Aktuelle Nachrichten zum Projekt
Erste Abbruchmaßnahme in Beeck (Arnold-Overbeck-Straße) startet
Im Bereich Beeck (Arnold-Overbeck-Straße) wird nun die erste Abbruchmaßnahme durchgeführt. Ab Mitte September 2011 werden die Gebäude Arnold-Overbeck-Straße 16 und 18 abgerissen.
Selbstverständlich wird dafür Sorge getragen, die Lärm- und Staubentwicklung sowie sonstige Behinderungen so gering wie möglich zu halten. Die erforderlichen Maßnahmen werden bereits im Vorfeld eng zwischen dem Auftraggeber Stadt Duisburg und dem Auftragnehmer - einem Unternehmen aus Duisburg - abgestimmt.
Gut 60 % der Eigentümer im Sanierungsgebiet Beeck haben ihre Häuser bereits auf freiwilliger Basis an die Stadt Duisburg verkauft. Ab Januar 2011 ist die nächste Abbruchmaßnahme in Beeck im Bereich der Friedrich-Ebert-Straße 418 - 434 geplant, dort werden voraussichtlich alle neun Mehrfamilienhäuser abgerissen. Auch in Bruckhausen geht es Anfang des Jahres weiter mit dem Abriss von ca. 30 Gebäuden.
Im Bereich Beeck (Arnold-Overbeck-Straße) ist die Entwicklung eines Gewerbegebietes mit Grünbereich vorgesehen. Die vorhandene Gewerbenutzung soll verbleiben und im Bereich der heutigen Wohnnutzung soll zusätzliche gewerbliche Nutzung, z. B. auch zur ortsnahen Verlagerung von Gewerbebetrieben aus dem Sanierungsbereich Bruckhausen, ermöglicht werden.
Abbruchunternehmer gekündigt
Im Sommer 2011 sollten im Rahmen des Projektes Grüngürtel Duisburg-Nord 15 Gebäude im Ortsteil Bruckhausen abgerissen werden. Nun haben Stadt Duisburg und EG DU Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH (EG DU) nach eingehender Prüfung dem mit dem Abbruch beauftragten Unternehmer gekündigt. Der Unternehmer ist trotz mehrmaliger Aufforderungen seinen vertraglichen Pflichten nicht nachgekommen.
Die 15 Gebäude werden nun in die anstehende vierte Abbruchmaßnahme aufgenommen, die wie alle vorherigen ebenfalls europaweit ausgeschrieben wird. Voraussichtlich ab Januar 2012 werden dann rd. 30 Gebäude im Ortsteil Bruckhausen abgerissen. Die entkernten Gebäude werden bis zum Beginn der vierten Maßnahme erneut gesichert. Stadt Duisburg und EG DU bedauern die Verzögerung.
Seit Projektbeginn wurden im Sommer 2009 und im Herbst 2010 insgesamt 16 Gebäude abgerissen. Knapp 70 % der Eigentümer haben ihre Häuser bereits auf freiwilliger Basis an die Stadt Duisburg verkauft. Mehr als 2/3 der betroffenen Haushalte sind in andere Wohnungen vorrangig in Bruckhausen und in die angrenzenden Stadtteile verzogen.
Nächster Schritt im Bebauungsplanverfahren Bruckhausen - Öffentliche Auslegung
Der Bebauungsplan 1104, Bruckhausen Grüngürtel Duisburg-Nord, sowie die dazugehörige Flächennutzungsplan-Änderung werden öffentlich ausgelegt.
Die Planentwürfe sowie ergänzende Unterlagen liegen in der Zeit vom 15. August bis zum 23. September 2011 öffentlich aus. Sie sind einzusehen
- im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße), in den Vitrinen vor den Zimmern U 24 und U 25, 47051 Duisburg, im Zimmer 304 sind weitere Auskünfte erhältlich (Montag bis Freitag von 8:00 bis 16:00 Uhr)
- im Bezirksamt Meiderich-Beeck, Zimmer 100, Von-der-Mark-Straße 36, 47137 Duisburg (hier donnerstags bis 18:00 Uhr)
- im EG DU-Stadtteilbüro Bruckhausen, Reinerstraße 2, 47166 Duisburg (Montag bis Freitag 8:30 bis 16:00 Uhr)
Bürgerinnen und Bürger können während der Auslegungsfrist Stellungnahmen abgeben. Diese sind an den Oberbürgermeister der Stadt Duisburg zu richten.
