Internationales Handelszentrum (IHZ) Duisburg-Marxloh
Ausgangslage

Pollmann-Haus
Die mit Unterstützung der Europäischen Union, des Landes NRW und der Stadt Duisburg durchgeführten Stadterneuerungsmaßnahmen im Stadtteil Duisburg-Marxloh haben in den vergangenen Jahren zu einer sichtbaren Verbesserung des Stadtbildes von Marxloh geführt. Insbesondere das belebte Stadtteilzentrum mit August-Bebel-Platz, Weseler Straße und Pollmannkreuz kann nach der Umgestaltung als Aushängeschild dienen, aber auch zahlreiche Verkehrsberuhigungs- und Begrünungsmaßnahmen haben die Aufenthaltsqualität im Stadtraum positiv beeinflusst.
Sichtbar wurde jedoch auch, dass diese Entwicklung leider nicht alle zentralen Bereiche des Ortsteils erfasst hatte. Insbesondere der "obere Teil" der Kaiser-Wilhelm-Straße bot in weiten Teilen keinen erfreulichen Anblick und fiel statt dessen durch eine Vielzahl leerstehender Ladenlokale, durch unvermietete Wohnungen und vernachlässigte Fassaden auf. Ein Zustand, der aus lokalökonomischer Sicht dem Anliegen einer Stabilisierung und Verbesserung der Situation der Stadtteilwirtschaft entgegenstand.
Aus diesem Grund initiierte die EG DU zu Beginn des Jahres 2001 die "Ideenwerkstatt Kaiser-Wilhelm-Straße", einen Workshop, der zu der Gründung des gleichnamigen Vereins aus Gewerbetreibenden, Immobilienbesitzern und vor allem Bewohnerninnen und Bewohnern der Straße führte. Der Zusammenschluss des Vereins mit dem "Verein türkischer Geschäftsleute in Duisburg und Umgebung e.V." (TIAD) zur "Entwicklungspartnerschaft Kaiser-Wilhelm-Straße" hat es ermöglicht, dass bis zum heutigen Zeitpunkt zahlreiche Verbesserungsmaßnahmen zur Revitalisierung der Straße umgesetzt und angeschoben werden konnten, so z.B. der Bau der "Piazza".
Ein Kernstück zur Wiederbelebung der Straße ist das Projekt "Internationales Handelszentrum" (IHZ), das zum Kompetenzzentrum für kleine und mittlere, ethnisch (türkisch) orientierte Unternehmen der Region aufgebaut werden soll. Diese konsequente Weiterentwicklung der Grundideen der städtebaulichen, kulturellen und wirtschaftlichen Erneuerung der Kaiser-Wilhelm-Straße fand die Unterstützung des Landesbeirats für die Förderung des Projekts im Rahmen des NRW-Ziel-2-Programms mit Mitteln der Europäischen Union und Städtebauförderungsmitteln aus dem Programm "Soziale Stadt NRW", zumal die nach wie vor bürgerschaftlich organisierte Trägerschaft weitere Unterstützerkreise über den Stadtteil hinaus mobilisieren konnte und zum Gelingen der Projektumsetzung beitragen wird.
Sichtbar wurde jedoch auch, dass diese Entwicklung leider nicht alle zentralen Bereiche des Ortsteils erfasst hatte. Insbesondere der "obere Teil" der Kaiser-Wilhelm-Straße bot in weiten Teilen keinen erfreulichen Anblick und fiel statt dessen durch eine Vielzahl leerstehender Ladenlokale, durch unvermietete Wohnungen und vernachlässigte Fassaden auf. Ein Zustand, der aus lokalökonomischer Sicht dem Anliegen einer Stabilisierung und Verbesserung der Situation der Stadtteilwirtschaft entgegenstand.
