[18.05.2017]
[Stadt Duisburg] Rathaus, Bildung, Stadtentwicklung, Kinder und Jugend

Mobile Klasseneinheiten als temporäre Lösungen

In den letzten Tagen haben einige Elternvertreter aus Duisburger Schulen ihre Bedenken zu den von der Stadt geplanten Aufstellungen mobiler Klasseneinheiten (Containern) geäußert. Sie befürchten, dass keine ausreichende Zahl von Lehrkräften vorgehalten wird und dass die Container als Dauerlösung vorgesehen sind.
In Duisburg ist zu Beginn des kommenden Schuljahres ein massiver Anstieg von Schülerzahlen zu verzeichnen. Über alle Schulformen hinweg sind dies rund 800 Plätze, die zusätzlich für das Schuljahr 17/18 zur Verfügung gestellt werden müssen.

Wie dieser drängende Bedarf aufgefangen werden soll, dazu hat die Stadt Duisburg ein zweigliedriges Planungsprogramm aufgesetzt, das im April vom Schulausschuss begrüßt wurde.

Oberbürgermeister Sören Link: „Wir arbeiten zunächst mit Hochdruck an Lösungen, die gesetzlich vorgeschriebene Versorgung mit Schulraum kurzfristig sicherzustellen. Dazu gehört neben der Nutzung aller Raumressourcen an den Duisburger Schulen auch die Varianten, mobile Klasseneinheiten aufzustellen. Dies ist für 21 Schulstandorte vorgesehen. Diese Container sind aber nur eine temporäre Lösung, die nach maximal drei Jahren wieder aufgegeben wird.“

Schuldezernent Thomas Krützberg ergänzt: „Denn parallel arbeiten wir an Planungen, die eine dauerhafte Schulraumerweiterung in Duisburg darstellen werden. Hierzu werfen wir unter anderem einen Blick auf möglicherweise zu reaktivierende Schulgebäude und suchen nach Möglichkeiten, an vorhandenen Schulstandorten durch Erweiterungs- und Anbauten den Raumbedarf sicherzustellen.“

In bereits zwischen Elternvertretern, der Schulaufsicht und dem Amt für Schulische Bildung erfolgten Gesprächen wurde hervorgehoben, dass zusätzliche Klassen nur dann gebildet werden, wenn eine ausreichende Lehrerversorgung der Schule sichergestellt ist.

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