Aufgaben der Feuerwehr
Neben Brandbekämpfung, technischer Hilfeleistung, Sondereinsätzen u.a., ist der Rettungsdienst das Hauptbetätigungsfeld der Feuerwehr Duisburg.
Von den 500 Schichtdienst leistenden feuerwehrtechnischen Beamten der Berufsfeuerwehr stehen Tag und Nacht 111 Einsatzkräfte für die Aufgabenbereiche Brandschutz, technische Hilfeleistung und Rettungsdienst zur Verfügung.
In 26 Löschgruppen stehen zudem 530 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr bereit, die im Einsatzfall über Funkmeldeempfänger (so genannte "Piepser") alarmiert werden.
Neben zahlreichen Sonderfahrzeugen für die verschiedensten Aufgabenbereiche stehen der Feuerwehr Duisburg allein für die Brandbekämpfung rund 90 Löschfahrzeuge zur Verfügung.
Wesentlich häufiger als zur Brandbekämpfung, rücken die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr aus, um technische Hilfe bei jeder erdenklichen Art von Notfällen zu leisten.
Angefangen bei der Befreiung von Personen aus festsitzenden Aufzügen, über das Öffnen von Wohnungstüren hinter denen hilflose Personen vermutet werden, bis hin zur Rettung eingeklemmter Unfallopfer aus Fahrzeugwracks erstreckt sich die Palette der technisch-handwerklichen Anforderungen.
Hinzu kommen Spezialaufgaben, wie die Wasserrettung mit Feuerwehrtauchern oder der Einsatz beim Freiwerden von gefährlichen Stoffen und Gütern.
In der Leitstelle für Feuerschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz nimmt die Disposition von Rettungsdiensteinsätzen zeitlich den größten Umfang ein. Jahr für Jahr werden hier ca. 50.000 Rettungsdiensteinsätze und 4.000 Feuerwehreinsätze disponiert.
Jeder Einsatzdienstbeamte der Berufsfeuerwehr Duisburg wird zum Rettungssanitäter und nach Möglichkeit nachfolgend zum Rettungsassistenten ausgebildet.
Durch den multifunktionalen Einsatz können Einsatzspitzen in allen Bereichen des Rettungsdienstes sowie des Brandschutzes und der Technischen Hilfeleistung ohne Verzögerung abgedeckt werden.
