Das Projekt "Duisburg in Europa"
Das Amt für Europaangelegenheiten der Stadt Duisburg sowie das N.U.R.E.C.-Institute Duisburg e.V. sind mit dem Jean Monnet-Lehrstuhl der Universität Duisburg Essen eine Kooperation eingegangen. Gegenstand des gemeinsamen Projektes ist der Aufbau dieser städtischen Website mit dem Titel "Duisburg in Europa".
"Europa wird nicht richtig kommuniziert" - Auf diese einfache Formel brachte es der Politikwissenschaftler der Universität Duisburg-Essen, Prof. Heinz-Jürgen Axt, nach dem aktuellen "Nein" der Iren zum Vertrag von Lissabon.
Legitimation durch Information
Zu einem ähnlichen Ergebnis kamen Axt und seine Studierenden am Jean-Monnet-Lehrstuhl schon im Jahr 2006. Damals hatten die Franzosen und Niederländer in Referenden den EU-Verfassungsvertrag abgelehnt. In einer gemeinsamen Studie mit der Stadt Duisburg konnten die Politikwissenschaftler damals nachweisen, dass mehr Informationen über den alltäglichen Kontakt der Bürger mit Aspekten der EU zu mehr Legitimation des politischen Systems führen können.
Internetpräsenz "Duisburg in Europa"
Daraufhin entschloss man sich unter dem Titel "Duisburg in Europa" ein Projekt aufzulegen, durch das den Bürgern mehr Informationen über die vielen Facetten alltäglicher europäischer Realität in Duisburg zur Verfügung gestellt werden. Markus Hoppe (26) koordiniert das Projekt zwischen Stadt und Universität mit einem Team des Politikwissenschaftlichen-Studenten-Netzwerks (PSN): "Im Mittelpunkt steht eine Rubrik auf unserer Website. Dabei werden von studentischen Autoren verfasste Artikel rund um unser Thema anschaulich und bürgernah vorgestellt". Ein zentrales Anliegen der Studierenden sei nun, den Duisburgern das Projekt zurück in die Erinnerung zu rufen. Schließlich, so Hoppe, habe man "Duisburg in Europa" schon im Jahr 2007 unter großem Medienecho vorgestellt. Seitdem wurden regelmäßig neue Artikel veröffentlicht, so dass sich das Ergebnis sehen lassen kann.
EU hat das Problem erkannt
Dass es den Bürgern oftmals schlicht an geeigneten Informationen über die EU fehlt, hat inzwischen auch die Europäische Kommission erkannt. So wurde in Duisburg unter dem Titel "EuropeDirect" ein Bürgerbüro rund um die Fragen zu Europa eingerichtet. Joachim Fischer, Leiter des europäischen Bürgerbüros, freut sich über das Engagement der Studierenden: "Mit diesem Projekt schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen lernen die Studenten journalistisch zu arbeiten. Zum anderen schaffen sie damit auch noch eine einzigartige Informationsplattform für die Duisburger Bürger".
Europawahl 2009 im Blick
Nese Kartal, Ansprechpartnerin des Projekts von Seiten der Stadt, weist zudem darauf hin, dass im nächsten Jahr wieder Europawahlen stattfinden. "Auch mit Blick auf die Wahlen zum Europäischen Parlament eignet sich dieses Projekt um den Bürgern noch einmal konkret vor Augen zu führen, wie stark Duisburg mittlerweile von der EU profitiert", erklärt die Mitarbeiterin des Europaamtes der Stadt Duisburg.
Zu einem ähnlichen Ergebnis kamen Axt und seine Studierenden am Jean-Monnet-Lehrstuhl schon im Jahr 2006. Damals hatten die Franzosen und Niederländer in Referenden den EU-Verfassungsvertrag abgelehnt. In einer gemeinsamen Studie mit der Stadt Duisburg konnten die Politikwissenschaftler damals nachweisen, dass mehr Informationen über den alltäglichen Kontakt der Bürger mit Aspekten der EU zu mehr Legitimation des politischen Systems führen können.
Internetpräsenz "Duisburg in Europa"
Daraufhin entschloss man sich unter dem Titel "Duisburg in Europa" ein Projekt aufzulegen, durch das den Bürgern mehr Informationen über die vielen Facetten alltäglicher europäischer Realität in Duisburg zur Verfügung gestellt werden. Markus Hoppe (26) koordiniert das Projekt zwischen Stadt und Universität mit einem Team des Politikwissenschaftlichen-Studenten-Netzwerks (PSN): "Im Mittelpunkt steht eine Rubrik auf unserer Website. Dabei werden von studentischen Autoren verfasste Artikel rund um unser Thema anschaulich und bürgernah vorgestellt". Ein zentrales Anliegen der Studierenden sei nun, den Duisburgern das Projekt zurück in die Erinnerung zu rufen. Schließlich, so Hoppe, habe man "Duisburg in Europa" schon im Jahr 2007 unter großem Medienecho vorgestellt. Seitdem wurden regelmäßig neue Artikel veröffentlicht, so dass sich das Ergebnis sehen lassen kann.
EU hat das Problem erkannt
Dass es den Bürgern oftmals schlicht an geeigneten Informationen über die EU fehlt, hat inzwischen auch die Europäische Kommission erkannt. So wurde in Duisburg unter dem Titel "EuropeDirect" ein Bürgerbüro rund um die Fragen zu Europa eingerichtet. Joachim Fischer, Leiter des europäischen Bürgerbüros, freut sich über das Engagement der Studierenden: "Mit diesem Projekt schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen lernen die Studenten journalistisch zu arbeiten. Zum anderen schaffen sie damit auch noch eine einzigartige Informationsplattform für die Duisburger Bürger".
Europawahl 2009 im Blick
Nese Kartal, Ansprechpartnerin des Projekts von Seiten der Stadt, weist zudem darauf hin, dass im nächsten Jahr wieder Europawahlen stattfinden. "Auch mit Blick auf die Wahlen zum Europäischen Parlament eignet sich dieses Projekt um den Bürgern noch einmal konkret vor Augen zu führen, wie stark Duisburg mittlerweile von der EU profitiert", erklärt die Mitarbeiterin des Europaamtes der Stadt Duisburg.
beteiligte Institutionen