Gerichtliche Entscheidung gegen Grundstückstausch in Bruckhausen-Süd - Stadt legt Berufung ein
Zur Realisierung des Grüngürtels müssen in Bruckhausen knapp 100 bebaute Privatgrundstücke erworben werden. Seit Beginn des Sanierungsverfahrens bietet die Verwaltung allen beteiligten Eigentümern an, ihre Grundstücke zum Verkehrswert an die Stadt Duisburg zu verkaufen. Nur durch die Aufgabe der Wohnnutzung und den Rückbau der vorhandenen Bausubstanz entsteht Platz für den "Park vor der Haustür".
Um den Grundstückseigentümern entgegenzukommen bietet die Stadt alternativ zur vollständigen Eigentumsaufgabe einen Grundstückstausch an. Auf Wunsch kann den betroffenen Eigentümern statt der Abfindung in Geld alternativ ein selbst ausgesuchtes Ersatzgrundstück zur Verfügung gestellt werden. Von dieser Möglichkeit haben bereits eine Vielzahl von Eigentümern Gebrauch gemacht.
Eine Eigentümerin hat bei der Baulandkammer des Landgerichtes Düsseldorf einen Antrag auf gerichtliche Entscheidung gegen diese Form des Grundstückstauschs für den südlichen Teilbereich in Bruckhausen gestellt. Leider hat das Gericht den Grundstückstausch zur Realisierung der Planungsziele nicht für das geeignete Instrument angesehen. Falls keine privatrechtliche Einigung über den Verkauf der in der geplanten Grünfläche liegenden Grundstücke gegen eine Geldentschädigung erzielt werden kann, wird nach Ansicht des Gerichtes nun die Durchführung eines Enteignungsverfahrens erforderlich - für die Betroffenen ein wesentlich härteres Verfahren, das die Stadt gerne umgangen hätte.
Die Stadt wird gegen das Urteil Berufung einlegen. Sie weist außerdem darauf hin, dass das Urteil nur für den südlichen Bereich gilt. Wer zum jetzigen Zeitpunkt einen Grundstücktausch vollzogen hat, genießt Bestandsschutz.
Neuauflage der "Lieblingshausen-Gartentour" - Bruckhausen öffnet seine Gärten
Am 18. Juni 2011 von 15:00 bis 17:00 Uhr öffneten 10 private Eigentümer und Mieter sowie der Verein "Blüh Auf e. V." ihre Hinterhöfe und Gärten zur Besichtigung. 25 Besucher aus Duisburg und umliegenden Städten kamen und erhielten spannende, unbekannte und vielfältige Einblicke im Rahmen einer geführten Tour.
Im Stadtteilpark "Zwischengrün" an der Bayreuther Straße 7-11 präsentierte der Arbeitskreis Frauen des Runden Tisches die Neugestaltung der Fläche. Abschließend wurde im Kulturbunker ein Film über die Beteiligungsaktionen zum Thema "Garten und Stadt" im Jahr 2010 gezeigt.
Die Resonanz auf die Gartentour war sehr positiv. Die Vielfalt und Pracht der Gärten überraschte die Teilnehmenden. Es entwickelten sich intensive Gespräche zwischen den Besuchern und den Bruckhausern.
Die Gartentour ist eine Veranstaltung des Projektes Grüngürtel Duisburg-Nord im Rahmen der Duisburger Umwelttage. Die Gartentour knüpft an das Projekt "Lieblingshausen - Garten & Stadt" an, das im Jahr 2010 erfolgreich in Bruckhausen durchgeführt wurde. Ausgewählte Gärten und engagierte Gärtner wurden ein halbes Jahr begleitet und haben sich anschließend öffentlich präsentiert.
Grüngürtel-Projekt unterwegs!
Am 05. Juni 2011 präsentierte sich das Grüngürtel-Projekt in der Duisburg Innenstadt auf dem Umweltmarkt im Rahmen der Duisburger Umwelttage. Rund 200 Interessierte besuchten den Stand der EG DU Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH und informierten sich über die verschiedenen Aktionen und Aktivitäten im Grüngürtel-Projekt.
Das Projekt "Lieblingshausen", das in den Jahren 2009 und 2010 in Bruckhausen durchgeführt wurde, wurde am Stand auf der Königstraße präsentiert. Die blaue "Gartenzentrale", der Film über das Projekt sowie Handzettel und Broschüren wurden intensiv begutachtet. Viele Stand-Besucher waren beeindruckt, welche Aktivitäten in Bruckhausen durchgeführt werden. Sie bewerteten es als sehr wichtig, wohnortnahe Aufenthalts- und Grünbereiche z. B. in Form von Gärten und Nachbarschaftsparks zu schaffen, um die Bewohnerschaft auf den zukünftigen Park einzustimmen.