Aus diesem Grund initiierte die EG DU zu Beginn des Jahres 2001 die "Ideenwerkstatt Kaiser-Wilhelm-Straße", einen Workshop, der zu der Gründung des gleichnamigen Vereins aus Gewerbetreibenden, Immobilienbesitzern und vor allem Bewohnerninnen und Bewohnern der Straße führte. Der Zusammenschluss des Vereins mit dem "Verein türkischer Geschäftsleute in Duisburg und Umgebung e.V." (TIAD) zur "Entwicklungspartnerschaft Kaiser-Wilhelm-Straße" hat es ermöglicht, dass bis zum heutigen Zeitpunkt zahlreiche Verbesserungsmaßnahmen zur Revitalisierung der Straße umgesetzt und angeschoben werden konnten, so z.B. der Bau der "Piazza".
Ein Kernstück zur Wiederbelebung der Straße ist das Projekt "Internationales Handelszentrum" (IHZ), das zum Kompetenzzentrum für kleine und mittlere, ethnisch (türkisch) orientierte Unternehmen der Region aufgebaut werden soll. Diese konsequente Weiterentwicklung der Grundideen der städtebaulichen, kulturellen und wirtschaftlichen Erneuerung der Kaiser-Wilhelm-Straße fand die Unterstützung des Landesbeirats für die Förderung des Projekts im Rahmen des NRW-Ziel-2-Programms mit Mitteln der Europäischen Union und Städtebauförderungsmitteln aus dem Programm "Soziale Stadt NRW", zumal die nach wie vor bürgerschaftlich organisierte Trägerschaft weitere Unterstützerkreise über den Stadtteil hinaus mobilisieren konnte und zum Gelingen der Projektumsetzung beitragen wird.
Projektbeschreibung

Pollmann-Kreuz, rechts: Kaiser-Wilhelm-Straße
Die Grundidee des Projekts IHZ ist es, die Vielzahl der Unternehmen mit Migrantenhintergrund, die über Geschäfts- und Kundenbeziehungen zu ethnichen Zielgruppen im In- und Ausland verfügen, über die Entwicklung des Stadtteils Marxloh und der Kaiser-Wilhelm-Straße (KWS) zu bündeln und zu nutzen. Es werden zwei Hauptziele verfolgt:
Etablierung des IHZ als wirtschaftlich tragfähiges Unternehmen mit der Absicht, Kostendeckung zur Erfüllung der Gemeinschaftsaufgaben zu erzielen und
das IHZ als Leuchtturmprojekt innerhalb der KWS mit überregionaler Ausstrahlung auf das westliche Ruhrgebiet zu etablieren, bei gleichzeitiger Übernahme von gemeinschaftlich/öffentlichen Aufgaben zur Stärkung der lokalen Ökonomie und Verbesserung des Stadtteil-Images.
Die Entwicklung und Etablierung des IHZ ist eine konsequente Fortsetzung der mehrjährigen Arbeit des TIAD e.V. und dazu gehöriger Akteure im Stadtteil. Diese hatten das Ziel,
- Kooperation und Zusammenarbeit zwischen mittelständischen türkischen Unternehmen zu fördern,
- die Gründung von Einkaufsgemeinschaften zu fördern,
- Qualifizierungsmaßnahmen durchzuführen und
- Öffentlichkeit für die Belange türkischer Unternehmen zu schaffen.
Das IHZ soll die bisherigen Erfahrungen bündeln und systematisch weiter ausbauen mit dem Ziel, Unternehmen für den Standort Marxloh/KWS zu gewinnen und den Wirtschaftsstandort Duisburg-Marxloh für Unternehmen aus der Türkei attraktiv zu gestalten, um Unternehmensansiedlungen aus der Türkei nach Deutschland zu fördern. Zum Geschäftskonzept des IHZ gehören daher die Promotion des IHZ-Standortes, ein unternehmensbezogenes Dienstleistungsangebot sowie verschiedene entgeltlich in Anspruch zu nehmende Service-Pakete.
Etablierung des IHZ als wirtschaftlich tragfähiges Unternehmen mit der Absicht, Kostendeckung zur Erfüllung der Gemeinschaftsaufgaben zu erzielen und
das IHZ als Leuchtturmprojekt innerhalb der KWS mit überregionaler Ausstrahlung auf das westliche Ruhrgebiet zu etablieren, bei gleichzeitiger Übernahme von gemeinschaftlich/öffentlichen Aufgaben zur Stärkung der lokalen Ökonomie und Verbesserung des Stadtteil-Images.