Koordinationen durch PSN

Eine Projektgruppe des Politikwissenschaftlichen Studenten-Netzwerks (PSN), fungierend als koordinierendes Redaktionsteam zwischen den Kooperationspartnern

Projektleiter
Markus Hoppe, geb. 1981 in Hilden, nach Abitur Ableistung des Wehr-
dienstes bei der Luftwaffe in Budel (Holland), seit 2003 Student der Politikwissenschaft mit Nebenfach Geographie und Studienschwer-
punkt Kultur & Kommunikation an der Universität Duisburg-Essen, nebenbei diverse Tätigkeiten als Tutor und studentische Hilfskraft am Lehrstuhl von Prof. Korte (politisches System der BRD) und Prof. Axt (Europapolitik)

Redakteurin
Julia Lebedev, Jahrgang 1981; Studium der Politikwissenschaften mit den Themenschwerpunkten Europäische Union, Internationale Beziehungen und Politische Theo-
rien; Sie ist Mitglied im Politik-
wissenschaftlichen-Studenten-
Netzwerk (PSN) seit 2007, dabei aktiv tätig in der Praktikumsgruppe sowie in der Redaktion des Projekts "Duisburg in Europa"; Zudem hat sie Praktika im Landtag und in der Staatskanzlei von NRW absolviert.
Redakteur
Matthäus Schlummer; Hochschulausbildung; 2004 - 2007: Studium der Staatswissenschaften (Wirtschaftswissenschaften, Rechtswissenschaften, Sozialwissenschaften) Universität Erfurt Abschluss "Bachelor of Arts"; Auslandssemester, Studium International Business Management an der Udayana Universität, Denpasar - Indonesien; seit 2007 ist er Mitglied im VdFuF sowie PSN.

Redakteurin
Julia Kallweit, geb. 1983 in Wesel; seit 2003 Studentin der Politikwissenschaft mit dem Studienschwerpunkt Kultur & Kommunikation und dem Neben-
fach Geographie; Seit seiner Gründung Mitglied des Politik-
wissenschaftlichen-Student-
en-Netzwerks (PSN) - dort Projektleiterin der Arbeitsgruppe "Praktika", Mitglied der Veranstaltungsgruppe.
Redakteurin
Nadine Delistat, geb. 1986 in Herne, studiert seit 2006 Politikwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen. Seit 2008 ist sie Mitglied des Politikwissenschaftlichen Studenten-Netzwerkes (PSN) und dort als Redakteurin beim Projekt "Duisburg in Europa" tätig. Zudem hat sie journalistische Praktika bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) und BILD-Redaktion Düsseldorf absolviert.
Kooperation von Stadt und Universität
Universität Duisburg-Essen - Die Task-Force-Europa am Jean-Monnet-Lehrstuhl

