Übergreifende Informationen zum Projekt

Akteure
Die Stadt Duisburg hat die Verfahrenshoheit und übernimmt Aufgaben wie beispielsweise den Grunderwerb und die Bebauungsplanung. Es sind verschiedene Fachämter u. a. das Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, das Amt für Baurecht und Bauberatung, das Amt für Soziales und Wohnen sowie das Amt für Umwelt und Grün beteiligt.
Die EG DU Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH (EG DU) ist Sanierungsträger, der die Arbeit vor Ort organisiert. Hierunter fallen u. a. die Beteiligung der Bürger/-innen, die Aktivierung der Eigentümer/-innen und Gewerbetreibenden hinsichtlich der Aufwertung des Gebäudebestandes und die Umsetzung des Sozialplans.
In den Ortsteilen sind die Bewohner/-innen, die aktiven Akteure sowie die vorhandenen Netzwerke, Organisationen, Vereine und bürgerschaftlichen Gremien wichtige Partner der weiteren Entwicklung.
Finanzierung
Es werden Gesamtkosten von 71,9 Mio. EUR zur Durchführung der Gesamtmaßnahme geschätzt. Die Finanzierung erfolgt durch Zuwendungen der ThyssenKrupp Steel AG in Höhe von 35,9 Mio. EUR und Fördermittel des Landes/der Europäischen Union von 36,0 Mio. EUR.
Die Mitfinanzierung des Projektes Grüngürtel Nord durch die ThyssenKrupp Steel AG stellt eine Novität in der Bundesrepublik Deutschland dar. Erstmals wird eine städtebauliche Sanierungsmaßnahme durch ein privates Unternehmen wesentlich mitfinanziert. Diese Kofinanzierung ermöglicht der Stadt Duisburg die Durchführung einer fachlich gebotenen, an den Grundlagen des Baugesetzbuches orientierten städtebaulichen Sanierungsmaßnahme auch in Zeiten "knapper Kassen".
Ohne den Finanzierungsanteil von privater Seite wäre die Finanzierung der Sanierungsmaßnahme durch die Stadt Duisburg als Haushaltssicherungskommune nicht gesichert, daher könnte die Sanierung nicht durchgeführt werden.
Laufzeit
Downloads:
- Plan Räumlicher Kontext (pdf, 2,38 MB)