Die Entwicklung und Etablierung des IHZ ist eine konsequente Fortsetzung der mehrjährigen Arbeit des TIAD e.V. und dazu gehöriger Akteure im Stadtteil. Diese hatten das Ziel,
- Kooperation und Zusammenarbeit zwischen mittelständischen türkischen Unternehmen zu fördern,
- die Gründung von Einkaufsgemeinschaften zu fördern,
- Qualifizierungsmaßnahmen durchzuführen und
- Öffentlichkeit für die Belange türkischer Unternehmen zu schaffen.
Das IHZ soll die bisherigen Erfahrungen bündeln und systematisch weiter ausbauen mit dem Ziel, Unternehmen für den Standort Marxloh/KWS zu gewinnen und den Wirtschaftsstandort Duisburg-Marxloh für Unternehmen aus der Türkei attraktiv zu gestalten, um Unternehmensansiedlungen aus der Türkei nach Deutschland zu fördern. Zum Geschäftskonzept des IHZ gehören daher die Promotion des IHZ-Standortes, ein unternehmensbezogenes Dienstleistungsangebot sowie verschiedene entgeltlich in Anspruch zu nehmende Service-Pakete.
Projektträgerschaft und Förderung
Weiterqualifizierung und Förderung des Projektes erfolgen durch den allgemeinen Projektträger "TIAD e.V.". Der Projektträger hat einen Beirat, der die förderkonforme Umsetzung des Projektes IHZ mit gestaltet uind den Projektträger in der Ausübung seiner Tätigkeit unterstützt. Seine Mitglieder sind:
Ralf Meurer (Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH)
Heiner Maschke (EG DU)
Astrid Schulte (Industrie- und Handelskammer zu Duisburg)
Hans-Jürgen Nitschke (Ideenwerkstatt KWS e.V.)
Yunus Ulusoy (Zentrum für Türkeistudien)
Als weiteres kooperierendes Mitglied des Beirates konnte Herr Murat Yalcintas, Vorsitzender der Istanbuler Handelskammer, gewonnen werden. In eben solcher Funktion wirkt der Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, Herr Adolf Sauerland, im Beirat des IHZ mit.
Kosten
Die Gesamtkosten des Projektes betragen für eine dreijährige Anschubfinanzierung ca. 401.000 €, wovon 10 % als Eigenanteil des Trägers - in diesem Fall in voller Höhe durch den Gesellschafter TIAD e.V. - geleistet werden. 90 % werden finanziert aus dem Programm "Soziale Stadt NRW Marxloh, EU-Ziel-2-Programm 2000-2006, Integrierte Entwicklung städtischer Problemgebiete".
Ansprechpartner
IHZ
Projektleiter Aykut Yildirim
Kaiser-Friedrich-Str. 1
47169 Duisburg
Tel.: 0203 / 4 81 48 46
Fax: 0203 / 4 82 73 47
E-Mail: a.yildirim@ihz-duisburg.de
www.ihz-duisburg.de
oder
E-Mail: info@tiad-ev.de
www.tiad-ev.de
Projektleiter Aykut Yildirim
Kaiser-Friedrich-Str. 1
47169 Duisburg
Tel.: 0203 / 4 81 48 46
Fax: 0203 / 4 82 73 47
E-Mail: a.yildirim@ihz-duisburg.de
www.ihz-duisburg.de
oder
E-Mail: info@tiad-ev.de
www.tiad-ev.de
Ansprechpartnerin EG DU
EG DU Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH
Anke Gorres
Willy-Brandt-Ring 44
47169 Duisburg
Tel.: 0203 99429-31
Fax: 0203 99429-11
E-Mail: agorres@eg-du.de
Anke Gorres
Willy-Brandt-Ring 44
47169 Duisburg
Tel.: 0203 99429-31
Fax: 0203 99429-11
E-Mail: agorres@eg-du.de
