History


Jüdisches Gemeindezentrum / Synagoge

Wie ein aufgeschlagenes Buch präsentiert sich die Architektur des neuen Zentrums der jüdischen Gemeinden Mülheim, Oberhausen und Duisburg. Das Raumprogramm war mit
Jüdisches Gemeindezentrum / Synagoge

 
insgesamt 1.600 qm Nettonutzfläche vorgegeben, aufgeteilt in die eigentliche Synagoge, in einen anschließenden Mehrzweckraum, in Bibliothek und Büro sowie drei Wohnungen.

Das ungewöhnliche Gebäude korrespondiert mit dem "Garten der Erinnerungen" des israelischen Künstlers Dani Karavan. Viele Dachflächen des Hauses sind begrünt. Die Synagoge hingegen ist monolithisch geprägt, also aus "einem Stück" gebaut. Sie verbindet in ihrem Stil die Form eines Sterns mit dem einer Buchseite. Einige ihrer Flächen bestehen aus rotem Jerusalem-Stein.

Das Gemeindezentrum liegt ganz in der Nähe der Junkernstraße, wo 1875 die alte Synagoge errichtet wurde. Nationalsozialisten zerstörten sie in der Pogromnacht im November 1938. Auf ihren Grundmauern errichtete man Ende der 1960er Jahre eine evangelische Kapelle, die Juden und Christen zu gemeinsamen Veranstaltungen dient.

Die Mitgliederzahl des neuen Gemeindezentrums liegt bei über 1200 Personen.
 
Zahlen, Daten, Fakten
- Baujahr: 1997-99
- Architekt: Zvi Hecker
Adresse
Jüdische Gemeinde Duisburg,
Jüdisches Gemeindeszentrum
Springwall 16
47051 Duisburg (Innenhafen)

Tel: 02 03 / 298 12 42
Fax: 02 03 / 293 12 64
michael.rubinstein
@jugedu.de
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