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Wirkung und Funktionen von Grün

Das Interesse für Grün als Maßnahme zur Verbesserung der Luftqualität nimmt immer mehr zu. Bäume und anderes Grün wirken wie ein Luftfilter, der Staub, Stickoxide (Nox) und andere Verunreinigung aus der Luft entfernt. Zunehmend gilt das Interesse nun auch der Funktion von Grün als Puffer des Klimawandels und zur Einsparung von Energie.

Verbesserung der Luftqualität

Fassadengrün
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Entlang von vielbefahrenen Straßen ist die Luftqualität vielfach schlecht. Belastungen durch Feinstaub und Stickoxide (Nox) gefährden die menschliche Gesundheit und schränken an manchen Orten die Bau- und Gestaltungsmöglichkeiten ein. Die zulässigen Grenzwerte für Feinstaub werden in vielen Städten überschritten. Umweltzonen alleine werden hier nicht weiterhelfen. An solchen Orten erweist sich Grün als eines der wenigen Mittel, das die Luftqualität erheblich verbessern kann. Schon mit einfachen Mitteln wie Fassaden- und Dachbegrünungen oder hohen und niedrigen Hecken (dustkiller) kann viel erreicht werden. Dichtes Fassadengrün hat dabei eine ähnlich gute Filterwirkung wie Bäume. Bis zu 70% des Staubs können so aus der Luft gefiltert werden. Gezielt entworfene Vegetationssysteme können die Belastungen deutlich senken. Doch auch bepflanzte Balkone und Blumenkästen tragen zu einer Verbesserung der Situation bei.
 
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Energieeinsparung

Straßengrün
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Grün kann erheblich zur Energieeinsparung beitragen. So werden z.B. um viele Bauernhöfe traditionell Bäume gepflanzt, um einen natürlichen Windschutz für Mensch und Tier zu schaffen. Dieses Prinzip lässt sich auf den innerstädtischen Raum übertragen. Durch Grün in und um bebaute Gebiete kann durchaus eine Energieeinsparung von 10% und mehr erreicht werden. Begrünte Hauswände erhitzen sich im Sommer höchstens auf 30 Grad Celsius, während ungeschützte Wände leicht 60 Grad Celsius und mehr erreichen. Im Winter dagegen sind geschützte Wände 5 Grad Celsius wärmer als ungeschützte.
 
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Puffern der Folgen von Klimawandel, Temperatur und Wasserabfluss

Straßengrün
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In Deutschland wird durch den Klimawandel in den nächsten 20 Jahren mit einem Temperaturanstieg von 1-3 Grad Celsius sowie z.T. deutlich stärkeren Niederschlägen in den Sommermonaten gerechnet. Auch diese Entwicklung unterstreicht die Bedeutung von Bepflanzungen in den Städten. Bepflanzungen sorgen nicht nur für Schatten, die Wurzeln der Pflanzen sind gleichzeitig ein Wasserspeicher. An schattenreichen Orten liegt die Temperatur deutlich niedriger als im unbeschatteten Umfeld. Darüber hinaus verzögert eine Begrünung das Abfließen von größeren Wassermengen erheblich, was nicht nur die Kanalsysteme entlastet, sondern auch die Überschwemmungsgefahr bei Starkregenfällen senkt. In trockenen Perioden können Pflanzen längere Zeit Feuchtigkeit speichern und dadurch ebenfalls ausgleichend auf das Stadtklima wirken.