Ein Schiff, das keines ist

Bis in die 1970er Jahre bearbeitete der Eimerkettendampfbagger "Minden" die Fahrrinne der Weser zwischen Stolzenau und Hameln. Der Dampfantrieb hatte sich als besonders günstig für den harten Schieferton des Wesergrundes erwiesen. Wenn die Eimer festhakten, blieb die Maschine stehen; ein Rücklauf schadete ihr nicht. Mit einem erneuten Kraftstoß wurde der Brocken dann losgebrochen. Das gebaggerte Material fiel in Schüttrinnen oder auf ein Förderband und von dort aus weiter in einen längsseits liegenden Kahn.
Doch mit den Jahren war der Bagger, aus Schornstein und Abdampfrohr rauchend und dampfend und mit klirrender, scharrender Eimerkette, vor allem in der Lärmentwicklung, im Energieverbrauch und in der Reparaturhäufigkeit groß. Er konnte auf Dauer mit modernen Geräten nicht mehr mithalten. 1979 kam das "Aus".
Seit 1982, genau hundert Jahre, nachdem sie in Mainz gebaut worden war, liegt die "Minden" als Museumsschiff in Duisburg. Dabei ist der Dampfbagger streng genommen gar kein Schiff, denn er hat keine eigene Antriebsmaschine und wurde über größere Strecken geschleppt. Am Einsatzort bewegte er sich mit Winden an ausgelegten Ketten hin und her. Er gilt daher als schwimmendes Gerät.
Doch mit den Jahren war der Bagger, aus Schornstein und Abdampfrohr rauchend und dampfend und mit klirrender, scharrender Eimerkette, vor allem in der Lärmentwicklung, im Energieverbrauch und in der Reparaturhäufigkeit groß. Er konnte auf Dauer mit modernen Geräten nicht mehr mithalten. 1979 kam das "Aus".
Seit 1982, genau hundert Jahre, nachdem sie in Mainz gebaut worden war, liegt die "Minden" als Museumsschiff in Duisburg. Dabei ist der Dampfbagger streng genommen gar kein Schiff, denn er hat keine eigene Antriebsmaschine und wurde über größere Strecken geschleppt. Am Einsatzort bewegte er sich mit Winden an ausgelegten Ketten hin und her. Er gilt daher als schwimmendes Gerät.
