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Chronik des LehmbruckMuseums

Das seit 2000 als Stiftung geführte Museum ist aus einem 1905 initiierten Bürgeraufruf, dem Museumsverein und dem 1931 konstituierten städtischen Kunstmuseum hervorgegangen.
Bernd Kirtz, Skulpturenhof mit Blick auf den Lehmbruck-Trakt, Juli 1964Großbildansicht
Bernd Kirtz, Skulpturenhof mit Blick auf den Lehmbruck-Trakt, Juli 1964

1905           
Aufruf einer Bürgerinitiative zur Gründung eines Kunstvereins nach dem Vorbild des Folkwang Museums in Hagen (Osthaus)

1907                           
Der Museumsverein Duisburg übernimmt zusätzlich zu seinen kulturhistorischen Aufgaben den Aufbau einer Sammlung zeitgenössischer Kunst

1912                           
Die Familie Böninger bezahlt den ersten Lehmbruck-Ankauf ("Stehende weibliche Figur", 1910)

1916                           
Die Familie Böninger überlässt der Stadt das Grundstück des heutigen LehmbruckMuseums und stellt 30.000,- Mark für den Aufbau eines Museums und einer Sammlung zeitgenössischer Kunst zur Verfügung

1925                           
Im Rahmen des Museumsvereins entwickelt August Hoff als Gründungsdirektor ein Kunstmuseum auf der Basis einer Lehmbruck-Sammlung aus dem Nachlass der Familie


Bernd Kirtz, Ausstellungsaufbau, Jean Tinguely: Meta- Maschinen, Dez. 1978Großbildansicht
Bernd Kirtz, Ausstellungsaufbau, Jean Tinguely: Meta- Maschinen, Dez. 1978

1931/32                      
Die Stadt Duisburg übernimmt die Trägerschaft des Kunstmuseums, der Museumsverein wird Förderverein des Kunstmuseums

1937                           
Im Zuge der Aktion "Entartete Kunst" verliert das Museum rund 100 Werke, dazu Werke Lehmbrucks seiner Reifezeit (1910-1918)

1958-60                    
Dank der "Lehmbruck Spende" des Kulturkreises im BDI öffnet sich die Sammlung für die internationale Skulptur der Moderne

1964                           
Eröffnung des von Manfred Lehmbruck geplanten "Wilhelm Lehmbruck Museums" im Kant Park und erneute Übernahme des Lehmbruck-Nachlasses

1968 
              
Gründung des "Fördererkreises des Wilhelm Lehmbruck Museums e.V."

1987                           
Eröffnung des Anbaus nach den Plänen von Manfred Lehmbruck und Klaus Hänsch (räumliche Verdoppelung), Aufbau einer museumspädagogischen Abteilung

1990               
Eröffnung des Skulpturenparks im Kant Park


Bernd Kirtz, Eröffnungsausstellung, 1987Großbildansicht
Bernd Kirtz, Eröffnungsausstellung, 1987

2000               
Gründung der "Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum", Partner sind die Stadt Duisburg sowie durch die Industrie- und Handelskammer vertretene Wirtschaftsunternehmen und der Landschaftsverband Rheinland, Fusion von Museumsverein Duisburg und Fördererkreis zum Freundeskreis Wilhelm Lehmbruck Museum e.V.

2005/2006           
Jubiläumsfeierlichkeiten "100 Jahre moderne Skulptur in Duisburg"

2008              
Beschluss zum Ankauf des Lehmbruck-Nachlasses und Sicherung für die Museumssammlung