History


Der Stadtbezirk Süd

Wir heißen Sie herzlich willkommen auf der Internetseite des Stadtbezirks Süd. Unschwer zu erraten, dass es sich um den südlichsten aller sieben Duisburger Stadtbezirke handelt.

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Sie über den Duisburger Süden zu informieren, zu unterhalten und Sie ein wenig neugierig zu machen.


Wenn hierbei gleichzeitig das eine oder andere Vorurteil ausgeräumt werden kann, ist auch das ein beabsichtigter Zweck dieser Seite.


Zu Anfang möchten wir Ihnen ein paar grundlegende Informationen über unseren Stadtbezirk geben:


Der Stadtbezirk Süd besteht seit dem 1. Januar 1975 als Folge der kommunalen Neugliederung. Seit dem ist er der südlichste und mit 49,84 km² der flächenmäßig größte Stadtbezirk der Stadt Duisburg. Er hat ca. 74.000 Einwohner. Er grenzt im Süden an die Stadt Düsseldorf und den Kreis Mettmann, im Osten an Mülheim an der Ruhr und im Norden an den Stadtbezirk Duisburg-Mitte. Der Rhein trennt den Stadtbezirk von Duisburg-Rheinhausen und der Stadt Krefeld.

Umfangreiche Informationen über den Stadtbezirk Süd geben Ihnen die nachfolgenden Themenbereiche und die weiter führenden Links örtlicher Vereine und Institutionen.

Wir würden uns freuen, wenn Ihnen diese Internetseite gefällt. Natürlich sind wir für konstruktive Kritik immer dankbar. Vielleicht kommen Sie uns auch mal besuchen, hier... im Duisburger Süden.



Masurensee/Wedau

Quelle: Wikipedia/Tobias Kretz
 

Historische Infos

Mit der Erwähnung von "Mundulingheim" (Mündelheim) 947 als Teil eines frühfränkischen Verwaltungsbezirkes begann die Geschichte des heutigen Stadtbezirkes. Nach Auflösung des Amtes Angermund im Jahre 1929 gehört ein Großteil des Bezirkes durch Eingemeindung zum Gebiet der Stadt Duisburg.

Der Bezirk Süd gehört seit dem 1. August 1929 zu Duisburg. Der größte Teil des Amtes Angermund schloss sich mit Duisburg zu einer Stadtgemeinde zusammen.


Nähere Informationen zur Historie der Ortsteile erhalten Sie unter der Rubrik "Stadtteile" oder als Gesamtübersicht als nachfolgendes PDF-Dokument. 


 

Ortsteile

Der Stadtbezirk Süd besteht aus zehn Ortsteilen und zwei Ortschaften mit über vielen Jahren gewachsenen eigenen Strukturen. Dies macht den Stadtbezirk zu einem bunten Kaleidoskop unterschiedlichster Lebensräume; von ländlich geprägtem, dörflichem Charakter bis hin zur Rheinschiene mit durch die Schwerindustrie bestimmten Stadtbildern. Die Ortsteile (in alphabetischer Reihenfolge) im Einzelnen....
 

-> Bissingheim

Ein grüner Ortsteil am östlichen Rande des Stadtbezirkes. Seinen Namen verdankt er dem Generalgouverneur von Belgien, Moritz Ferdinand Freiherr von Bissing (1844 - 1917), der 1916 einen Verein "Mustersiedlung für Kriegsbeschädigte" ins Leben rief. Unter maßgeblicher Beteiligung von Hermann Grothe (Gründer und Leiter des Wohnungsvereins e.G.m.b.H. zu Duisburg") wurden 1918 die ersten Wohnungen fertiggestellt, die überwiegend für Kriegsbeschädigte, Kriegshinterbliebene und Kinderreiche vorgesehen waren. Der Charakter Bissingheims als ruhiger, von ausgedehnten Wäldern gesäumter Ortsteil, hat sich bis heute erhalten.
 

-> Buchholz

Der Name des Ortsteils existiert seit dem Mittelalter und wird auf ein Waldgebiet zurückgeführt, das überwiegend aus Buchen bestand. Mit der Rodung um 1830 begann die Besiedlung zunächst durch Bauern. Das heutige Erscheinungsbild von Buchholz mit seinen geradlinig verlaufenden Straßen und baumbestandenen Alleen deutet auf eine gezielte städtebauliche Planung hin, geprägt von ruhigen Wohngebieten bis hin zu quirligen Einkaufs- und Gewerbezonen.
 

