Schulhof GGS Henriettenstraße
Die Umbauarbeiten fanden zwischen Ende Oktober und Mitte November 2007 statt.
Die Ausgangssituation
Der Schulhof an der kath. Grundschule Henriettenstraße wurde Mitte der 90er Jahre durch eine AB-Maßnahme umgestaltet. Aus dieser Zeit stammte ein einziges interessantes und erhaltenswertes Kletternetzgerät, so dass das quantitative Angebot an Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten für ca. 180 Schülerinnen und Schüler bei Weitem nicht ausreichend war. Eine Umgestaltung des Schulhofs nach ökologischen und spielpädagogischen Aspekten war unter Berücksichtigung der Zahl seiner Nutzer/-innen dringend erforderlich.
Die Beteiligung der Betroffenen
Zur Vorbereitung der Planungen für eine bessere Schulhofgestaltung nach den Wünschen und Ideen der Schule initiierte das Team des EG DU-Spielmobils in der Zeit vom 22. bis 31.1.2007 mit den Kindern und dem Lehrpersonal eine Beteiligungsaktion. Im Rahmen dieses Partizipationsprojekts fanden eine Pausenbeobachtung und Interviews mit den Schüler/-innen statt. Abgerundet wurde diese Beteiligung durch einen Fragebogen für die Lehrer/-innen.
Auf der langen Wunschliste der Kinder stand an erster Stelle eine Erweiterung des vorhandenen Klettergeräts mit einer Rutsche und weiteren Spielmöglichkeiten. Des Weiteren wurden für den Sportplatz neue Tore sowie ein Clubhaus gewünscht. Die Befragung der Lehrer/-innen ergab, dass häufig Konfliktsituationen durch gegenseitiges Stören im Spiel entstehen. Es fehlten strukturierte Bereiche, die dem Bewegungsbedarf der Kinder entsprechen. Andererseits fehlten aber auch Rückzugsorte. Lehrer/-innen und Schüler/-innen waren sich darüber einig, dass eine Aufteilung in Bewegungs- und Ruhebereiche auf dem Schulhof geschaffen werden sollte, um das Konfliktpotenzial zu verringern.
Die Ergebnisse der Beteiligung wurden in die Planung des mit der Umsetzung beauftragten Landschaftsarchitekturbüros aufgenommen und weitestgehend berücksichtigt. Das gewünschte Clubhaus konnte leider nicht verwirklicht werden, da im Verhältnis zum Spielwert zu hohe Investitionskosten entstanden wären. Dem Wunsch der Jungen nach neuen Fußballtoren konnte auf Grund der Lärmentwicklung in Zusammenhang mit der dichten Wohnbebauung ebenfalls nicht entsprochen werden.
Auf der langen Wunschliste der Kinder stand an erster Stelle eine Erweiterung des vorhandenen Klettergeräts mit einer Rutsche und weiteren Spielmöglichkeiten. Des Weiteren wurden für den Sportplatz neue Tore sowie ein Clubhaus gewünscht. Die Befragung der Lehrer/-innen ergab, dass häufig Konfliktsituationen durch gegenseitiges Stören im Spiel entstehen. Es fehlten strukturierte Bereiche, die dem Bewegungsbedarf der Kinder entsprechen. Andererseits fehlten aber auch Rückzugsorte. Lehrer/-innen und Schüler/-innen waren sich darüber einig, dass eine Aufteilung in Bewegungs- und Ruhebereiche auf dem Schulhof geschaffen werden sollte, um das Konfliktpotenzial zu verringern.
Die Ergebnisse der Beteiligung wurden in die Planung des mit der Umsetzung beauftragten Landschaftsarchitekturbüros aufgenommen und weitestgehend berücksichtigt. Das gewünschte Clubhaus konnte leider nicht verwirklicht werden, da im Verhältnis zum Spielwert zu hohe Investitionskosten entstanden wären. Dem Wunsch der Jungen nach neuen Fußballtoren konnte auf Grund der Lärmentwicklung in Zusammenhang mit der dichten Wohnbebauung ebenfalls nicht entsprochen werden.
Die Neugestaltung
Im Vordergrund der Neugestaltung stand die Erweiterung des vorhandenen sehr beliebten Kletternetzes. Es wurde mit einem zusätzlichen schrägen Netzaufgang und einer Rutsche aufgewertet. In den vorhandenen Fallschutzbereich wurde ein neues Wippgerät eingebaut. Bei den ausgewählten Spielgeräten werden die körperlichen Fähigkeiten der Nutzer/-innen neu gefordert, sie fördern darüber hinaus das Gruppenspiel.
Ein besonderes Augenmerk wurde auf eine neue Raumaufteilung des Schulhofs gelegt. Dabei wurden die Ruhe- und die Bewegungszonen sowie die entsprechenden Schilder durch Begriffe in den beiden Sprachen "Deutsch" (Verkehrssprache) und "Englisch" (Pflichtfach und somit für alle Kinder die zweite bzw. dritte Fremdsprache ab Klasse 3).
Den Ruhebereichen wurden über den Schulhof verteilt verschiedene neue Sitzmöglichkeiten zugeordnet.
Ein besonderes Augenmerk wurde auf eine neue Raumaufteilung des Schulhofs gelegt. Dabei wurden die Ruhe- und die Bewegungszonen sowie die entsprechenden Schilder durch Begriffe in den beiden Sprachen "Deutsch" (Verkehrssprache) und "Englisch" (Pflichtfach und somit für alle Kinder die zweite bzw. dritte Fremdsprache ab Klasse 3).
Den Ruhebereichen wurden über den Schulhof verteilt verschiedene neue Sitzmöglichkeiten zugeordnet.

Rutsche



Wippgerät

Sitzbereich

Entwurf
