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History


RheinPark Duisburg

Duisburg an den Rhein!

südlicher Beginn der Uferpromenade
südlicher Beginn der Uferpromenade
 

 

Uferpromenade
 

Eine großartige Chance für Duisburg

Seit über 150 Jahren wurden die unmittelbar an den Rhein grenzenden Flächen des Stadtteils Hochfeld industriell genutzt. Die Bürger/-innen Hochfelds wohnen nur wenige hundert Meter vom Rheinufer entfernt, aber der Fluss war nicht erreichbar. Wie schön ist es nun, einen Spaziergang entlang des Rheins zu machen und auf die gegenüber-liegenden Rheinwiesen zu schauen. Mit der Entstehung des RheinParks hat man sich diesem Ziel einen großen Schritt genähert.

Das Projekt RheinPark Duisburg steht für die Entwicklung des rund 60 ha großen Areals zu einem neuen Stadtquartier am Rhein. Die Konzeption nimmt die gewachsenen Strukturen des Stadtteils auf, der RheinPark öffnet und erweitert Hochfeld zum Rhein.

Die Planung für den RheinPark stammt von den Büros Atelier Loidl und TOPOS aus Berlin, den Siegern des Ende 2004 entschiedenen europaweiten Planungswettbewerbs.

Die Realisierung des RheinParks erfolgt Schritt für Schritt.

 

RheinPark Lageplan
 
Citynah und optimal erschlossen bietet der RheinPark beste Voraussetzungen für die Ansiedlung neuer Arbeitsplätze und für die Schaffung attraktiver Wohnangebote. Zudem sind Nutzungen wie Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel sowie Einrichtungen für Kultur, Freizeit und Erholung vorgesehen, um ein lebendiges Quartier entstehen zu lassen.

Ein 3,5 ha großes Baufeld entlang der Wanheimer Straße, unmittelbar am künftigen Haupteingang des RheinParks mit der Hochfeldallee gelegen, steht kurzfristig für eine Vermarktung bereit. Weitere 17,5 ha werden im zweiten Bauabschnitt des RheinParks entwickelt
 

Der RheinPark heute

Der Park ist über die spätere Hochfeldallee vom Stadtteil Hochfeld aus zu erreichen. Hier läuft man an einer ca. 200 m langen Hallenwand der Firma ArcelorMittal entlang, an der 1.400 Bilder Duisburger Bürgerinnen und Bürger hängen.

Der Ausbau in den südlichen Parkflächen ist abgeschlossen. Für die Anlage der hochgelegenen Wiesenflächen mit Blick auf den Rhein wurden ca. 200.000 Kubikmeter Bodenmassen innerhalb des Geländes umgelagert. Zusätzlich wurden noch 80.000 Kubikmeter Boden, der weitgehend von der nahe gelegenen Baustelle des Sportparks Wedau stammte, eingebaut.

Über 3.000 Bäume wurden im RheinPark gepflanzt
 

Hainbuchen vor ArcelorMittal
 
Uferpromenade mit Aussichtspunkt
Uferpromenade mit Aussichtspunkt
 
Auf einer Länge von 1,4 km wurde die Uferlinie des Geländes neu gestaltet. Eine Uferpromenade führt zwischen der Brücke der Solidarität und dem Kultushafen am Wasser entlang. Am 300 m langen Sandstrand komplettiert die von der Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderung gGmbH betriebene Erlebnisgastronomie "Ziegenpeter" den RheinPark als lohnendes Ziel.

Der RheinPark ist etwas Besonderes!

Der RheinPark ist etwas für jeden Tag!
 

Gastronomie Ziegenpeter
 
Das Parkinnere ist als offene, modellierte Wiesenlandschaft angelegt. Hoch gelegene, leicht geneigte Ebenen, die "Wiesenschollen", und tief eingeschnittene Wege gliedern die Flächen. Mit dieser markanten Modellierung wird eine weiterhin betriebene Bahnlinie eingebunden. Die aufgefalteten Wiesenflächen ragen über die Bahnlinie und bieten Ausblicke auf die Uferpromenade, den Rhein und die gegenüberliegende Rheinaue. Die eingeschnittenen Wege führen zu zwei Bahnunterführungen, durch die das Ufer erreicht wird. Zusätzlich schaffen zwei Fußgängerbrücken eine bessere Anbindung ans Ufer.
 