-> Ehingen (Ortschaft)

Der Name wird auf den erstmals 1221 erwähnten "Ehinger Hof" zurückgeführt. Er entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte zu einem kleinen Fischerdorf. Die Ausdehnung der Schwerindustrie an der Rheinschiene ließ den Ort fast ganz von der Landkarte verschwinden. Heute stellt sich Ehingen als kleine grüne Oase, direkt am Rhein gelegen, in unmittelbarer Nachbarschaft der Stahlindustrie dar.
 

-> Großenbaum

Großenbaum ist nach dem Schlagbaum einer Zollstelle benannt, die die Regierung von Berg an der Grenze zum klevischen Gebiet, etwa in Höhe des heutigen Bahnhofes errichtet hatte. Ein erstes Wohnhaus an dem "großen Baum" wird im Jahre 1532 urkundlich erwähnt. Der Ortsteil bildete sich aber erst Ende des 19. Jahrhunderts, als sich die "Hahn'schen Werke" ansiedelten. Mit dem "Schlagbaumfest", einem der größten Volksfeste im Duisburger Süden, erinnern die Großenbaumer an die Gründung ihres Ortsteiles. Heute präsentiert sich Großenbaum als Stadtteil mit großem Wohn- und Freizeitwert.
 

-> Huckingen

Die erste Erwähnung Huckingens stammt bereits aus dem Jahre 1243. Der Name ist abgeleitet von "Huck", dem dialektischen Ausdruck für Ecke oder Spitze. Diese Ecke oder Spitze wurde gebildet durch die Einmündung der heutigen Raiffeisenstraße in die Düsseldorfer Landstraße. In diesem Bereich entstand auch um 1392 die erste Ortschaft. Damals wurden bereits der "Steinhof", der "Biegerhof" und das "Haus Böckum", eine ehemalige Wasserburg, erwähnt. Heute stellt sich Huckingen als stetig wachsender Wohnort (Neubaugebiet "Angerbogen") mit einer bemerkenswerten gewerblichen Infrastruktur dar (z. B. neue Niederlassung der Infineon Technologies AG ).
 

-> Hüttenheim

Hüttenheim entstand 1910 durch das Zusammenwachsen mehrerer Arbeitersiedlungen der 1909 von Essen an den Rhein verlegten "Blechwalzwerke Schulz-Knaudt AG", die später von den Mannesmann Röhrenwerken übernommen wurde. Am 3. Februar 1912 gab der Gemeinderat von Mündelheim den Siedlungen den Namen Hüttenheim in Erinnerung daran, dass die ersten Arbeiterfamilien aus dem Ort Hüttenheim der Gemeinde Essen-Huttrop stammten. Der Zuzug ausländischer Mitbürger, vor allem aus der Türkei, prägt bis in die jüngste Zeit das Zusammenleben in diesem Stadtteil. Sportlich wurde Hüttenheim durch die Olympia Erfolge von Gewichtheber Rolf Milser vom VfL Duisburg-Süd weltweit bekannt. 1980 wird die Tennishalle im Hüttenheimer Sportpark, heute XXL, gebaut.
 

-> Mündelheim

Mündelheim wurde erstmals 947 als Teil eines frühfränkischen Verwaltungsbezirks erwähnt. Der Name bedeutet Heim der Leute von Mundilo. Ursprünglich war Mündelheim ein für damalige Verhältnisse großes Fischerdorf, das von mehreren Rheinarmen umgeben war. Mündelheim erlangte Bedeutung als zentraler Punkt des frühen Christentums, woran insbesondere die St. Dionysius Kirche, eine dreischiffige spätromanische Säulenbasilika aus dem frühen 13. Jahrhundert, erinnert. Bis heute hat sich Mündelheim seinen dörflichen Charakter bewahrt. Durch das Kultur- und Freizeitzentrum im ehemaligen Dorfschulgebäude hat Mündelheim eine bemerkenswerte Bedeutung als Heimat der bildenden Kunst nicht nur für den Duisburger Süden erlangt.

