Projekt Grüngürtel


History


Übergreifende Informationen zum Projekt

Gut ein Jahr nach dem der Rat der Stadt Duisburg die Einleitung von Vorbereitenden Untersuchungen in den Ortsteilen Bruckhausen/Beeck (Arnold-Overbeck-Straße) und Marxloh beschlossen hat, hat der Rat der Stadt Duisburg das Projekt Grüngürtel Duisburg-Nord beschlossen. Die für Bruckhausen, Beeck (Arnold-Overbeck-Straße) und Marxloh unterschiedlichen Ergebnisse und Konsequenzen in den Stadtteilen mit unterschiedlichen Zielen umgesetzt. Das Projekt Grüngürtel Duisburg-Nord zielt darauf ab, die Industrienahtlage auf der Grundlage einer einheitlichen Vorbereitung sowie einer flächendeckenden und zeitlich geschlossenen Planungskonzeption und Durchführung koordiniert zu entzerren.

 

Akteure

Die Stadt Duisburg hat die Verfahrenshoheit und übernimmt Aufgaben wie beispielsweise den Grunderwerb und die Bebauungsplanung. Es sind verschiedene Fachämter u. a. das Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, das Amt für Baurecht und Bauberatung, das Amt für Soziales und Wohnen sowie das Amt für Umwelt und Grün beteiligt.

 

Die EG DU Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH (EG DU) ist Sanierungsträger, der die Arbeit vor Ort organisiert. Hierunter fallen u. a. die Beteiligung der Bürger/-innen, die Aktivierung der Eigentümer/-innen und Gewerbetreibenden hinsichtlich der Aufwertung des Gebäudebestandes und die Umsetzung des Sozialplans.

 

In den Ortsteilen sind die Bewohner/-innen, die aktiven Akteure sowie die vorhandenen Netzwerke, Organisationen, Vereine und bürgerschaftlichen Gremien wichtige Partner der weiteren Entwicklung.

 

Finanzierung

Es werden Gesamtkosten von 71,9 Mio. EUR zur Durchführung der Gesamtmaßnahme geschätzt. Die Finanzierung erfolgt durch Zuwendungen der ThyssenKrupp Steel AG in Höhe von 35,9 Mio. EUR und Fördermittel des Landes/der Europäischen Union von 36,0 Mio. EUR.

 

Die Mitfinanzierung des Projektes Grüngürtel Nord durch die ThyssenKrupp Steel AG stellt eine Novität in der Bundesrepublik Deutschland dar. Erstmals wird eine städtebauliche Sanierungsmaßnahme durch ein privates Unternehmen wesentlich mitfinanziert. Diese Kofinanzierung ermöglicht der Stadt Duisburg die Durchführung einer fachlich gebotenen, an den Grundlagen des Baugesetzbuches orientierten städtebaulichen Sanierungsmaßnahme auch in Zeiten "knapper Kassen".

 

Ohne den Finanzierungsanteil von privater Seite wäre die Finanzierung der Sanierungsmaßnahme durch die Stadt Duisburg als Haushaltssicherungskommune nicht gesichert, daher könnte die Sanierung nicht durchgeführt werden.

 

Laufzeit

Mit dem Ratsbeschluss am 10.12.2007 startete die Umsetzung des Projektes in den drei Ortsteilen. Die Realisierung ist innerhalb von ca. zehn Jahren vorgesehen.