Comenius Schule erstrahlt im neuen Glanz
Am 15.12.2009 fand die feierliche Präsentation der neuen Schulmensa der Comenius-Schule statt. Schulleiterin Angela Grießl und der stellvertretende Bürgermeister Erkan Kocalar eröffneten die Feierlichkeiten und das von den Schülern zubereitete Büffet.

Ein unter Denkmalschutz stehendes Hauptgebäude, ein Klassennebengebäude, ein ehemaliges Hausmeisterwohnhaus und eine Turnhalle sowie eine Außen-WC-Anlage bilden den Kernbestand der Comenius Schule an der Reichenberger Straße.
Im Zuge der Sanierung sind die Steildächer des Hauptgebäudes sowie des ehemaligen Hausmeisterwohnhauses erneuert und wärmegedämmt worden. Hierzu gehörte ebenfalls der Rückbau der vorhandenen Gauben. Ein Austausch sämtlicher Holzfenster, ein Fassadenanstrich mit Ausbesserung der schadhaften Putzflächen und die Optimierung des Brandschutzes folgten.
Abgerundet wurde die Maßnahme mit dem Abriss des alten Schulpavillons und dem Neubau eines "Passivhauses".
Der Schulbau im Passivhausstandard zeichnet sich durch eine kompakte Gebäudehülle ohne Wärmebrücken, Einbau einer Lüftungsanlage und einer Fensteranlage mit 3-fach-Verglasung aus. So herrscht in den Räumlichkeiten eine behagliche Temperatur sowohl im Winter als auch im Sommer ohne separates Heiz- bzw. Klimatisierungssystem. Wärmegewinne erzielt das Passivhaus durch Fenster und die Wärmeabgabe von Personen und elektrischen Geräten.
Die Kosten für ein erstes Bauprojekt dieser Art lagen bei rund 1,4 Millionen Euro.
Im Rahmen des erweiterten Ganztagsangebotes an Hauptschulen 2007 erfolgte dann der Neubau des zweigeschossigen Schulerweiterungsgebäudes der Comenius-Schule mit einer Mensa und drei Betreuungsräumen sowie einer Küche für die erweiterte Ganztagshauptschule und einer angebauten WC-Anlage als Ersatz zur bestehenden WC-Anlage.
Vor dem Neubau reichten die Raumkapazitäten nicht für einen erweiterten Ganztagsbetrieb aus. Für die dauerhafte Einrichtung der "erweiterten Ganztagshauptschule" war der Neubau einer Mensa mit Ausgabeküche und der Betreuungsräume zwingend erforderlich.

Die Kosten für den Erweiterungsbau betrugen 987.000,00 Euro. Der Eigenanteil der von der Stadt Duisburg erbracht wurde lag mit 498.435,00 Euro bei über 50 %. Die verbleibenden Kosten wurden durch einen Förderzuschuss des Landes Nordrhein Westfalen gedeckt.
Alle Baumaßnahmen wurden durch das Immobilien-Management Duisburg geplant und
durchgeführt.




