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Barrierefreier Ausbau von fünf Plätzen aus dem Konjunkturpaket II

Mit den Mitteln aus dem Konjunkturpaket II wird der barrierefreie Aus- und Umbau von fünf öffentlichen Plätzen in Großenbaum, Bissingheim, Rheinhausen, Beeckerwerth und Hamborn ermöglicht. Der wachsenden Gruppe mobilitätseingeschränkter Personen bieten sich nach der Umgestaltung neu erlebbare und nutzbare Platzsituationen.

Barrierefreies Duisburg

Bauhauskarree
GroßbildansichtBauhauskarree - Hier wurden die Grundsätze der Barrierefreiheit bereits umgesetzt
Die Umgestaltung ist ein wichtiger Beitrag zur Umsetzung des Konzeptes "Barrierefreies Duisburg". Vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft und dem Ziel, Menschen mit Handicap die Teilnahme am öffentlichen Leben zu vereinfachen, ist es wichtig, die Qualität des Zugangs zu Gebäuden und Verkehrsmitteln sowie den öffentlichen Raum für alle Menschen in den unterschiedlichen Lebensphasen barrierefrei zugänglich zu machen. Die Standards zur Umgestaltung sind bereits in der ASD - Anweisungen für den Straßenbau in Duisburg - festgelegt. Es wurden fünf Plätze in Ortsteilzentren ausgewählt und im Rahmen des Konjunkturpaketes II durch den Rat beschlossen. Die ausgewählten Plätze sollen beispielgebend für weitere Umbauten im Stadtgebiet sein.
 
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Grundsätze für die barrierefreie Gestaltung von Plätzen

  • Maßstab für die Gestaltung ist der nicht-motorisierte Mensch.
  • Innerhalb der Plätze ist eine barrierefreie Bewegung und Orientierung herzustellen.
  • Das Verhältnis der unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer folgt so weit wie möglich dem Prinzip der gegenseitigen Rücksichtnahme.
 
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Gestaltungskriterien

  • Die verschiedenen Nutzungsbereiche des öffentlichen Raumes sind erkennbar zuzuordnen: Gehwege, Haltestellen, Veranstaltungsflächen für Märkte, Stellplätze.
  • Öffentliche Verkehrsmittel sind barrierefrei zugänglich und durch kurze Wege miteinander verknüpft.
  • Platzfächen, insbesondere Gehwege, sind frei von Hindernissen und Einbauten. Notwendige Einbauten sind durch Höhe, Kontrastfarben, Sockel etc. wahrnehmbar gestaltet.
  • Die Sicherheitsbedürfnisse bestimmter Personengruppen, z. B. von Kindergartenkindern, sind berücksichtigt.
  • Die Beleuchtung ist lückenlos und betont durch Helligkeit z. B. Gefahrenbereiche oder Haltestellen
  • Kulturelle, historische und denkmalpflegerische Aspekte sind beachtet.
 
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Weiterer Ablauf

Die Planungen und Vergabevorbereitungen werden zur Zeit an Planungsbüros vergeben. In Bürgerinformationsveranstaltungen in den Ortsteilen werden die Planungskonzepte vorgestellt. Die ersten beiden Veranstaltungen haben bereits stattgefunden. Sie betrafen den Bahnhofsvorplatz in Großenbaum und den Dorfplatz in Bissingheim.

 

Die weiteren Termine in den übrigen Ortsteilen folgen in Kürze. Mit vorbereitenden, nicht aus dem Konjunkturpaket II finanzierten Arbeiten an Ver- und Entsorgungsleitungen, haben Fachfirmen bereits begonnen. Mit dem Umbau der Plätze wird Ende 2009, Anfang 2010 begonnen. Alle Arbeiten müssen bis zum Ende des Jahres 2010 beendet sein.