Rd. 80 Besucher beteiligten sich an einer Aktion, die dem Projekt "Lieblingshausen" entlehnt war: Sie erhielten eine Lobelie und markierten im Gegenzug den zukünftigen Standort der Pflanze auf einem Duisburger Stadtplan. So erreicht "Lieblingshausen" viele unterschiedliche Duisburger Stadtteile.
Kronstraße 12 bis 16 erstrahlt in neuem Glanz
Die Aufwertung des Stadtteils Bruckhausen hat weitere Fortschritte gemacht. Im Rahmen des Projektes Grüngürtel Duisburg-Nord wurde die straßenseitige Fassade des Gebäudes Kronstraße 12 bis 16 neu gestaltet.
Das Mitte der 1950er Jahre erbaute Gebäude liegt eingebettet zwischen zwei Beamtenwohnhäusern aus den 1920er Jahren. Die neue Fassadengestaltung setzt Akzente zum denkmalgeschützten Umfeld der Kronstraße und sorgt für eine Belebung der städtebaulichen Situation.
Das Gebäude, das sich im Eigentum der Stadt Duisburg befindet, enthält insgesamt neun Wohneinheiten. Die Fassadengestaltung wurde durch die Bewohnerinnen und Bewohner des Ortsteils positiv aufgenommen.
Informationsveranstaltung zum Sanierungsverfahren Bruckhausen/Beeck
Im Laufe der letzten Monate hat das Projekt Grüngürtel Duisburg-Nord in Bruckhausen und Beeck weitere Schritte auf dem Weg der Umsetzung zurückgelegt. Die Teilprojekte Bauleitplanung, Umsetzung des neuen "Parks vor der Haustür", Stabilisierung und Aufwertung des Ortsteils sowie Grunderwerb, Umzugsmanagement und Abriss haben einen Sachstand erreicht, über den in einer öffentlichen Abendveranstaltung am 31.05.2011 im evangelischen Gemeindezentrum in Bruckhausen informiert wurde.
Es kamen rd. 35 interessierte Bewohnerinnen und Bewohner sowie Eigentümer, Gewerbetreibende und Akteure, um sich über den Stand des Projektes informieren zu lassen. Die verschiedenen Vertreter/-innen der städtischen Ämter berichteten ausführlich u. a. über den Grunderwerb, den Stand der Abrissplanungen, das Umzugsmanagement, die Verfahren zu den Bebauungsplänen sowie die Themen Stabilisierung und Aufwertung.
Anschließend wurden Rückfragen gestellt zur Vergabe der Aufwertungsmittel, zum Erhalt von Bäumen und zum Denkmalschutz. Nach insgesamt ca. 1 Stunde wurde der offizielle Teil der Veranstaltung geschlossen.
Auszeichnung der Projekte im Wettbewerb "Marxloh macht`s 2011"
Am 28.05.2011 war es soweit: Zwischen 10:30 und 13:30 Uhr präsentierten 15 Teilnehmer-Teams ihre Projekte, die sie zum Wettbewerb "Marxloh macht's 2011" eingereicht hatten, der Stadtteilöffentlichkeit und der Jury.
Nach dem Bezirksbürgermeister Heider die Teilnehmer und Gäste begrüßt und die Veranstaltung eröffnet hatte, stellte Herr Eichholz vom Stadtteilbüro den Zusammenhang zum Verstetigungsprozess her. Im vorigen Jahr wurden die Ziele und Kriterien der zukünftigen Projekte für Marxloh mit der Stadtteilbevölkerung diskutiert. Beide Redner bedankten sich bei den Teilnehmern des Wettbewerbs für die Mühen der Antragstellung und die Präsentation der konkreten Projektideen. Anschließend verschafften sich die Jurymitglieder durch intensive Gespräche mit den Antragstellern ein klares Bild über die zum Wettbewerb eingereichten kreativen Projekte.
Ab 13:30 Uhr tagte die Jury in der Kreuzeskirche hinter verschlossenen Türen, diskutierte und bewertete jedes Projekt. Alle Projekte, die die Vorauswahl passieren konnten, wurden von der Jury als wertvoll für den Stadtteil hervorgehoben. Fünf der beratenen Projekte erhielten letztendlich eine positive Auszeichnung durch die Jury und sollen bis Ende 2012 in Marxloh umgesetzt werden. Für die nicht ausgezeichneten Projekte wurden von der Jury Empfehlungen für die weitere Arbeit ausgesprochen.
