Museumsbesuche für Menschen mit Demenz
Seit März 2007 besuchen dementiell veränderte Bewohner aus den Altenheimen Ernst Ermert und St. Josef regelmäßig einmal monatlich das Lehmbruck-Museum, werden dort von den Museumspädagoginnen behutsam und einfühlsam an einige ausgewählte Kunstwerke herangeführt und können sie so in aller Ruhe erfahren und kennen lernen.

Führungen durch das Lehmbruck-Museum
Die Führungen finden nicht während der Öffnungszeiten, sondern separat statt. Möglich macht dies, eine Kooperation der Alzheimer - Gesellschaft Duisburg mit dem Lehmbruck-Museum.
Es ist wirklich erstaunlich und sehr schön, miterleben zu dürfen, wie intensiv sich unsere Bewohner mit den Kunstwerken auseinandersetzen, wie persönlich sie sie in ihrer Sicht der Welt erleben.
Die Kinder der Zwillingsdarstellung von Käthe Kollwitz werden sanft gestreichelt, wie eine Frau eben auch fremde Kinder herzlich begrüßt. Die schöne Dame, der Wilhelm Lehmbruck bei seiner Skulptur ein Kind so in den Arm legte, dass auch die tolle Figur des Aktes nicht verdeckt wird, wird von den Bewohnerinnen ermahnt, sie solle das Kind doch ein " bisken fester " halten, es sei in Gefahr, wegzurollen.
Erst recht wird es spannend, wenn die eigene Kreativität mit Ton gefordert ist. Nach dem ersten Erschrecken ("Igitt, ich mach mich damit schmutzig") wird geknetet und geformt, und Mitarbeiterinnen wie Bewohnerinnen versuchen gleichermaßen mit ungeübten Händen ihrer je eigenen Vorstellung von der Wirklichkeit Form zu geben.
Die 2 Stunden vergehen wie im Flug und machen eines ganz deutlich: die Kunst spricht jeden Menschen an und eine dementielle Veränderung ist kein Hindernis beim Erleben und Erfühlen von Kunst und schon gar kein Hindernis, das die Freude daran verhindert.
Die Führungen finden nicht während der Öffnungszeiten, sondern separat statt. Möglich macht dies, eine Kooperation der Alzheimer - Gesellschaft Duisburg mit dem Lehmbruck-Museum.
Es ist wirklich erstaunlich und sehr schön, miterleben zu dürfen, wie intensiv sich unsere Bewohner mit den Kunstwerken auseinandersetzen, wie persönlich sie sie in ihrer Sicht der Welt erleben.
Die Kinder der Zwillingsdarstellung von Käthe Kollwitz werden sanft gestreichelt, wie eine Frau eben auch fremde Kinder herzlich begrüßt. Die schöne Dame, der Wilhelm Lehmbruck bei seiner Skulptur ein Kind so in den Arm legte, dass auch die tolle Figur des Aktes nicht verdeckt wird, wird von den Bewohnerinnen ermahnt, sie solle das Kind doch ein " bisken fester " halten, es sei in Gefahr, wegzurollen.
Erst recht wird es spannend, wenn die eigene Kreativität mit Ton gefordert ist. Nach dem ersten Erschrecken ("Igitt, ich mach mich damit schmutzig") wird geknetet und geformt, und Mitarbeiterinnen wie Bewohnerinnen versuchen gleichermaßen mit ungeübten Händen ihrer je eigenen Vorstellung von der Wirklichkeit Form zu geben.
Die 2 Stunden vergehen wie im Flug und machen eines ganz deutlich: die Kunst spricht jeden Menschen an und eine dementielle Veränderung ist kein Hindernis beim Erleben und Erfühlen von Kunst und schon gar kein Hindernis, das die Freude daran verhindert.
