Der Einfluss des Menschen auf das Hochwasser
Die Ufer von Flüssen waren schon immer ein bevorzugter Siedlungsraum von Menschen. Einer der Gründe hierfür war und ist die Möglichkeit, einen Fluss als einfachen und effektiven Verkehrsweg zu nutzen. Im Laufe der Zeit, in dem den Menschen durch den technischen Fortschritt immer mehr Möglichkeiten zur Verfügung standen, begann man in die Landschaften an den Flussufern und in die Flussläufe selbst einzugreifen.

Flussauen, die natürliche Überschwemmungsgebiete - so genannte Retentionsräume - darstellen, in die sich der Fluss bei Hochwasser ausdehnen kann, wurden trockengelegt, um sie für den Menschen nutzbar zu machen. Als landwirtschaftliche Flächen, Siedlungs- oder Verkehrsflächen genutzt, standen sie dem Fluss nicht mehr als Gebiete zur Verfügung, auf die sich das über die Ufer tretende Wasser ausbreiten konnte.
Darüber hinaus wurden Eingriffe vorgenommen, um Flüsse schiffbar zu machen oder um bereits schiffbare Flüsse effektiver als Verkehrsweg nutzen zu können. Zu den Maßnahmen, die zu diesen Zwecken ergriffen wurden, zählen Flussbegradigungen (allein der Niederrhein wurde durch Flussbegradigungen um 23 Kilometer verkürzt) und der Einbau von Staustufen.
Der Mensch hat die Hochwassersituation aber noch auf andere Weise beeinflusst. Haben die Eingriffe unmittelbar am Fluss Auswirkungen auf den Wasserabfluss der Flüsse, so führt die zunehmende Zersiedelung der Landschaft und die intensive landwirtschaftliche Nutzung, bei der Flächen durch Drainage entwässert und durch schwere Landmaschinen verdichtet wurden, dazu, dass die Böden weniger Niederschlagswasser aufnehmen können. Hierdurch fließt nach starken Regenfällen mehr Niederschlagswasser in kürzerer Zeit in die Flüsse und führt damit zu weiter erhöhten Wasserständen bei Hochwasser.
All diese Eingriffe führten dazu, dass sich das an den jahreszeitlichen Rhythmus angepasste Abflussverhalten der Flüsse änderte, die vom Fluss geführte Wassermenge nahm ebenso zu wie die Fließgeschwindigkeit. Als Folge davon bewegt sich eine Hochwasserwelle schneller den Fluss entlang, die zudem steiler und höher ist, als sie es ohne die Eingriffe des Menschen wäre. Die Eingriffe des Menschen in die Flüsse und Flusslandschaften haben letztendlich zu einer Verschärfung der Hochwassergefährdung geführt.
Darüber hinaus wurden Eingriffe vorgenommen, um Flüsse schiffbar zu machen oder um bereits schiffbare Flüsse effektiver als Verkehrsweg nutzen zu können. Zu den Maßnahmen, die zu diesen Zwecken ergriffen wurden, zählen Flussbegradigungen (allein der Niederrhein wurde durch Flussbegradigungen um 23 Kilometer verkürzt) und der Einbau von Staustufen.
Der Mensch hat die Hochwassersituation aber noch auf andere Weise beeinflusst. Haben die Eingriffe unmittelbar am Fluss Auswirkungen auf den Wasserabfluss der Flüsse, so führt die zunehmende Zersiedelung der Landschaft und die intensive landwirtschaftliche Nutzung, bei der Flächen durch Drainage entwässert und durch schwere Landmaschinen verdichtet wurden, dazu, dass die Böden weniger Niederschlagswasser aufnehmen können. Hierdurch fließt nach starken Regenfällen mehr Niederschlagswasser in kürzerer Zeit in die Flüsse und führt damit zu weiter erhöhten Wasserständen bei Hochwasser.
All diese Eingriffe führten dazu, dass sich das an den jahreszeitlichen Rhythmus angepasste Abflussverhalten der Flüsse änderte, die vom Fluss geführte Wassermenge nahm ebenso zu wie die Fließgeschwindigkeit. Als Folge davon bewegt sich eine Hochwasserwelle schneller den Fluss entlang, die zudem steiler und höher ist, als sie es ohne die Eingriffe des Menschen wäre. Die Eingriffe des Menschen in die Flüsse und Flusslandschaften haben letztendlich zu einer Verschärfung der Hochwassergefährdung geführt.