Projektverantwortung
Prof. Heinz-Jürgen Axt ist Inhaber eines Jean Monnet-
Lehrstuhls "ad personam", Vizepräsident der Südost-
europa-Gesellschaft, München, und Leiter der Zweigstelle Duisburg der Südosteuropa-Gesellschaft; Studium der Sozialwissenschaft mit den Fächern Politikwissenschaft, Soziologie und Ökonomie an der Ruhr-Universität Bochum; Promotion 1976 an der Philipps-Universität Marburg

Stadt Duisburg - Das Amt für Statistik, Stadtforschung und Europaangelegenheiten
Ansprechpartnerin
Nes´e Kartal ist Mitarbeiterin des Amtes für Statistik, Stadtforschung und Europaangelegenheiten.
Kontakt:
Telefon: 0203/283-4354
Telefax: 0203/283-4404
E-Mail: n.kartal@stadt-duisburg.de

Projektverantwortung
Robert Tonks arbeitet im Amt für Statistik, Stadtforschung und Europaangelegenheiten
Kontakt:
Telefon: 0203/283-2058
Telefax: 0203/283-4404
E-Mail: r.tonks@stadt-duisburg.de
Mitarbeit
Christian Bottke ist Mitarbeiter des Amtes für Statistik, Stadtforschung und Europaangelegenheiten.
Joachim Fischer ist Mitarbeiter des Amtes für Statistik, Stadtforschung und Europaangelegenheiten.
Joachim Fischer ist Mitarbeiter des Amtes für Statistik, Stadtforschung und Europaangelegenheiten.
Unterstützung

Die N.U.R.E.C.-Institute Duisburg e.V.

Europe-Direct - Vertretung der Europäischen Kommission in Duisburg unter Leitung von Joachim Fischer

Der Verein der Freunde & Förderer des Instituts für Politikwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen e.V. unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Dr. Karl-Rudolf Korte
Die Autoren
- Beier, Matthias (Universität Duisburg-Essen)
- Berger, Peter (Stadt Duisburg)
- Delistat, Nadine (Universität Duisburg-Essen)
- Erbe, Phillip (Universität Duisburg-Essen)
- Esken, Moritz (Universität Duisburg-Essen)
- Fiedler, Lukas (Universität Duisburg-Essen)
- Goertz, David (Universität Duisburg-Essen)
- Graß, Tanja (Universität Duisburg-Essen)
- Grigo, Sebastian (Universität Duisburg-Essen)
- Henrichs, Markus (Universität Duisburg-Essen)
- Hohmann, Stephan (Universität Duisburg-Essen)
- Holthoff, Jan (Stadt Duisburg)
- Hoppe, Markus (Universität Duisburg-Essen)
- Horrion, Dominik (Universität Duisburg-Essen)
- Jaroschek, Thomas (Universität Duisburg-Essen)
- Kallweit, Julia (Universität Duisburg-Essen)
- Katins, Thomas (Universität Duisburg-Essen)
- Keuthen, Jan (Universität Duisburg-Essen)
- Kräling, Matthias (Universität Duisburg-Essen)
- Kruchen, Steffen (Universität Duisburg-Essen)
- Lebedev, Julia (Universität Duisburg-Essen)
- Lienau, Jens (Universität Duisburg-Essen)
- Ludwigs, Kendra (Universität Duisburg-Essen)
- Manigk, Benjamin (Universität Duisburg-Essen)
- Maurer, Georg (Universität Duisburg-Essen)
- Meyer, Frank (Universität Duisburg-Essen)
- Peters, Anne (Universität Duisburg-Essen)
- Rudt, Christian (Universität Duisburg-Essen)
- Salzmann, Robert (Universität Duisburg-Essen)
- Schlummer, Matthäus (Universität Duisburg-Essen)
- Schwarz, Oliver (Universität Duisburg-Essen)
- Sikora, Peter (Universität Duisburg-Essen)
- Stachowiak, Jennifer (Universität Duisburg-Essen)
- Technau, Johannes (Universität Duisburg-Essen)
- Tonks, Robert (Stadt Duisburg)
- Vollnhals, Sven (Universität Duisburg-Essen)
- Vorderstraße, Stefan (Universität Duisburg-Essen)
Links
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