MIQUA-Mikrofinanzierung für Quartiere
Projektbeschreibung
Existenzgründer/-Innen und Kleinunternehmen erhalten Kleinstkredite und Betreuung
In den nächsten drei Jahren wird in Duisburg eine Mikrofinanzstruktur aufgebaut, wie es sie schon in verschiedenen Regionen Deutschlands und des europäischen Auslands gibt. Auf schnelle, unbürokratische Art und Weise werden Kleinstkredite an Existenzgründer und bestehende Unternehmen vergeben, die bislang von der Finanzwelt nicht berücksichtigt wurden. Dies können Kredite zur Finanzierung von Liquiditätsengpässen, Auftragsvorfinanzierungen oder auch für völlig neue Geschäftsideen von Existenzgründern und -gründerinnen sein. Im Fokus steht dabei stets zuallererst der Mensch und nur im zweiten Schritt das Vorhaben.
Profitieren können von diesem Angebot Antragsteller und Antragstellerinnen aus den Duisburger Stadtteilen Marxloh, Bruckhausen, Beeck und Hochfeld (Programmgebiet "Soziale Stadt"), sowie dem Dichterviertel in Obermarxloh (Programmgebiet "Stadtumbau West").
In den nächsten drei Jahren wird in Duisburg eine Mikrofinanzstruktur aufgebaut, wie es sie schon in verschiedenen Regionen Deutschlands und des europäischen Auslands gibt. Auf schnelle, unbürokratische Art und Weise werden Kleinstkredite an Existenzgründer und bestehende Unternehmen vergeben, die bislang von der Finanzwelt nicht berücksichtigt wurden. Dies können Kredite zur Finanzierung von Liquiditätsengpässen, Auftragsvorfinanzierungen oder auch für völlig neue Geschäftsideen von Existenzgründern und -gründerinnen sein. Im Fokus steht dabei stets zuallererst der Mensch und nur im zweiten Schritt das Vorhaben.
Profitieren können von diesem Angebot Antragsteller und Antragstellerinnen aus den Duisburger Stadtteilen Marxloh, Bruckhausen, Beeck und Hochfeld (Programmgebiet "Soziale Stadt"), sowie dem Dichterviertel in Obermarxloh (Programmgebiet "Stadtumbau West").

MIQUA Auftaktveranstaltung 16.09.09. Uwe Haddenhorst, Vorstandsmitglied der Sparkasse Duisburg, überreicht Anke Gorres, Quartiersberaterin der EG DU einen Spendenscheck über 20.000 Euro für das Projekt MIQUA
Projektkooperation zwischen EG DU und KIZ gGmbH, Offenbach
Diese neue Möglichkeit der Finanzierung ergibt sich aus der Mitarbeit der EG DU Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH an einem Projekt des Offenbacher Mikrofinanzierers KIZ. Die Beratungsgesellschaft KIZ hat mit dem Instrument Mikrokredit schon in der östlichen Innenstadt Offenbachs gute Erfahrungen gemacht. Denn wer hier - wie in den beschriebe-nen fünf Stadtteilen Duisburgs - wohnt und arbeitet, hat möglicherweise nur die "falsche Adresse", um bei einer bankseitigen Beurteilung bestehen zu können. Doch auch andere Gründe, wie fehlende Kredithistorie oder mangelnde Sicherheiten, stehen einer Finanzierung oft entgegen und das obwohl Wirtschaftskrise und Kreditklemme gerade den Gewerbetreibenden in den Stadtteilen mit Imageproblemen schwer zu schaffen machen. In diese Quartiere zieht es auch nicht selten "Kreative", die - nur mit wenig Mitteln ausgestattet - an der Entwicklung der Stadtteile zunehmend beteiligt sind. Wie diese benötigen oft auch Frauen nur geringes Startkapital, können aber ebenso für die Stärkung der lokalen Ökonomie in den Stadtteilen ein großer Gewinn sein.

