Erweiterungsbau Museum Küppersmühle
Derzeit realisieren die Basler Architekten Herzog & de Meuron den Erweiterungsbau des MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst. Es entstehen 22 neue Räume mit rund 2.000m² Ausstellungsfläche. Der monumentale Baukörper 'schwebt' in 36m Höhe teilweise frei über dem Boden. Der Bau wird als weithin sichtbares Wahrzeichen das Duisburger Stadtbild nachhaltig prägen. Die GEBAG ist Bauherr.
Herzog & de Meuron, die bereits 1999 den Umbau der historischen Küppersmühle in ein Museum gestaltet haben, begegnen der im Außenbau weitgehend historisch belassenen Backstein-Architektur des MKM mit einem konträr gestalteten neuen Baukörper. Der transluzent wirkende wird Kubus als Erweiterung auf das Silogebäude der Küppersmühle aufgesetzt. Eine zweite, äußere Fassade umschließt als trans-parente Hülle den inneren Baukörper, dessen Fensteröffnungen gezielte Ein- und Ausblicke ermöglichen.
Durch den Erweiterungsbau wird es möglich sein, die umfangreiche Sammlung deutscher Nachkriegskunst des MKM - die Sammlung Ströher, die derzeit nur in Auszügen im MKM
gezeigt werden kann, - künftig angemessen und mit mehr Spielraum im größeren Zusammenhang zu präsentieren.
Mehr als die doppelte Anzahl an Werken (bislang: rund 100-120 Werke in 15 Räumen) kann künftig gezeigt werden. Der Besucher erlebt einen Gang durch 60 Jahre Kunstgeschichte der Bundesrepublik Deutschland. Ziel ist es, mit dem Erweiterungsbau in Duisburg ein Zentrum für deutsche Kunst nach 1945 zu etablieren. "Mit dem Erweiterungsbau des Museums Küppersmühle und dem großartigen Engagement des Sammler-ehepaars Ströher", freut sich Kulturdezernent Karl Janssen, "entwickelt sich unsere Stadt zum bedeutendsten Ort zeitgenössischer deutscher Malerei."




