Kontakt zur Kunstvermittlung:

Information und Anmeldung:

T: +49 (0)203 283 2195

zu den Sprechzeiten:

Di. 10 bis 16 Uhr

Mi. bis Fr. 10 bis 14 Uhr

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Menschen mit besonderen Bedürfnissen

Für Menschen mit besonderen Bedürfnissen, etwa Blinde und Sehbehinderte, Hörgeschädigte und Gehörlose oder Menschen mit Demenz, wurden sonderpädagogische Programme entwickelt, die den besonderen Bedürfnissen der Besucher gerecht werden.

Führungen für hörgeschädigte und gehörlose Menschen

Ein Führer erläutert etwas in Gebärdensprache.Großbildansicht
Führung für gehörlose und gehörgeschädigte Menschen mit Philipp Wacker

Ein besonderes Angebot für Gehörlose und Hörgeschädigte wird  im Lehmbruck Museum angeboten. Abiturienten des Rheinisch-Westfälischen Berufskollegs für Hörgeschädigte in Essen bieten eine Führung durch die Sammlung an und vermitteln kompakte Einblicke.

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Führungen für blinde und sehbehinderte Menschen

Eine Skulptur von Kurt Sandweg wird ertastetGroßbildansicht
Eine Skulptur von Kurt Sandweg wird ertastet

Für Menschen, die von Blindheit oder einer Sehbehinderung betroffen sind, treten an die Stelle des Sehens andere Sinneserfahrungen, die gerade in einem Skulpturenmuseum besonders zur Geltung kommen können. Das Material einer Skulptur wird bei speziellen Tastführungen ins Zentrum der Wahrnehmung gerückt.

Dabei sind ausgewählte Werke der Sammlung aus konservatorischen Gründen zwar nur für Menschen mit Sehbehinderung vorbehalten, dennoch wird für Tasterlebnisse aller Teilnehmer gesorgt. Denn eingeladen sind bei den öffentlichen Sonntagsführungen nicht nur sehbehinderte Menschen, sondern auch Sehende, die sich auf einen Erfahrungsaustausch mit Menschen, die ihre Umwelt mit anderen Sinnen begreifen, einlassen möchten.

Das Gespräch und die Vermittlung durch die Museumspädagogen sollen anregen, wechselseitig den Sinneshorizont zu erweitern.


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Führungen für Menschen mit Demenz

Foto: Michael HagedornGroßbildansicht
Vor dem Gestürzten von Wilhelm Lehmbruck. Foto: Michael Hagedorn

Für Menschen mit Demenz und ihre Pflegenden und Angehörigen hat die Abteilung für Kunstvermittlung ein besonderes Programm entwickelt.

Willkommen sind Betroffene aus Seniorenheimen mit Betreuern oder mit ihren pflegenden Angehörigen, wenn sie im häuslichen Umfeld leben. Ihnen wird die Möglichkeit geboten im geschützen Rahmen, trotz des langsamen Verlustes der intellektuellen Fähigkeiten, kreative Ressourcen aufzufrischen und das emotionale Erleben zu beflügeln.


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Foto: Michael Hagedorn

Den Anfang bildet eine gemeinsame Kaffeerunde, bei der es die Möglichkeit gibt Gespräche zu führen und Kontakte zu knüpfen. Es werden nur wenige, thematisch ausgewählte Kunstwerke in der Gruppe betrachtet.

Die Führung wird praktisch begleitet, indem etwas nachgestellt, etwas in die Hand genommen oder etwas ertastet wird. Den Abschluss bildet eine eigene künstlerische Arbeit, die gerne mit nach Hause genommen werden darf.