Um 18:00 Uhr war es soweit: Herr Maschke, Geschäftsführer der EG DU, bedankte sich noch einmal aufrichtig für die uneigennützige Arbeit der Jury und für die intensiv Mitarbeit der Antragsteller zur Stabilisierung des Stadtteils. Dann verkündeten die Jurymitglieder die ausgezeichneten Projekte. Beim anschließenden Ausklang konnten sich alle Anwesenden austauschen.
Die Preisträger sind (Projekttitel alphabetisch):
- Goldene Hochzeit - 50 Jahre Deutschtürken - Medien-Bunker Marxloh
- Grünes Band vom Orient zum Okzident - Dersim Gemeinde Rhein-Ruhr e.V
- Made in Marxloh - Medien-Bunker Marxloh
- marxloh.biz - Medien-Bunker Marxloh
- Miteinander im Rosenpavillon - Rosen für Marxloh e.V.
Abstimmung der Anregungen aus dem Ideenkatalog der Bewohnerschaft mit dem Gestaltungsentwurf zum "Park vor der Haustür"
Ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Bau des neuen "Parks vor der Haustür" ist getan. Über 40 Bewohner und Akteure aus dem Ortsteil, aus Politik und Verwaltung haben am 5. Mai im evangelischen Gemeindezentrum in Bruckhausen an der weiteren Entwicklung des neuen Volksparks gearbeitet.
An sieben verschiedenen Thementischen von Eingangssituationen über Ausstattung, Spielflächen, Verkehr, Bepflanzung, Wallmodellierung bis hin zu Image und Pflege ist geklärt worden, ob der überarbeitete Gestaltungsentwurf für den "Park vor der Haustür" die umsetzungsfähigen Ideen aus dem Ideenkatalog berücksichtigt.
Viele Teilnehmer zeigten sich interessiert und zufrieden, wie die Ideen des Ideenkatalogs in den Entwurf eingearbeitet wurden. An den Thementischen gab es viele weitere Anregungen zu den einzelnen Themen, die nun von der Verwaltung ausgewertet und dem Rat der Stadt im Oktober im Rahmen des Baubeschlusses vorgelegt werden.
Bereits im Jahr 2009 ist ein Ideenkatalog im Vorfeld des landschaftsarchitektonischen Wettbewerbs unter intensiver Beteiligung der Bewohnerschaft und Akteuren aus Bruckhausen erarbeitet worden. Die darin enthaltenen Anregungen sind inzwischen vom 1. Preisträger des Wettbewerbs, dem Landschaftsarchitekten Herrn Jens Rossa, r + b landschaft s architektur aus Dresden, in die Gestaltung des "Parks vor der Haustür" eingearbeitet worden.
2. Folgeveranstaltung Verstetigung in Marxloh
Am 08.12.2010 hat in Marxloh die 2. Folgeveranstaltung zur Verstetigung und Stabilisierung der Stadtteilarbeit stattgefunden. Die Veranstaltung richtete sich primär an organisierte Stadtteilakteure, aber auch an engagierte Einzelpersonen, die in Marxloh aktiv sind.
Durch die rd, 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren fast alle in der Stadtteilarbeit aktiven Einrichtungen, Initiativen, Vereine und Stadtteilgremien vertreten. Darüber hinaus kamen einige interessierte Einzelpersonen, die bisher kaum Berührungspunkte zur Stadtteilarbeit im hier betrachteten Sinne hatten. Die o. g. Veranstaltung knüpfte an die erste Informationsveranstaltung zum Thema Verstetigung und Stabilisierung in Marxloh am 03.05.2010 und die erste Folgeveranstaltung am 16.06.2010 an.
Schwerpunkt dieser Veranstaltung war die Diskussion von Kriterien, die zukünftig für die Mittelvergabe in Marxloh angewendet werden sollen. Dafür wurden insgesamt fünf Diskussionstische als sog. "World Café" konzipiert. Die Teilnehmenden konnten die Tische drei Mal wechseln und hatten so die Chance an unterschiedlichen Themen mitzuarbeiten. Die Diskussionskriterien fließen in einen Kriterienkatalg ein, der vom Stadtteilausschuss beraten wird.
Weiterhin wurde die zukünftigen Möglichkeiten aufgezeigt, über welche Wege Projekte beantragt werden können. Es wird zukünftig drei verschiedene Beantragungswege geben, die noch vom Stadtteilausschuss beraten werden müssen.
Zu den Veranstaltungen liegen ausführliche Dokumentationen vor.







