History


Ortsteile des Bezirks Mitte

Der Stadtbezirk besteht aus den Ortsteilen: Altstadt, Dellviertel, Duissern, Hochfeld, Kaßlerfeld, Neuenkamp, Neudorf-Nord, Neudorf-Süd und Wanheimerort.

Neuenkamp


Rheinorange
Der Name Neuenkamp geht auf die Rheinverlagerung von der linken Rheinseite auf die rechte Rheinseite im 13. Jahrhundert zurück.
An der Ruhrmündung kann man das Kunstwerk "Rheinorange" bewundern, welches den Zusammenschluss der beiden Ströme Rhein und Ruhr markiert.
 

Kasslerfeld


Brücke
Kasslerfeld schließt sich nördlich an Neuenkamp an und bildet die nördliche Grenze des Bezirks Mitte.
Bis ins Jahr 1801 gehörte der heutige Stadtteil zur Grafschaft Moers auf der anderen Rheinseite.

Im 18. Jahrhundert begann die neuzeitliche Besiedlung des Kasseler Feldes. Existenzgrundlage der Bewohner war die Landwirtschaft und Schifffahrt. Ende des 18. Jahrhundert wurde hier ein Hafen gebaut, außerdem entstanden Ziegeleien und Werften.
1927 entstand im Osten Kasslerfelds der Duisburger Großmarkt. Er besteht noch heute und ist Bestandteil eines großen Gewerbegebietes.
 

Altstadt


Schwanentorbrücke
Die Altstadt ist das politische und gesellschaftliche Zentrum der Großstadt Duisburg. Rund 7.744 Menschen leben hier. Neben der historischen Altstadt, mit der zum Teil erhaltenen Stadtmauer, gehören das Wasserviertel mit dem Innenhafen im Osten und im Westen das Marientor mit dem Stadtwerketurm, der nachts farbig beleuchtet ist. Weiterhin ist die Altstadt Duisburgs Kulturstandort mit der Deutschen Oper am Rhein, dem Theater am Marientor, den Duisburger Philharmonikern und der alten Mercatorhalle, die nach Ihrem Abriss in das 2007 fertiggestellte CityPalais integriert wurde.
 

Dellviertel


GroßbildansichtDellplatz
Südlich und östlich an die Altstadt schließt sich das Dellviertel an. Hier befand sich früher die Feldmark der Stadt.
 

Hochfeld


GroßbildansichtAlte Feuerwache
Das hohe Feld - heute Hochfeld - wurde durch seine erhöhte Lage vor den berüchtigten Rheinhochwassern geschützt und war deshalb schon früh eine bevorzugte Siedlungslage.
Im Zuge der Industrialisierung und dem wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt siedelten sich hier - wegen des guten Zugangs zum Rhein stahlproduzierende und -verarbeitende Fabriken, Zulieferanten und chemische Betriebe an. Mit der Verlagerung der Industrie Ende des 20. Jahrhunderts wurden große Flächen am Rheinufer frei. Durch das Projekt RheinPark wird der Zugang zum Rhein wieder geöffnet und bietet der breiten Öffentlichkeit einen attraktiven Ort zur Freizeitgestaltung und zum Verweilen mit einem wunderbaren Blick auf den Rhein und die Auen am anderen Flußufer. Der Rheinpark bietet zukünftig eine 60ha große vielfältig gestaltete Park- und Freizeitlandschaft, die sich am Rheinufer entlang ausbreitet.
Hochfeld ist der klassische mutikuturelle Stadtteil, in dem viele Nationalitäten und ethnische Gruppierungen miteinander leben und ihre kulturellen Besonderheiten zelebrieren. Das neue Kultur- und Freizeitzentrum "Alte Feuerwache" ist nur ein Beispiel der kulturellen Vielfalt in Hochfeld.
 

Neudorf


GroßbildansichtSportpark Wedau
Der Ortsteil Neudorf ist ein verhältnismäßig junger Stadtteil auf dem Gebiet der alten Stadt Duisburg. Prägend für Neudorf sind heutzutage Bildungs- und Forschungseinrichtungen, wie die Universität Duisburg-Essen,das Fraunhofer Institut für Mikroelektronische Schaltungen,das Technologiezentrum und Ausflugsziele, wie der Duisburger Stadtwald,der Duisburger Zoo und der Sportpark Wedau mit der MSV-Arena.
 

Duissern


GroßbildansichtKoalas als Daueratraktion im Duisburger Zoo
Der Stadtteil Duissern liegt an der Ostgrenze der Stadt, hin zum Duisburger Wald. Heute leben in Duissern 14.630 Menschen. Duissern bietet viele Sehenswürdigkeiten und Freizeitmöglichkeiten, seit 1934 ist hier der Zoo Duisburg beheimatet.

Der Duisburger Zoo, die in Duisburg am stärksten frequentierte Freizeitanlage, liegt ebenso in Duissern, wie die von Spaziergängern gerne besuchten Ziele Botanischer Garten und Kaiserberg.

In Duissern steht die Hauptfeuerwache, die Feuerwache mit den meisten Fahrzeugen in Duisburg.
 

Wanheimerort


Stele Michaelplatz
Die erste Rodung und Bebauung, der noch zu Anfang des 19. Jahrhunderts vom Stadtwald bedeckten Fläche, begann 1841.
Ein nicht unbeträchtliches Waldstück existiert bis heute als Erholungswald und als Waldfriedhof, dem größten Friedhof Duisburgs.
Der Ortsteil Wanheimerort hat seinen Namen nach einer noch bis zum 18. Jahrhundert vorhandenen Rheininsel und liegt etwa drei Kilometer südlich der Altstadt.