Kooperationsvertrag zwischen Steinbart-Gymnasium und Lehmbruck Museum

Einen gemeinsamen Ort, nämlich den Kant Park, teilen sich die Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum und das Steinbart-Gymnasium bereits. Seit Beginn des Schuljahres 2008/09 wollen sie auch inhaltlich kooperieren. Daher schlossen die beiden Häuser einen Kooperationsvertrag als Grundstein für eine längerfristige Zusammenarbeit.
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Ruth Gilberger bei der Arbeit mit Schülern des Steinbart Gymnasiums

Museumsdirektor Christoph Brockhaus und Schuldirektor Peter Michael Minnema beschlossen im Kooperationsvertrag eine Reihe von Maßnahmen, die der Kooperation zum Erfolg verhelfen sollen.

Entfaltungsmöglichkeiten für die individuelle Entwicklung der Schüler im sowohl sozialen wie musisch-künstlerischen Bereich sollen über die Lehrpläne hinaus unterstützt und gefördert werden. Durch den Besuch des Museums können die Jugendlichen mit einer weiteren Plattform der Interaktion innerhalb der Gesellschaft vertraut gemacht werden.


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Jetzt werden Köpfe in Gips gegossen!

Eine regelmäßige Evaluation der Zusammenarbeit ist Grundlage der Maßnahmen. So erwirbt die Schule eine Schuljahreskarte, die Schülern im Klassenverbund unbeschränkten Zugang zum Museum ermöglicht, ab der Sekundarstufe II reicht die Vorlage des Schülerausweises, so dass Schüler auch alleine oder in Kleingruppen kommen können.

Eine fachliche Beratung von Lehrkräften durch Mitarbeiter des Museums ist ebenso sichergestellt wie die gemeinsame Vorbereitung von Unterrichtsmaterialien und die Erarbeitung von Themenfeldern, die für Schüler interessant sind: Von der Bedeutung der Kunst innerhalb der Gesellschaft über Fragen der Kunstvermittlung bis hin zum Museum als Arbeitsfeld reicht die Angebotspalette.

Zukünftig sollen Schülerarbeiten, die im Zusammenhang mit dem Museum entstehen, auf der Homepage des Lehmbruck Museums einen eigenen Ort zur Veröffentlichung erhalten.