Strukturwandel - Von der historischen Zweckbestimmung zur Vielfalt des Lebens

Ob Barcelona, Berlin oder Hamburg: In vielen europäischen Metropolen wurden die vergangenen Jahre genutzt, an Häfen oder Flüssen gelegene Industrie- und Handelsgebiete in neue Lebensräume zu verwandeln. Wo man lange "mit dem Rücken zum Wasser" lebte, konnte das Wasser als identitätsstiftende Mitte neuer Wohn-, Arbeits- und Freizeitviertel wiedergewonnen werden.

Der Innenhafen Duisburg war über 100 Jahre größter europäischer Getreideumschlagsplatz. Mit dem Wirtschaftswandel und der Veränderung von Transportwegen stellte sich hier die Aufgabe, das innerstädtische gelegen Gelände von rund 90 Hektar mit seinen markanten und stadtbildprägenden Mühlen- und Speichergebäuden neu zu definieren und in der Nutzung an die Stadt Duisburg heranzuführen. Der Strukturwandel im Innenhafen wurde so gestaltet, dass die historische Zweckbestimmung des Hafens durch eine Lebensvielfalt abgelöst wird, die sich durch vier Elemente kennzeichnet: "Arbeiten, Wohnen, Kultur und Freizeit am Wasser".