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Bezirkssportanlage Wedau I jetzt mit speziellem Kunstrasenplatz

Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Sportdezernent Reinhold Spaniel haben am 11. Mai 2010 die umgebaute Bezirkssportanlage Wedau I offiziell in Betrieb genommen.

Der neue Kunstrasenplatz wurde gleichzeitig von Fußballern und von Hockeyspielern in Beschlag genommen. Auf der einen Platzhälfte wurde Fußball, auf der anderen Feldhockey gespielt. Anwesend waren auch der Betriebsleiter von DuisburgSport, Jürgen Dietz, der Stadtsportbunds-Vorsitzende Franz Hering sowie die Vorsitzenden des Clubs Raffelberg, Herbert Fastrich, und von Eintracht Duisburg, Volker Mühleib.

Die beiden parallel vorgeführten Sportarten haben die künftige Nutzung des neuen Kunstrasenplatzes veranschaulicht. Auf diesem Kunstrasen wird in Zukunft sowohl Fußball als auch Feldhockey gespielt. Die Bezirkssportanlage wird sowohl von verschiedenen Fußballvereinen als auch von Hockeymannschaften des Clubs Raffelberg, dessen 1. Herrenmannschaft in der 2. Feldhockey-Bundesliga spielt, genutzt.

Diese Doppelnutzung stellt besondere Anforderungen an die Beschaffenheit und Verarbeitung des Kunstrasens. Da es bislang keine spezielle Kunstrasenversion gibt, die sowohl für Hockey als auch für Fußball ausgelegt ist, musste ein Kompromiss gefunden werden, der den Ansprüchen beider Sportarten gerecht wird. Deshalb wurden im Vorfeld insbesondere mit Verantwortlichen und Spielern des Club Raffelberg unterschiedliche Kunstrasenplätze in Deutschland und den Niederlanden begutachtet.

 

GroßbildansichtÜber den neuen Kunstrasen freuen sich nicht nur die Verantwortlichen aus Politik, Verwaltung und Vereinen, sondern insbesondere die jungen Aktiven der Sportvereine.
Wichtig waren vor allem gute Platzeigenschaften in Bezug auf das Roll- und Sprungverhalten von Fuß- und Hockeybällen sowie die Bespielbarkeit mit dem für Fußball- und Hockeysport üblichen Schuhwerk. Dabei stellte sich heraus, dass die Verwendung eines speziellen Quarzsandes anstelle des sonst üblichen Gummigranulats ein probates Mittel darstellt, um den unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden.

Rund 650.000 Euro flossen aus dem Konjunkturpaket II in die modernisierte Bezirkssportanlage. Der Umbau führt zu langfristigen wirtschaftlichen Vorteilen, da sich in der Summe die Unterhaltungskosten pro Nutzungsstunde deutlich reduzieren.