Markus Weidner, Geschäftsführer der KIZ gGmbH, erläutert die Kreditphilosophie
Lokale Kooperationspartner unterstützen das Projekt MIQUA
Diese Menschen aus den Quartieren will das neue Projekt unterstützen. Dabei gibt es reichlich Hilfe zur Selbsthilfe: Während die EG DU vor Ort mit ihren Stadtteilbüros und ihrer Quartiers- beraterin Anke Gorres direkte Anlaufstelle für Antragsteller ist, unterstützt die Sparkasse Duisburg das Vorhaben mit einer Spende in Höhe von 20.000 Euro für einen lokalen Sicherungsfonds. Der Deutsche Mikrofinanzfonds verfünffacht dieses Sicherungskapital, so dass Kredite in Höhe von 100.000 Euro vergeben werden können. Ein Vergabegremium aus EG DU, Stadt Duisburg, der GFW Wirtschaftsförderung Duisburg und dem IHZ Internationales Handelszentrum Duisburg beurteilt die Kreditanfragen. Die Kredit-auszahlung erfolgt in Zusammenarbeit mit der GLS (Geben, Leihen, Schenken)-Bank und dem DMI (Deutsches Mikro- finanzinstitut).
Förderung durch das Bundesprogramm BIWAQ (Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier)
Nach dem Motto "Zusammen sind wir stark" sollen in den nächsten drei Jahren neben Duisburg vier weitere Kommunen in die Mikrokreditvergabe integriert werden. Denn je verzweigter das Netz der Mikrofinanzstruktur in Deutschland aufgebaut wird, desto besser kann die Idee verbreitet werden, können Mikrofinanzierer voneinander lernen und können mehr Menschen von Sozial- leistungen unabhängig werden. Derzeit ist die Wirtschaftlichkeit der einzelnen Mikrofinanzierer noch nicht gegeben, da die Bearbeitung einer Kreditanfrage für die Antragsteller/-innen kostenlos ist. Daher fördern auch die Bundesregierung (Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung) mit dem ESF-Bundes- programm "Soziale Stadt - Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ)" und die Europäische Union das Projekt.
Nach dem Motto "Zusammen sind wir stark" sollen in den nächsten drei Jahren neben Duisburg vier weitere Kommunen in die Mikrokreditvergabe integriert werden. Denn je verzweigter das Netz der Mikrofinanzstruktur in Deutschland aufgebaut wird, desto besser kann die Idee verbreitet werden, können Mikrofinanzierer voneinander lernen und können mehr Menschen von Sozial- leistungen unabhängig werden. Derzeit ist die Wirtschaftlichkeit der einzelnen Mikrofinanzierer noch nicht gegeben, da die Bearbeitung einer Kreditanfrage für die Antragsteller/-innen kostenlos ist. Daher fördern auch die Bundesregierung (Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung) mit dem ESF-Bundes- programm "Soziale Stadt - Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ)" und die Europäische Union das Projekt.

Vorstellung "BIWAQ"
Mikrofinanzierung als Säule des Solidarstadtgedankens
In Duisburg stößt das Projekt bereits im Vorfeld auf weite Unterstützung. Zahlreiche wirtschafts- und arbeitsmarktrelevante Einrichtungen der Stadt wollen als Multiplikatoren für die neue Finanzhilfe werben. Bildet doch der Ansatz "Microlending" eine der Säulen, die den städtischen Gedanken der "Solidarstadt Duisburg" stützen.
Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler ist der gedankliche Vorreiter dieser Idee, die über unkonventionelle Finanzierungsstrukturen innerhalb der Kommune hinaus solidarisches Unternehmerhandeln und eine Verlässlichkeit in der lokalen Ökonomie fordert.
In Duisburg stößt das Projekt bereits im Vorfeld auf weite Unterstützung. Zahlreiche wirtschafts- und arbeitsmarktrelevante Einrichtungen der Stadt wollen als Multiplikatoren für die neue Finanzhilfe werben. Bildet doch der Ansatz "Microlending" eine der Säulen, die den städtischen Gedanken der "Solidarstadt Duisburg" stützen.
Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler ist der gedankliche Vorreiter dieser Idee, die über unkonventionelle Finanzierungsstrukturen innerhalb der Kommune hinaus solidarisches Unternehmerhandeln und eine Verlässlichkeit in der lokalen Ökonomie fordert.
- Weitere Informationen zur Duisburger Mikrofinanzierung direkt bei: Anke Gorres, EG DU Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH, Tel. 0203 99429-31, E-Mail agorres@eg-du.de
- Weitere Informationen zu KIZ und dem Gesamtprojekt MIQUA (Mikrofinanzierung im Quartier) bei: Elisabeth Neumann, KIZ Mikrofinanz, E-Mail: elisabethneumann@kiz.de
Bilderstrecke von der Auftaktveranstaltung. Feuerwache Dusiburg-Hochfeld

Heiner Maschke, Geschäftsführer der EG DU

Frau Neumann (KIZ) informiert zum Gesamtprojekt MIQUA


Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler
