Die Geschichte des Bezirks Homberg/Ruhrort/Baerl
Zum ersten Mal erwähnt wurde Homberg zusammen mit Essenberg in den Güterverzeichnissen der Abtei Werden im 9. Jahrhundert. Homberg besitzt eine lange Schifffahrtstradition: 1907 wurde der Rheinpreußenhafen eingeweiht. Bis weit in die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts war Homberg auch Bergbaustadt, 1857 begannen die Abteufarbeiten für den Schacht Rheinpreußen I. Im Jahr 1907 vereinigten sich Homberg, Hochheide und Essenberg zu einer Gemeinde, die im Jahr 1921 Stadtrechte erhielt.
Die Anfänge der Entwicklung Ruhrorts gehen bis ins späte Mittelalter zurück: Im 14. Jahrhundert richteten die Grafen von Moers in "Ruhr-Oort", dem ehemaligen "Homberger Werth", eine Rheinzollstelle ein. 1437 erhielten die Ruhrorter gegen die Verpflichtung, den Ort zu befestigen, Zollbefreiung auf dem Rhein. Das Stadtrecht wurde den Ruhrortern jedoch nicht erteilt, da die Stadtbefestigung mangelhaft war.
Eine erste urkundliche Erwähnung des Dorfes Baerl findet sich 1234 im Zusammenhang mit dem hier jahrhundertelang ansässigen adeligen Geschlecht derer "von Barle", dessen Rittersitz als festes Haus mit Wall und Graben einst zwischen der Kirche und dem Paschmannhof lag. Die ursprünglich eigenständige Bürgermeisterei Baerl wurde 1910 durch Regierungsverfügung mit der Bürgermeisterei Repelen zur Gemeinde Repelen-Baerl vereinigt, die sich ab 1950 Gemeinde Rheinkamp nannte.
Homberg, Essenberg, Hochheide und Baerl kamen am 01. Januar 1975 im Zuge der kommunalen Neuordnung zu Duisburg. Ruhrort kam am 01. Oktober 1905 gemeinsam mit Meiderich zu Duisburg.
Die Anfänge der Entwicklung Ruhrorts gehen bis ins späte Mittelalter zurück: Im 14. Jahrhundert richteten die Grafen von Moers in "Ruhr-Oort", dem ehemaligen "Homberger Werth", eine Rheinzollstelle ein. 1437 erhielten die Ruhrorter gegen die Verpflichtung, den Ort zu befestigen, Zollbefreiung auf dem Rhein. Das Stadtrecht wurde den Ruhrortern jedoch nicht erteilt, da die Stadtbefestigung mangelhaft war.
Eine erste urkundliche Erwähnung des Dorfes Baerl findet sich 1234 im Zusammenhang mit dem hier jahrhundertelang ansässigen adeligen Geschlecht derer "von Barle", dessen Rittersitz als festes Haus mit Wall und Graben einst zwischen der Kirche und dem Paschmannhof lag. Die ursprünglich eigenständige Bürgermeisterei Baerl wurde 1910 durch Regierungsverfügung mit der Bürgermeisterei Repelen zur Gemeinde Repelen-Baerl vereinigt, die sich ab 1950 Gemeinde Rheinkamp nannte.
Homberg, Essenberg, Hochheide und Baerl kamen am 01. Januar 1975 im Zuge der kommunalen Neuordnung zu Duisburg. Ruhrort kam am 01. Oktober 1905 gemeinsam mit Meiderich zu Duisburg.

