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Projekte des N.U.R.E.C.-Institute

Hier finden Sie einige ausgewählte Projekte in Stichworten zusammengefasst.

Duisburger Einwohner/innen mit Migrationshintergrund - Aufbereitung der Datenbestände der Einwohnermeldedatei im Hinblick auf die Geburtsorte

Die konkrete Anzahl der Duisburger Einwohner mit Migrationshintergrund kann zurzeit nur sicher ermittelt werden, wenn die Geburtsorte der Duisburgerinnen und Duisburger mit deut­scher Staatsangehörigkeit dahingegen untersucht werden, ob sie im Ausland liegen. Inhalt des Pro­jektes ist die Durchsicht von über 400.000 Datensätzen aus den Beständen der Einwohner­mel­dedatei nach einem ausländischen Geburtsort und die Erstellung einer entsprechenden Schlüs­seldatei für spätere Wiederholungsanalysen.
 
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HOUS-ES (Management and Renewal of Large Housing Estates)

Ziel des durch das URBACT-Programm geförderten Projekts ist der Aufbau eines Netzwerks zwischen den beteiligten Städten zum Erfahrungsaustausch über die in ihnen durchgeführten Stadt- und Wohngebietserneuerungsmaßnahmen. Neben dem Projektkoordinator Poznan (Polen) nehmen die Städte Brindisi (Italien), Brno, Prag (Tsche­chische Re­publik), Budapest-Csepel, Dunaujvaros (Ungarn), Grand Lyon (Frankreich), Olsz­tyn, So­pot, und War­schau (Polen) teil. Als 'assoziierte Partner' partizipieren das 'Po­li­tec­ni­co Milano' und die 'Council of Europe Development Bank'. Der Erfahrungsaustausch soll sich vor allem auf die Erneuerung benachteiligter Wohnviertel, die Modernisierung von Großwohnsiedlungen sowie auf den öffentlich finanzierten Neubau von Wohnsiedlungen beziehen.
 
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Knowledge Roadmap - Change on Borders

Die Städte spielen eine entscheidende Rolle beim Ausbau einer wissensbasierten Wirtschaftsentwicklung im Rahmen der Lissabon-Strategie der Gemeinschaft. Das Projekt bringt zentrale Akteure aus europäischen Grenzregionen zusammen, um diese auf Potenziale und Barrieren im Bereich der internationalen und interregionalen Zusammenarbeit in der Wissensökonomie zu untersuchen. Am Ende steht die Erarbeitung eines Wissensatlasses, der als Grundlage für eine strategische Weiterentwicklung der Regionen dienen soll.
 
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Sozialer Zusammenhalt und Integration in komplexen Stadtgesellschaften

Das grenzüberschreitende Projekt zwischen dem Königreich der Niederlande und der Landesregierung NRW, das die Städte Arnhem und Duisburg gemeinsam durchführen, wird von der Europäischen Union gefördert. Das Ziel des Projekts ist der grenzüberschreitende Austausch von Erfahrungen zu komplexen Prozessen sozialer Integration und gesellschaftlicher Teilhabe einerseits, sowie Desintegration und Segregation der Zugewanderten andererseits. Diese sollen in einer modernen Stadtgesellschaft in Gänze eingebettet werden. Integration und Segregation sind dabei als ganzheitliche und sozialräumliche Probleme bzw. Herausforderungen zu sehen, aber auch als Chancen an die gesamte Stadtpolitik zu begreifen. Auf der praktischen Ebene richtet sich das SIS-Projekt schwerpunktmäßig auf Maßnahmen und Handlungsfelder, die den Städten zur Verfügung stehen; ebenso bezieht es sich auf das Handeln relevanter gesellschaftlicher Gruppen, Einrichtungen und Verbände in der Kommune.

Dr. Jan Holthoff