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History


Duisburg-Bruckhausen - Stadtteilportrait

Bruckhausen Wilhelmplatz
Fassaden am Wilhelmplatz
 

Übersicht


Bruckhausen, im Duisburger Norden gelegen, gilt als der Inbegriff eines "benachteiligten Stadtteils": Die Schwerindustrie grenzt vis-à-vis - im Westen an den Stadtteil; die A 42 schneidet seit 1980 die südlichen Ortsbereiche von der Grün- und Kleingartenzone am Beeckbach ab. Über die Achse Dieselstraße erreicht man das östlich gelegene Dienstleistungs- und Einkaufszentrum und die Stadtteilexklave Ostacker, eine großräumig angelegte ehemalige Zechensiedlung.

 

Blickwinkel - Perspektiven


Oben: Erzählkreis Geschichte: ZEIT NEHMEN, 2005
 

 

Auch das ist Bruckhausen. Schulstr. /Ecke Dieselstraße. Steigerhaus, Winter 2010
 

Der Heinrichplatz im Sommer 2006. Blick vom Kulturbunker
 

Neben den hohen Umweltbelastungen und einer überalterten Bausubstanz wird vor allem der überdurchschnittlich hohe Anteil an Arbeitslosen, SozialhilfeempfängerInnen und Nichtdeutschen als weiterer Indikator für einen "Problemstadtteil" angesehen.

Die EG DU begleitet seit Jahren die vielfältigen Maßnahmen in Bruckhausen, die u.a. zu einer erheblichen Verbesserung der Aufenthaltsqualität geführt haben. Durch die Herrichtung von Grün- und Freiflächen, die Umsetzung von Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung, den Neubau von Einfamilienhäusern, Spiel- und Sportplätzen, die Neuansiedlung von Supermarkt, Sparkasse, Apotheke und sozialen Einrichtungen sowie die vielfältigen Fassadensanierungen hat sich Bruckhausen de facto schon lange über sein schlechtes Image hinweggesetzt. Nach Schließung der alten und Inbetriebnahme der neuen Kokerei im Jahr 2003 wurden zudem die Umweltbelastungen deutlich vermindert.

Darüber hinaus kann das EG DU-Stadtteilbüro gute Erfolge bei den unterschiedlichen Aktivitäten verzeichnen, die die BewohnerInnen einander näher bringen: Deutsche und Nichtdeutsche gehen aufeinander zu und bauen ihre gegenseitigen Vorbehalte bei gemeinsam vorbereiteten und durchgeführten Veranstaltungen ab. "Parallelgesellschaften" - soweit sie in dieser Form existiert haben - sind auf dem Wege, ihre hergebrachten Strukturen aufzubrechen.


 

Bruckhausen - Im Vordergrund die Kaiser-Wilhelm-Straße
 

Ursprünge

VISION 1898 - Versuch einer Ortserweiterung


"Masterplan-Nord" - noch innerhalb der Bürgermeisterei Beeck.
 
Zwei Jahre vor Gründung der Bürgermeisterei Hamborn - und damit Bruckhausens Loslösung von Beeck - zeigt der Bebauungsplan noch die geplante Erweiterung von Neu-Bruckhausen zum alten Oberzentrum Beeck. Die auf dem Ostacker Beecks anvisierte "Overbrucks-Zechenkolonie" der GDK als Ost-Erweiterung und mit Lagegunst zu Schacht 4/8 konnte einige Jahre später in Angriff genommen werden.

Durch die bereits vorhandenen Werksbahn-Trassenpläne zu Schacht 4/8 und Hüttenbetrieb Meiderich geriet allerdings ein "Groß-Bruckhausen im Süden" bald zur Illusion.
Fragmente blieben der Schwarze Weg, die Karl Albert-/Bruckhauser Straße mit Kirmesplatz und ein - allerdings noch heute - großflächiges Schrebergartenareal.

Um 1980 wurde die ehemalige Beeckbachmulde durch die A42 nochmals und nachhaltig durchschnitten.

 

Stadtteileinblicke

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Stadtteil-Panorama: Bruckhausens Entstehung an der "West Side"


PDF Download 3,3 MB (Aktionsbox oben rechts)
 

Stadtteileinblicke Teil II : "Menschen und ihre Geschichte"


Oben: Erzählkreis Geschichte "Zeit nehmen"
 

 

Nahansichten: Fassadenfotos aus der Kulturbunkerveranstaltung "Zeit nehmen" 2002
 
Download als größeres JPG unten
 
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