 

 

-> Rahm

Rahm wird bereits 1494 urkundlich erwähnt. Das Gebiet muss aber wesentlich früher besiedelt worden sein. Der Name lässt auf sumpfige Niederungen schließen. Das heutige Rahm hat sich aus einem Bauerndorf entwickelt, das Anfang des 18. Jahrhunderts mehr als 60 Höfe umfasste. Die beiden Straßen, zwischen denen sich der Rahmer Bach schlängelt, bildeten den alten Ortskern von Rahm. Neben dem weiträumigen Neubaugebiet "Rahm West" hat sich Rahm seinen dörflichen Chrakater in hohem Maße bewahrt und kann neidlos als das "Vorzeigedorf" im Duisburger Süden bezeichnet werden.
 

-> Serm (Ortschaft)

Serm wurde erstmals 1072 erwähnt. Der Name bedeutet, aus dem keltischen übersetzt, Langendorf. Die Ortschaft wurde von Bauern gegründet, die hierhin vor den ständigen Bedrohungen durch Hochwasser des Rheines geflüchtet waren. Serm ist bis heute "bekennendes" Dorf geblieben. Besonders bekannt (und beliebt) ist Serm heute besonders durch sein ausgelassenes Karnevalstreiben, das jedes Jahr für einen Ansturm von "Narren" auch aus dem weiten Umfeld sorgt.
 

-> Ungelsheim

Die Geschichte des Ortsteils begann 1952 mit dem Beginn der Planung zum Bau von 1.500 Wohnungen für die Mitarbeiter der Mannesmann-Werke Huckingen. Der Name Ungelsheim, den der Rat der Stadt Duisburg diesem Ortsteil 1959 gab, wird auf die bereits 1193 erwähnte Ungelsheimer Mark zurückgeführt.
 

-> Wanheim-Angerhausen

Wanheim-Angerhausen bestand früher aus einem Bauern- und Fischerdorf, die im Mittelalter eine Gemeinschaft bildeten. Beide Dörfer wurden erstmals 1052 erwähnt. Mit der industriellen Erschließung des Gebietes und der rasant zunehmenden Bevölkerungszahl Ende des 19. Jahrhunderts wuchsen beide Orte schnell zusammen. In den letzten Jahren hat Wanheim-Angerhausen durch umfangreiche städtebauliche Maßnahmen erheblich an Attraktivität gewonnen.
 

-> Wedau

Der Begriff Wedau erscheint bereits Anfang des 14. Jahrhunderts als Bezeichnung für einen Teil ehemals großer Waldflächen (Weidenaue). Eine Besiedlung fand erst nach 1842 statt. In Zusammenhang mit dem 1919 in Betrieb genommenen Verschiebebahnhof (zeitweise der größte Europas) errichtete die damalige Reichsbahn eine für damalige Verhältnisse hochmoderne Mustersiedlung. Mit seiner exponierten Lage am Naherholungsgebiet "Sechs-Seen-Platte" ist Wedau heute ein beliebtes Ausflugsziel Erholungssuchender aus Nah und Fern.
 

Strukturdaten

Hier finden Sie Informationen, z. Z. über
 

Sehenswürdigkeiten / Places of Interest

-> Die "Sechs-Seen-Platte" / The "Six-Lakes-Plain"

Die Sechs-Seen-Platte / The Six-Lakes-Plain

Luftaufnahme der "Sechs-Seen-Platte" / Bird's eye view of "Six-Lakes-Plain"
 
Segelboote/Sailingvessels

GroßbildansichtSegelboote an einem behaglichen Sommertag /Sailingvessels on a cosy summerday

Ein wunderbarer Sommertag. Ein warmer Wind weht über den See. Auf den Restaurant-Terrassen sitzen Ausflügler unter Sonnenschirmen und genießen den Sommer bei erfrischenden Getränken, Eiskrem oder Kaffee und Kuchen. Das ist Erholung an der "Sechs-Seen-Platte".

 
Terrasse/Terrace

GroßbildansichtRestaurant am Wolfssee

 

 

 

A marvellous summerday. A warm breeze is blowing across the lake. Excursionists sitting under sunshades at restaurant's terraces, relishing the summer with refreshing drinks, ice-creme or light lunches. That's recreation at "Six-Lakes-Plain".

