History


Sportpark Duisburg

Der Sportpark Duisburg zählt mit einer Größe von ca. 200 ha, davon ca. 60 ha Wasserfläche, sowie seinen zahlreichen Sportanlagen zu den größten und vielfältigsten Sport- und Erholungsgebieten Deutschlands.

Sein Herzstück ist die Regattabahn, die mit einer Länge von 2 Kilometern als internationaler Austragungsort für Kanu- und Rudersportwettbewerbe dient. Verschiedene Bundes- und Landesleistungszentren, eine Sportschule, der Landessportbund NRW mit dem Haus der Verbände, ein neues Fußballstadion, ein saniertes Schwimmstadion, eine Eissporthalle und mehrere Bezirkssportanlagen fügen sich zu einem Kompetenzzentrum Sport zusammen und bieten sowohl vielen regionalen als auch nationalen und internationalen Wettbewerben und Großveranstaltungen eine einzigartige Infrastruktur.

Die zentrale innerstädtische Lage sorgt für eine gute Anbindung an den Hauptbahnhof, an Straßenbahn- und Buslinien und an eine schnelle Anbindung an die Bundesautobahnen A 3 und A 59.
 

Historie

Die Geburtsstunde des Sportparks schlug zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Im Jahre 1919 bot das Unternehmen Krupp die Baggerseen an der Wedau - Barbarasee, Margaretensee und Bertasee - sowie das umliegende Gelände der Stadt Duisburg zur Miete an.

Die Stadtvertreter, mit Oberbürgermeister Dr. Karl Jarres an der Spitze, griffen kurz entschlossen zu. Das fiel ihnen umso leichter, da der Mietzins mit 100,- Reichsmark jährlich nur symbolischen Charakter hatte.

In dem Vertrag mit dem Krupp-Vorstand verpflichteten sie sich "für das Erholungsbedürfnis ihrer Einwohner größere Anlagen, darunter ein Strandbad und ein Stadion, an der nahe bei der Stadt gelegenen Wedau zu schaffen".

Diese Auflage wurde innerhalb weniger Jahre erfüllt.
Bereits Mitte der 1920er Jahre wurden das Stadion, das Schwimmstadion und das Strandbad offiziell eingeweiht.

Die Auskiesung der geplanten Regattabahn wurde 1919 begonnen. Mit den Kanu-Europameisterschaften erlebte die neue Anlage 1936 ihre erste große Veranstaltung.

Seit dem ist der Sportpark immer wieder beliebter und professioneller Austragungsort nationaler und internationaler Sportereignisse.
Gleichzeitig wird sein Angebot für Freizeitsportler und Erholungssuchende ständig ausgebaut.

Im September 2008 wurde sein Name geändert: Aus dem "Sportpark Wedau" wurde der "Sportpark Duisburg".
 

Zahlen & Fakten

Sportpark Duisburg

 
Mit seinen Freizeitangeboten zählt der Sportpark Duisburg zu den größten und vielfältigsten Sport- und Erholungsgebieten Deutschlands. Viele Verbände und Organisationen haben hier ihren Sitz und machen ihn somit auch zum administrativen Zentrum des Sports.

200 ha Gesamtfläche
60 ha Wasserflächen
19 km Wegenetz
5 km beleuchtete Laufstrecke
Mehr als 30 Vereine und kommerzielle Anbieter
Sitz von 30 Verbänden und Organisationen
Sitz des LandesSportBund NRW
Über 40 Sportarten
Bundes- und Landesleistungszentren für ca. 25 Sportarten
Sportschule Wedau
Zahlreiche öffentliche, jederzeit nutzbare Anlagen
23 größtenteils öffentliche gastronomische Betriebe
440 Übernachtungsmöglichkeiten im Sportpark
Neue Sportjugendherberge ab Herbst 2013
200 Übernachtungsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe.
Tagungsmöglichkeiten und Seminarräume
5000 Parkplätze
Touristische Angebote: u. a. Kanu- und Drachenbootkurse, Verleih von Kajaks, Canadiern und SUP Boards, Floßbau, GPS-Watercaches, Sportpark-Führungen zu Fuß und per Rad, Sportpark-Rallyes, Hochseilgarten, Doppel-Wasserskianlage, Öffentliches Eislaufen, Indoor-Kinderpark, Fahrradverleih, Aktionswege (Fitness, Wellness, Mobilität), Weg der Sinne, Weg des Wissens, Speedsaktingbahn, Bouleanlage, Wasseraktionsspielplatz, Adventure-Golf, Bolzplatz, Basketballanlage


 

Sportereignisse

Der Sportpark Duisburg

Der Sportpark Duisburg
 
Der Sportpark Duisburg genießt weltweit einen hervorragenden Ruf als Trainingsstätte und Schauplatz großer internationaler Sportevents wie u.a.:
Ruder-WM 1983
"Universiade" 1989
Motorboot-WM 2000
Junioren-Ruder-WM 2001
Wakeboard-WM 2001
"World Games " 2005
Trainingslager und Pressezentrum der italienischen Nationalmannschaft
während der Fußball-WM 2006
Eröffnungsspiel der Fußballweltmeisterschaft der Menschen mit Behinderungen 2006
Fußball-Länderspiel Deutschland : Dänemark 2007
Kanurennsport-WM 1979, 1987, 1995, 2007
Fußball-Länderspiel Türkei : Finnland 2008
Entscheidungsspiel UEFA-Cup im Frauenfußball 2009
Trainingslager afrikanischer Sportler vor der Leichtathletik-WM Berlin 2009
Frauenfußball-Länderspiel Deutschland : Nordkorea 2010
Halbfinale DFB-Pokal 2011
Eishockey-Länderspiel Deutschland : Russland 2011
Ruhrolympiade 2012
FISA World Rowing Masters Regatta 2012
Sprint-Weltcup Kanurennsport (jährlich)
Kanurennsport-WM 2013



Die zentrale innerstädtische Lage sorgt für eine gute Anbindung an den Hauptbahnhof, an Straßenbahn- und Buslinien und an eine schnelle Anbindung an die Bundesautobahnen A 3 und A 59.
 
Service:
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