMuseums
1905
Aufruf einer Bürgerinitiative zur Gründung eines Kunstvereins nach dem Vorbild des Folkwang Museums in Hagen (Osthaus)
1907
Der Museumsverein Duisburg übernimmt zusätzlich zu seinen kulturhistorischen Aufgaben den Aufbau einer Sammlung zeitgenössischer Kunst
1912
Die Familie Böninger bezahlt den ersten Lehmbruck-Ankauf ("Stehende weibliche Figur", 1910)
1916
Die Familie Böninger überlässt der Stadt das Grundstück des heutigen LehmbruckMuseums und stellt 30.000,- Mark für den Aufbau eines Museums und einer Sammlung zeitgenössischer Kunst zur Verfügung
1925
Im Rahmen des Museumsvereins entwickelt August Hoff als Gründungsdirektor ein Kunstmuseum auf der Basis einer Lehmbruck-Sammlung aus dem Nachlass der Familie
1931/32
Die Stadt Duisburg übernimmt die Trägerschaft des Kunstmuseums, der Museumsverein wird Förderverein des Kunstmuseums
1937
Im Zuge der Aktion "Entartete Kunst" verliert das Museum rund 100 Werke, dazu Werke Lehmbrucks seiner Reifezeit (1910-1918)
1958-60
Dank der "Lehmbruck Spende" des Kulturkreises im BDI öffnet sich die Sammlung für die internationale Skulptur der Moderne
1964
Eröffnung des von Manfred Lehmbruck geplanten "Wilhelm Lehmbruck Museums" im Kant Park und erneute Übernahme des Lehmbruck-Nachlasses
1968
Gründung des "Fördererkreises des Wilhelm Lehmbruck Museums e.V."
1987
Eröffnung des Anbaus nach den Plänen von Manfred Lehmbruck und Klaus Hänsch (räumliche Verdoppelung), Aufbau einer museumspädagogischen Abteilung
1990
Eröffnung des Skulpturenparks im Kant Park
2000
Gründung der "Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum", Partner sind die Stadt Duisburg sowie durch die Industrie- und Handelskammer vertretene Wirtschaftsunternehmen und der Landschaftsverband Rheinland, Fusion von Museumsverein Duisburg und Fördererkreis zum Freundeskreis Wilhelm Lehmbruck Museum e.V.
2005/2006
Jubiläumsfeierlichkeiten "100 Jahre moderne Skulptur in Duisburg"
2008
Beschluss zum Ankauf des Lehmbruck-Nachlasses und Sicherung für die Museumssammlung