 

"Tiger and Turtle" - Magic Mountain

Tiger and Turtle

Tiger and Turtle - Magic Mountain
 
Seit 13. November 2011 ist die Großskulptur "Tiger and Turtle - Magic Mountain" von Heike Mutter und Ulrich Genth für die Öffentlichkeit zugänglich. Nicht zuletzt unterstreicht die schlanke geschwungene Form einer Achterbahn weithin sichtbar den höchsten Gipfel der parkähnlichen gestalteten Heinrich Hildebrand Höhe im Süden von Duisburg.

Die dynamischen Kehren und Kurven des Baues schreiben sich wie eine Signatur in die Landschaft und steigen bis zu einer Höhe von 21 Metern auf. Aus der Ferne erzeugt die metallisch glänzende Bahn den Eindruck von Geschwindigkeit und hoher Beschleunigung. Aus der Nähe betrachtet, stellt sich die vermeintliche Spur als Treppe heraus, die in kunstvollen Bögen dem Verlauf der Achterbahn folgt.

Mit einer Basis von 44 x 37 Metern und 21 Metern Bauhöhe ist die Skulptur nicht nur eine der größten in Deutschland, sondern auch ein Meisterwerk der Ingenieurskunst. Besonders der Entwurf der Treppe (in Zusammenarbeit mit Arnold Walz entwickelt) die sich konsequent und elegant entlang der dreidimensional Form schlängelt, die sich von jedem Ort anders darstellt und daher eine bisher noch nie erreichte Herausforderung birgt.

Heike Mutter und Ulrich Genth schaffen seit acht Jahren gemeinsam sowohl künstlerische Projekte im öffentlichen Raum als auch Ausstellungsorte. Ihre Werke sind ortsspezifisch und kontextuell entwickelt und spiegeln sich in mannigfaltiger Weise in den Bedingungen der Öffentlichkeit. Seit 2007 lebt und arbeitet das Künstlerpaar in Hamburg, wo Heike Mutter eine Professur an der Hochschule für bildende Künste hat.
 
Tiger and Turtle

GroßbildansichtTiger and Turtle - Magic Mountain
Since 13th of November 2011 the large-scale sculpture "Tiger and Turtle - Magic Mountain" by Heike Mutter and Ulrich Genth is accessible for the public. Lately, the sleek curved shape of a rollercoaster highlights widely visible the highest peak of the park-like designed Heinrich Hildebrand Höhe in the South of Duisburg.

The dynamic sweeps and curves of the construction inscribe themselves like a signature into the scenery and soar till the height of 21 meters. From a distance the metallic glossy track creates the impression of speed and exceeding acceleration. Viewed from close up, the supposed lane turns out to be a stairway which, elaborately winding, follows the course of the rollercoaster.

With 44 x 37 meters base and 21 meters construction height the sculpture is not only one of the largest in Germany, but also a masterpiece of engineering. Especially the draft of the stairs (developed in collaboration with Arnold Walz) consequentially and elegantly winds along the three dimensional shape that is in every spot different and therefore harbours a so far never accomplished challenge.

Heike Mutter and Ulrich Genth create together artistic projects in public space and exhibition venues since eight years. Their works are site specifically and contextually developed and reflect in a magnifold way the conditions of publicness. Since 2007 the artist duo lives and works in Hamburg where Heike Mutter holds professorship at the Hochschule für bildende Künste.
 

Freibad am Wolfsee

Freibad Wolfssee /Lido at Wolfssee

GroßbildansichtFreibad am Wolfssee /Lido at Wolfssee

Das Freibad am Wolfssee ist ca. von Mitte Mai bis Mitte September täglich geöffnet (wetterabhängig).

 

The lido at Wolfssee is  opened all the week approximately from mid of may to mid of september (weather permitting).

 

Aussichtsturm am Wolfsee

Er ist wieder da! Höhe: 22 Meter / He's back again! Altitude: 22 meters

GroßbildansichtAussichtsturm am Wolfssee / Observation tower at Wolfssee

Er ist wieder da, der Aussichtsturm am Wolfssee bei Duisburg-Wedau. Am 25. März 2006 fand die Wiedereröffnung durch den Oberbürgermeister, Adolf Sauerland, unter Beisein des Arbeitsdirektors Thyssen-Krupp Steel, Dieter Kroll, des Arbeitsdirektors Krupp-Mannesmann, Peter Gasse, sowie des Vorsitzenden des Bürgervereins Wedau / Bissingheim, Wolfgang Gebhardt, im Rahmen einer Einweihungsfeier statt. Ab sofort können die Duisburger und natürlich alle auswärtigen Besucher wieder einen Blick aus luftiger Höhe über Duisburg und weit hinein in die Nachbarregionen genießen.

