Radtourentipps im Stadtplan

Tour 1: Homberger Rundkurs (ca. 17 km)

Start und Ziel: Essenberger See

Tour 2: Rheinhauser Rundkurs (ca. 15 km)

Start und Ziel: Volkspark Rheinhausen

Tour 3: Rundkurs: Rheindeiche (ca. 37 km)

Start und Ziel: Wilhelmallee, Homberg

Tour 4: Rundkurs: Drei Städte Tour - Über die Seen ans Meer (ca. 19 km)

Start und Ziel: Parkplatz Toeppersee

Tour 5: LoLa Rundkurs: Vom Logistikpark in die Rhein-Landschaft (ca. 25 km)

Start und Ziel: Friemersheim Dorf, Kirche

Tour 6: Streckentour: Sechs-Seen-Tour (ca. 25 km)

Start: Kruppsee

Ziel: Lohheidesee

6 Radtourentipps für den Duisburger Westen

Der Strukturwandel im linksrheinischen Teil der Stadt Duisburg ist weitgehend abgeschlossen: Zechen und Stahlproduktion sind längst Geschichte, ihre Hinterlassenschaften sind aber im Stadtgebiet deutlich zu finden. Die Karte zeigt die Stadtentwicklung der letzten 20 bis 30 Jahre und führt auf 6 Radrouten durch das grüne Netz des Westens.
Zechen und Stahlproduktion waren mehr als 100 Jahre die wirtschaftlich bestimmenden Faktoren. Schon Mitte der 20iger Jahre stellte die Zeche Rheinpreußen in Homberg die Förderung ein. Ende der sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts begann die Zechenstilllegung in Rheinhausen: Die Zeche Diergardt stellte den Betrieb 1967 und die Zeche Mevissen Anfang der siebziger Jahre ein. Nach langem Arbeitskampf schlossen 1993 auch die Kruppschen Werke in Rheinhausen. Siedlungen aus der Blütezeit des Bergbaus und der Kruppschen Stahlwerke und "Landschaftsbauwerke", große Halden, erinnern an die Montanvergangenheit des Duisburger Westens. Die aufgegebenen Flächen werden längst für andere wirtschaftliche Zwecke genutzt. Gewerbeparks, Logistik- und Einkaufszentren entstanden auf den teils riesigen Brachen der Montanindustrie. Ein weiterer wichtiger Rohstoff hat die Landschaft des Duisburger Westens geprägt: Das Altstromtal des Rheins hat reichhaltige Kiesvorkommen hinterlassen, deren Abbau große Seen entstehen ließ, die zu attraktiven Freizeit- und Erholungsgebieten entwickelt wurden. Eine nachhaltige Stadtplanung hat ein engmaschige Netzwerk von Grünverbindungen über viele Jahre entwickelt und ermöglicht das Wohnen mit der Natur. Der Duisburger Westen bietet ein ideales Wohnumfeld und hat sich zu einem der beliebtesten Wohnregionen der Stadt entwickelt. Im ländlichen Umfeld und der Nähe zu den Freizeit- und Erholungsanlagen sind neue Siedlungen mit hohem Wohnwert entstanden.

Entwicklungsschwerpunkte

3 Radfahrer vor Friemersheimer DorfkircheGroßbildansicht
Titelblatt der Karte

1. Lohheidesee

2. Landschaftspark Niederrhein

3. Uettelsheimer See

4. Grünanlagen Friedhofsallee

5. Rheinpreußenpark

6. Essenberger See

7. Deich in Baerl

8. Erholungsgebiet Toeppersee

9. Grünzug Bahntrassen

10. Diergardt-Park

11. Grünzug Rheinhausen Mitte

12. Friemersheim Dorf und Rheinaue

13. Businesspark Niederrhein

14. Logport

Mit dem Fahrrad, dem idealen Verkehrsmittel am flachen Niederrhein, lassen sich die Entwicklungen am Besten entdecken. Die Einbindung neuer Gewerbeparks in die Landschaft, die Nutzung stillgelegter Bahngleise für Rad- und Wanderwege und die zu Freizeit- und Erholungseinrichtungen ausgebauten ehemaligen Baggerseen fügen sich mit dem Bestand alter Parks, der bäuerlichen Landschaft und den Naturschutzgebieten der weiten Rheinauen zu einem einzigartigen Erlebnisraum. Und ein Ausflug in die Nachbarschaft, sowohl auf die rechte Rheinseite, als auch in die angrenzenden Gemeinden zeigt die Einbindung in eine äußerst attraktive und lebenswerte Region.