Durchbrüche zum Rhein
 
Die Achse "Hochfeldallee" ist das zentrale Verbindungselement zwischen dem gewachsenen Stadtteil und seiner Erweiterung durch den RheinPark. Die Hochfeldallee schließt am Platz an der Bonifatiuskirche an und setzt die Wanheimer Straße, die Hauptverkehrs- und Geschäftsstraße Hochfelds, als großzügige Wegeverbindung in den RheinPark und bis zum Rheinufer fort. Weitere Vernetzungen mit den umgebenden Stadtteilen bieten die Abgänge von der Brücke der Solidarität und der Eisenbahnbrücke sowie die Anbindung der Hochfeldallee an die Wanheimer Straße. In der Liebigstraße und am Kultushafen stehen öffentliche Parkplätze zur Verfügung.

Die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist mit der Straßenbahnlinie 903, Haltestellen Marienhospital oder Hochfeld Süd Bahnhof / RheinPark, und der Regionalbahn, Bahnhof Duisburg-Hochfeld Süd, möglich.
 

Wand der 1000 Gesichter an der Hochfeldallee
 
Mächtige Mauerreste der ehemaligen Sinteranlage (bis zu 8 Meter hoch) wurden teilweise erhalten und in die neuen Freiflächen einbezogen. Sie trennen verschiedene Bereiche für Sport und Spiel.
 

Birken an den Erzbunkerwänden
 
An schönen sonnigen Tagen bemerkt man einen wahren Zustrom an jugendlichen Besuchern mit Skateboards und Bikes zu der im Bereich der alten verbliebenen Industriemauern gelegenen Skateranlage. Diese Anlage hat sich wegen ihrer Größe und besonderen Ausstattung einen guten Ruf in Nordrhein-Westfalen erworben.
 

RheinPark Duisburg - schöne Aussichten

Der erste Bauabschnitt mit der Rheinpromenade ist seit Mai 2009 fertig gestellt. Auch die Arbeit der Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH am RheinPark ist damit zunächst abgeschlossen. Die EG DU hat hier über Jahre umfangreiche Leistungen des Projektmanagements erbracht. Allein 16 Verfahren zur Genehmigung wurden abgeschlossen. Während der fünfjährigen Planungs- und Bauzeit wurden insgesamt ca. 100 Büros und Firmen durch die Gesellschaft beauftragt und koordiniert.

Mit der Entwicklung des zweiten Bauabschnitts des RheinParks werden die Erschließung des rund 18 ha großen Baufeldes im Norden des Areals und die Gestaltung weiterer Grünflächen folgen.


 

Die Finanzierung des RheinParks

Ein so großes Projekt wie der RheinPark Duisburg wäre ohne öffentliche Fördergelder nicht realisierbar. Die Gesamtinvestitionskosten des ersten Bauabschnitts betrugen rund 37 Mio. Euro. Neben der Europäischen Union beteiligten sich das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (Ökologieprogramm Emscher Lippe) und das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (Förderprogramm Soziale Stadt) an der Finanzierung
 
 

Ansprechpartner

Pflege und Unterhaltung

Herr Marc Evertz

Telefon: 0203-283 6486
Telefax: 0203-283 3726
E-Mail: m.evertz@stadt-duisburg.de

Amt für Umwelt und Grün
Friedrich-Wilhelm-Straße 96
47051 Duisburg
 

Veranstaltungen

Frau Nicole Ellwart

Telefon: 0203-283 2560
Telefax: 0203-283 3726
E-Mail: n.ellwart@stadt-duisburg.de

Amt für Umwelt und Grün
Friedrich-Wilhelm-Straße 96
47051 Duisburg

 

Bau

Herr Rolf Wördehoff

Telefon: 0203-283 2915
Telefax: 0203-283 3666
E-Mail: r.wördehoff@stadt-duisburg.de

Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement
Erfstraße 2-4
47051 Duisburg