 

He is back again. The observation tower at Wolfssee near Duisburg-Wedau was reopened on 2006, March 25th by the Lord Mayor, Adolf Sauerland, in presence of the director of work Thyssen-Krupp Steel, Dieter Kroll, the director of work Krupp-Mannesmann, Peter Gasse, as well as the chairman of the civic association Wedau / Bissingheim, Wolfgang Gebhardt, in relation with an opening ceremony. At once the Duisburgians as well as all foreign visitors will be able to enjoy breezy vistas across Duisburg and it's neighbour regions.

 

-> St. Dionysius-Kirche/Mündelheim

St. Dionysius-Kirche/Mündelheim

GroßbildansichtSt. Dionysius

Die zu Anfang des 13. Jahrhunderts erbaute St. Dionysius-Kirche, eine spätromanische dreischiffige Basilika, hatte an gleicher Stelle zumindest eine Vorgängerkirche. Der mächtige Turm stammt aus dem 12. Jahrhundert. Bei sehr starken Überschwemmungen brachten sich die Mündelheimer auf dem Kirchhof in Sicherheit.

 

 

Built in the early 13th century, the St. Dionysius-Church   - a three-naved later romanesque basilica - relieved at least one previous church building. The colossal steeple dates from the 12th century. In case of heavy overflows the inhabitants conveied to safety within the churchyard.

 

Bildung

Musikunterricht im Mannesmann-Gymnasium

GroßbildansichtMusikunterricht im Reinhard-und-Max-Mannesmann- Gymnasium
Neben Grund- und Hauptschulen sind im Bezirk Süd alle anderen Schulformen, einschließlich Gesamtschule, in Wohnortnähe vorhanden. Eine Vielzahl von Bildungsangeboten durch die Volkshochschule, mit einem breiten Kursangebot innerhalb des Bezirkes, stehen sowohl Kindern und Jugendlichen, als auch Erwachsenen zur Verfügung. Die Universität Duisburg/Essen ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln in kurzer Zeit erreichbar.
 
Nach all dem Bildungsstress finden Sie hier den...
 

Wirtschaft

Brammenstranggussanlage

GroßbildansichtBrammenstranggussanlage im Hüttenwerk Krupp-Mannesmann Huckingen (Quelle: Stahl-Zentrum)

Nur noch ein Straßennahme erinnert heute an die Anfänge der Schwerindustrie im Duisburger Süden - die "Albert-Hahn-Straße". Durch die Errichtung der "Hahn'schen Werke" im Jahre 1889 entwickelte sich Duisburg Großenbaum, noch vor der Wende zum 20. Jahrhundert, von einem verschlafenen Dorf zum ersten schwerindustriellen Standort im Duisburger Süden. Im Jahre 1938 wurde das ehemalige Blechwalzwerk durch die Firma Mannesmann übernommen.

 

Der Bereich an Rhein und Ruhr wurde also bereits vor mehr als 100 Jahren als besonders geeigneter Standort für die Eisen- und Stahlerzeugung angesehen. Dies bewog auch die Firma Schulz-Knaudt aus Essen, die dort aus Platzgründen nicht mehr erweiterbare Stahlerzeugung an den Rhein nach Huckingen zu verlegen. So wurde hier im Jahr 1909 ein Siemens-Martin-Stahlwerk mit zunächst drei Öfen à 40 Tonnen Abstichgewicht und einer Jahresleistung von ca. 110.000 Tonnen Rohstahl gebaut. Es folgten ein Grobblechwalzwerk und ein Rohr- und Bodenwerk. In jenen Jahren suchten die Mannesmannröhren-Werke nach einem geeigneten Stahlerzeugungs-Standort, um für die Rohrerstellung in dieser Region unabhängig von anderen Stahlunternehmen zu werden.

