Bürgerforum Rheinhausen

Auftaktveranstaltung Rheinhausen

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Die ersten Worte des Abend sprach OB Adolf Sauerland.

Das eingespielte Team der Stadtverwaltung - Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Stadtplanungsdezernent Jürgen Dressler, Amtsleiter Martin Linne und Projektleiter Arne Lorz - wurden am 15.Oktober vom stellvertetenden Bezirksamtsleiter Reiner Sanner in der Rheinhausenhalle begrüßt. Rund 80 Bürgerinnen und Bürger waren gespannt.

Nachdem Oberbürgermeister Adolf Sauerland die Begrüßungsworte gesprochen hatte, machte er der Rheinhausener Bevölkerung anhand klassischer und biblischer Beispiele Mut zur Partizipation am Zukunftsentwicklungsprojekt Duisburg 2027.

Nicht nur er, sondern viele Bürgerinnen und Bürger vermissten Vertreter der muslimischen Verbände und die jungen Menschen. "Diese ließen sich leider weder durch persönliche Einladungen an Verbände und Vereine noch durch die Medienaufrufe herbeirufen", resümierte Sauerland. Dabei geht es doch gerade auch um die jungen Menschen, für deren Zukunft in dieser Stadt die Planungen aufgenommen werden. Sauerland versprach, hierzu nochmals auf die speziellen Multiplikatoren (Jugendparlament, Vereine etc.) zuzugehen.


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Die Teilnehmer hatten viel zu fragen: Wo sind die Migranten und die Jungen?


Stadtteil selbst neu erkunden und bewerten

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Jürgen Dressler fordert Engagement von den Bürgern ein.

Fachliche Hilfen bei der Bewältigung der anstehenden Aufgaben, die innerhalb eines Zeitrahmens von ca. einem Jahr zu bewältigen sind, bietet Stadtplanungsdezernent Jürgen Dressler an. "Aber wenn ich etwas verbessern will, dann muss ich auch erst einmal meine Hausaufgaben machen. Gehen Sie doch ganz bewusst in ihrem Stadtteil spazieren. Sie werden überrascht sein, was sie dann - positiv wie negativ - in ihrem Umfeld sehen", ist sein Rat für eine Bestandsaufnahme. Zur Frage, wie es denn nach der Auftaktveranstaltung organisatorisch weiterlaufen soll, hat er auch die passende Antwort: "Es ist notwendig, dass ein Sprecher/Moderator aus dem Plenum bestimmt wird, der die Zügel zusammenhält. Das Bezirksamt wird organisatorisch bei den Gruppensitzungen helfen und Sie auch zur konstituierenden Sitzung einladen."


Nächster Termin folgt schon Anfang November

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Matin Linne bei der Erläuterung des Zukunftsmanagements.

Die wesentlichen Punkte der Eingangspräsentation des Amtes für Stadtplanung und Projektmanagement, vorgetragen von Amtsleiter Martin Linne und Projektmanager Arne Lorz, sind auszugsweise in der Präsentation enthalten, die Sie im nachfolgenden Downloadbereich einsehen können.

Der endgültige Termin zur konstituierenden Sitzung wird vom Bezirksamt bekanntgegeben, zu dem die Teilnehmer persönliche Einladungen erhalten werden.


Im Menüpunkt Aktuelles sind unter "Pressereaktionen" auszugsweise Stimmen der Medien zu den Veranstaltungen wiedergegeben.

 


Konstituierende Sitzung am 04.11.08

Im Bezirksrathaus Rheinhausen am Körnerplatz trafen sich insgesamt 46 Bürgerinnen und Bürger zur konstituierenden Sitzung des Bürgerforums für den Bezirk Rheinhausen.

Sie wählten Forumsprecher und Vertreter. Die weitere Arbeit wird in vier Arbeitsgruppen mit folgenden Themenfeldern stattfinden:

1Wohnen und Leben
2 Soziale Infrastruktur, Nahversorgung, Bildung, Freizeit, Kultur und Sport
3Arbeit und Gewerbe
4Freiraum und Umwelt

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Ergebnisse des Bürgerforums

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Übergabe der Ergebnisse an den Oberbürgermeister und den Stadtbaurat

 

Im Rahmen des Bürgerforums Rheinhausen wurden in den Arbeitsgruppen verschiedene  Schwerpunkte herausgearbeitet.

Die Arbeitsgruppe Verkehr und Erreichbarkeit fordert ein attraktives integriertes Verkehrskonzept zur Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs sowie die Umleitung der Verkehre (insb. des LKW-Verkehrs) aus dem innerstädtischen Raum. Die Beteiligten der Arbeitsgruppe Wohnen und Arbeiten sprechen sich u.a. für die Schaffung von Begegnungsräumen, die Sicherstellung der Grundversorgung im Quartier und die Verhinderung der Nachverdichtung durch Neubau aus. Die Arbeitsgruppe Arbeit und Gewerbe erachtet die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen sowie die erneute Ausweisung der bisherigen Gewerbe-, Misch- und Sondergebiete im neuen Flächennutzungsplan als notwendig. Die Arbeitsgruppe Freizeit, Gesundheit, Kultur und Sport definiert drei räumliche Schwerpunkte für die Entwicklung von Freizeit- und Sporteinrichtungen, fordert den Erhalt bestehender Kulturangebote und den Erhalt des Ärzteangebotes. Im Bereich Natur, Freiraum, Klima und Umwelt erachten die beteiligten Bürger die Nutzung erneuerbarer Energien, die Berücksichtigung der Grünplanung im Biotopverbund und die Begrenzung des Flächenverbrauchs als bedeutsam. Die Arbeitsgruppe Erziehung und Bildung fordert u.a. eine Bildungsversorgung vor Ort sowie das Angebot ganztägiger Betreuung. Im Bereich Integration wird die Schaffung interkultureller Begegnungsstätten begrüßt.