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Partizipation ist nicht ein Ziel...

... Partizipation ist ein Weg und Schlüssel zu Bildung
und Erfahrungspotenzial der Entwicklung


Auf dieser Seite möchten wir Ihnen die Entstehung des Jugendparlamentes in Duisburg, die Arbeit der Kümmerer, der Koordinatoren beim Jugendamt und der Jugendlichen vorstellen.

Entstehung des Jugendparlamentes

Der 12.03.2007 ist die eigentliche Geburtsstundes des ersten Jugendparlamentes in Duisburg. Der Rat der Stadt hat der schnellstmöglichen Einrichtung eines Jugendparlaments für den Bezirk Mitte (als Pilotprojekt) zugestimmt.

 

Am 24.04.2007 fand ein Workshop zum Thema "Wahlverfahren" mit 33 Teilnehmern als Repräsentanten der weiterführenden Schulen im Bezirk Mitte statt. Dort wurde folgendes beschlossen:

Wahlberechtigt sollen alle Jugendlichen bis einschließlich 18 Jahre sein. Für die Kandidatur dürfen sich nur Jugendliche aufstellen lassen, die ihren Wohnsitz im Stadtbezirk Duisburg-Mitte haben.

Die Bewerbungsfrist für die Kandidaten beträgt ca. 4 Wochen. Es werden Wahllisten erstellt, ein "Wahlkampf" soll an den Schulen stattfinden und die Wahlen finden an den weiterführenden Schulen und an der Förderschule in Duisburg, Stadtbezirk Mitte, statt. Die Wahlberechtigung soll durch Schülerausweis kontrollierbar sein.

Eine Schule mit mehr als 500 Schülern wählt 4 Kandidaten und eine Schule mit weniger als 500 Schülern wählt 2 Kandidaten.

 

Der Leiter des Jugendamtes, Herr Krützberg, wies darauf hin, dass dies ein Pilotprojekt sei und Änderungen durch das Jugendparlament (oder kurz: JUPA) vorgenommen werden können.

 

 
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Vorbereitung und Wahlkampf

Weitere Schritte in der Vorbereitungsphase wurden in den folgenden Tagen von den Mitarbeitern des Jugendamtes sorgfältig erarbeitet. Neben den Flyern und Plakaten wurde eine große Informationskampagne gestartet. In jeder Schule wurden die Lehrer und Schüler über das Jugendparlament informiert. Bis zum 14.09.2007 gingen insgesamt 123 Bewerbungen ein. Nach gründlicher Prüfung durch den Wahlausschuss - Herrn Krützberg und 2 Kümmerer der Stadt Duisburg, Herr Mustafa Arslan und Herr Marcel Lohbeck - wurden 121 Kandidaten bestätigt.

 

Nach den Herbstferien fanden an allen Schulen Wahlkampagnen statt. Die Kandidaten haben unterschiedliche, bunte Ideen eingebracht, um Wählerstimmen für sich zu gewinnen. Wahlberechtigte konnten Informationen über Bewerber/Kandidaten und ihre Ideen, Wünsche und Beweggründe aus Plakaten, Flyern, persönlicher Vorstellung und Gesprächen beziehen, die in der großen Versammlung in der Aula bzw. in den Klassen oder kleinen Gruppen zugänglich waren.

 

Wichtige Informationsquellen waren ferner die Medien, die durch ihre Artikel, Radiosendungen bzw. TV-Dokumentationen der Öffentlichkeit junge Kandidaten für das erste Jugendparlament der Stadt Duisburg präsentierten.

 

Die Wahlkampfthemen der jungen Leute zeigten ihre Sorgen um die Umwelt und Sicherheit. Ihre Gedanken sind zukunftsorientiert und ihre Themen sind durch die Bedürfnisse junger Menschen geprägt. Die Kinder und Jugendliche nutzen die sich neu eröffnende Chance, ihre Interessen in der Politik zu vertreten, auf ihre Ideen und Bedürfnisse auf kommunaler Ebene aufmerksam zu machen.

 

Es ist wichtig, dieses Gremium zu nutzen, denn dort erschließt sich die Möglichkeit, gesehen zu werden, ein "offenes Ohr" zu finden, wahr und ernst genommen zu werden und vor allem selbst auf das, was ihnen wichtig ist, Einfluss nehmen zu können.

 

Sie sehen sich selbst nicht als "kleine" Politiker, sie wissen aber, dass Politik eine wichtige Rolle spielt und eine Plattform auch für ihre Interessen bietet und Erfahrungsmöglichkeiten für die öffnet, die gestern noch Kinder waren, heute Jugendliche sind und morgen Erwachsene werden.

 
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