 

Mannesmann übernahm 1914 das Huckinger Werk als Abteilung Schulz-Knaudt und erzeugte Stahl für beide Unternehmen. Der Erste Weltkrieg und dessen Folgezeit waren schwierige Jahre auch für Huckingen. Erst ab 1927 wurde mit dem weiteren Ausbau zu einem integrierten Hüttenwerk begonnen. 1929 konnten dann endlich zwei Hochöfen, eine Sinteranlage und das Thomas-Stahlwerk mit vier Konvertern in Betrieb gehen. Seit 1932 trug das Werk den Namen "Heinrich-Bierwes-Hütte" nach dem damaligen Vorstandsvorsitzenden. Schon damals galt die Hütte als besonders nachahmenswert, auch wegen der Arbeits- und Lebensbedingungen für die Mitarbeiter und die Umgebung.

 

Vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges bestand das Hüttenwerk aus einem Hochofenwerk mit vier Hochöfen, Thomas-Stahlwerk mit vier Konvertern, Siemens-Martin-Stahlwerk mit sechs Öfen, Elektroofen, Blech-, Block- und Profilwalzwerk sowie Rohr- und Bodenwerk. Die Stahlerzeugung näherte sich einer Million Jahrestonnen. Dazu gab es Energiebetriebe, Wasserwirtschaft, Kraftwerk, Eisenbahn und Werkshafen. Die Leistungsfähigkeit, die in die Zukunft trägt, liegt im kompakten Standort am Rhein mit kurzen Wegen vom Rohstoff zum Halbzeug, in den hochmodernen Betriebsanlagen, in der gut ausgebildeten und motivierten Mannschaft sowie stetiger Investitionspolitik.

 

Die vielzitierte Globalisierung macht auch vor der Entwicklung im Duisburger Süden nicht halt. Umstrukturierung ist das Schlagwort, dass auch die Industrielandschaft hier verändert und bereichert. Jüngstes Beispiel ist die architektonisch bemerkenswerte neueste Ansiedlung eines weltweit bekannten High-Tech Unternehmens, des Forschungszentrums EPOS der Infineon Technologies AG.

 
Neubau der Infineon Technologies AG

Neubau der Infineon Technologies AG in Huckingen
 
Damit zahlt sich die konsequente Standortpolitik für Duisburg aus. Die Chancen stehen überaus gut, dass die Entscheidung von Infineon und die enge Kooperation mit den örtlichen Forschungsinstituten Früchte tragen und mittelfristig weitere High-Tech-Ansiedlungen im Stadtbezirk Süd nach sich ziehen wird.
 

Bezirksvertretung

Bezirksbürgermeister Volker Haasper - SPD

GroßbildansichtBezirksbürgermeister Volker Haasper - SPD

...was ist das eigentlich?

 

Um in den kreisfreien Städten eine verstärkte Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger an den Entschließungen des Rates zu gewährleisten, die Erfüllung örtlicher Aufgaben vorzubereiten und deren Durchführung sicherzustellen, den Rat bei der Wahrnehmung von Aufgaben der kommunalen Selbstverwaltung zu entlasten und das politische Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger zu erhalten und zu stärken wurde 1975 die Bezirksverfassung in die Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen (GO NW) eingeführt. Auf der Grundlage dieser gesetzlichen Verpflichtung sieht die Duisburger Hauptsatzung eine Einteilung des Stadtgebietes in sieben Stadtbezirke vor. Für jeden dieser Stadtbezirke ist eine Bezirksvertretung gewählt, die aus jeweils 17 Mitgliedern besteht. Die Mitglieder werden - zeitgleich mit der Wahl der Mitglieder des Rates - in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl auf die Dauer von fünf Jahren gewählt. Der/die Vorsitzende der Bezirksvertretung führt die Bezeichnung Bezirksbürgermeister/in. Der Bezirksbürgermeister / die Bezirksbürgermeisterin unterstützt auch den/die Oberbürgermeister/in bei der Wahrnehmung von Repräsentationsaufgaben im Stadtbezirk.

 

Im Duisburger Süden miteinander...

... ist eine im Laufe der Jahre gepflegte Selbstverständlichkeit zur Koordination und Nutzung von Synergien der bürgerschaftlichen Vereinigungen, Institutionen und des Bezirksamtes Süd. Miteinander im Gespräch zu bleiben ist die Grundvoraussetzung zur gegenseitigen Nutzung von Kenntnissen, Möglichkeiten und Fähigkeiten zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger des Duisburger Südens.

 

 
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